Und genau das ist der der Knackpunkt... die Eignung der potentiellen Pflegekräfte... es wird sicher geeignete geben... nur wie findet man die ? Über probieren???Über Eignungstests?
Die holt man nach D, um dann festzustellen, sie sind nicht geeignet... und dann ? Wieder ab in die Heimat? und dann die nächsten 100 ausprobieren??
Was ich als großes Problem ansehe:
Man wirbt ja nicht nur gezielt geeignete Leute aus dem Ausland an, wie dies andere Länder (klassische "Einwanderungsländer") schon seit Jahrzehnten tun. Sondern wir haben nun mal auch eine große Zahl an Flüchtlingen (bitte nicht falsch verstehen - dagegen habe ich nichts).
Nun glaubt man (die Politik) aber, man sei schlau, und versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen:
- Wie bringt man die Geflüchteten vernünftig unter, so daß sie ins Berufsleben integriert werden?
- Wir haben doch einen großen Personalmangel (Pflegenotstand) in Deutschland, woher die Leute nehmen?
Jetzt ist man auf die "schlaue" Idee gekommen, doch einfach die Flüchtlinge in der Pflege unterzubringen.
Dagegen habe ich auch erst mal nix (siehe das Beispiel von Claudia mit der Afghanin), WENN die Leute geeignet sind. D. h., sie müssen erst mal die nötigen Eigenschaften mitbringen, um in der Pflege tätig zu werden (Intelligenz, Empathie, hohe Belastbarkeit sowohl psychisch als auch physisch etc. ...). Sprache und Fachwissen können bzw. müssen dann noch zusätzlich erworben werden (und wie Malu schon schrieb - heutzutage ist ja kaum noch Zeit, Schüler mit guten Deutschkenntnissen ordentlich anzuleiten!).
Wenn ich aber nun sehe, daß man versucht, JEDEN der Geflüchteten in die Pflege zu pressen, dann sind wir wieder ganz schnell bei "pflegen kann jeder"!

Und ich halte es auch für moralisch höchst zweifelhaft, wenn einige Politiker Geflüchteten, die sich für die Pflege entscheiden, automatisch ein Aufenthaltsrecht einräumen wollen - was ist denn, wenn einer eben NICHT geeignet ist?? Der wird dann zurück in den Bürgerkrieg geschickt oder wie?
