Kontrastmittel bei Trinkmengenbeschränkung

  • Ersteller Gelöschter User 45894
  • Erstellt am
G

Gelöschter User 45894

Gast
Hallo,

ich lerne grad fürs mündliche Examen. Mir stellt sich grad die Frage, wie man Kontrastmittel bei Pat. mit eingeschränkter Trinkmenge am schnellsten ausgeschwemmt bekommt.
Ich habe es so gelernt, dass Gesunde nach der Untersuchung möglichst viel trinken sollen, damit die Nieren "gespült" werden und das KM möglichst schnell wieder raus ist.
Bei einer Trinkmengenbeschränkung von z.B. 1L geht das ja aber nicht.

Wäre es in diesem Falle sinnvoll, Furosemid in eine 500ml Jono zu geben?
Mein Gedankengang:
Nur Furosemid würde den Pat. ja am Ende dehydrieren. In der 500er käme quasi "Spüllüssigkeit" nach und die Nierenfunktion würde durch das Furosemid angeregt werden. Letzteres wurde mir zumindest auf ITS so erklärt.

Ist mein Gedankengang richtig oder liege ich da komplett falsch?
Ich weiß, dass natürlich der Arzt das Medikament und die Applikationsform anordnen muss, aber ich würde es gerne verstehen.

lg
 

DieFranzösin

Poweruser
Mitglied seit
27.03.2018
Beiträge
522
Alter
61
Ort
Pau, Frankreich
Beruf
Fachkraft Dialyse
Akt. Einsatzbereich
Dialyse
Um das beantworten zu können, müsste man wissen, weshalb der Patient eine eingeschränkte Trinkmenge hat.
 

DieFranzösin

Poweruser
Mitglied seit
27.03.2018
Beiträge
522
Alter
61
Ort
Pau, Frankreich
Beruf
Fachkraft Dialyse
Akt. Einsatzbereich
Dialyse
Zeit zum Korrigieren abgelaufen...Unsere Patienten haben z. B. eingeschränkte Trinkmenge wegen eingeschränkter Nierenfunktion... und da nutzt auch Lasix nix, wenn kein Urin mehr ausgeschieden wird. Wir dialysieren dann sofort danach, damit das Kontrastmittel so rauskommt. Bei Herzinsuffizienz ist das wieder ganz was anderes...Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist Lasix eher kontraindiziert, denn das Zeug belastet die Nieren zusätzlich.
 
G

Gelöschter User 45894

Gast
Ich habe heute einen befreundeten Nephrologen gefragt. Er meinte, dass es keinerlei Studien dazu gibt, dass Kontrastmittel bei Nierengesunden möglichst schnell raus muss.
Und bei Pat. mit Nierenerkrankungen eben Dialyse.
Um das beantworten zu können, müsste man wissen, weshalb der Patient eine eingeschränkte Trinkmenge hat.
Ja das stimmt wohl. Ich habe es mich im allgemeinen gefragt, aber du hast natürlich recht, dass es von der Ursache abhängig ist.
 
Threadstarter Ähnliche Threads Forum Antworten Datum
B Peritrast Kontrastmittel Fachliches zu Pflegetätigkeiten 5

Ähnliche Threads

Über uns

  • Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit mehr als 15 Jahren eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

Unterstützt uns!

  • Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!