Ich Frage mich immer wieder:
Wenn der Lohn, sooooooo entscheidend ist und soooo wichtig für die Berufsgruppe ist,
warum haben dann diejenigen die nach Tarif zahlen in und um München, also z.B die Städt., Bezirks- Uni- und kirchlichen Kliniken, ihre Stellen nicht ALLE besetzt, zumal bei den Lebenshaltungskosten, da in privaten Einrichtungen, ambulant wie stationär, die teils unter Tarif bezahlen?
Im Gegenteil, es sind auch dort wo nach Tarif bezahlt wird, jede Menge Stellen unbesetzt und herrscht massiver Personalmangel.
Es müssen also andere Faktoren deutlich wichtiger sein für den Arbeitsplatzverbleib, als das Gehalt.
Daher wird eine Anhebung des Gehalts keines der Probleme in der Pflege lösen.
Aber es hört sich ja so toll an, wenn der Minister verkündet -
WIR - stellen mehr Geld zur Verfügung - na toll.
Wir wärs, wenn man mal an die Strukturen ginge?
Tja - die Frage ist nur - wo sind die Ansprechpartner der Pflege für die Politik?
Totalausfall!
Daher wundert es mich überhaupt nicht, dass aus lauter Verzweiflung und Hilflosigkeit immer mehr Politiker die Gründung von Pflegekammern fordern und unterstützen, damit sie endlich mal einen Ansprechpartner haben.
Da haben einige Lobbygruppen allerdings gute Arbeit geleistet und einige, auch aus der Berufsgruppe auf ihre Seite gezogen - gegen eine Kammer.
Schade - halte das für eine große Chance, auch wenn eine Kammer mitnichten plötzlich und in Zukunft ALLE Probleme löst - na klar.