Hallo,
ohne die Situation zu kennen ist das unmöglich!
Vielleicht helfen Dir folgende Überlegungen, um Deinen Patienten/ Bewohner in seiner Bewegung zu beschreiben:
1. Benenn die Aktivität möglichst präzise (z.B. vom liegen in der Rückenlage zum sitzen an der Bettkante bewegen)
2. Such Dir ein Konzept aus, unter dem Du diese Aktivität anschauen möchtest- jedes der 6 Konzepte ist eine Art "Brille", durch welche man auf eine Aktivität schauen kann.
3. Stell die Situation nach und versuch unter diesem speziellen Fokus zu beschreiben, wie Du diese Aktivität durchführst. Dieses hilft, um ein besseres Verständnis im eigenen Körper davon zu bekommen.
4. Wenn Du eine grundlegende "Idee" dazu hast, fass dieses in Worte. Beschreib möglichst präzise, wie Du z.B. Deine Arme und Beine benutzt, auf welchen Massen das Gewicht liegt, in welche Richtung einzelne Massen bewegen ...
Jetzt hast Du einen "Plan" und kannst damit zum Patienten gehen. Hier gilt es, die Bewegungabläufe zu beobachten, nach Ressourcen zu suchen und nach Vorlieben und Möglichkeiten des Individuums zu schauen.
Je nach Bedarf des Patienten entsteht hieraus jetzt eine individuelle Bewegungsunterstützung.
Ganz wichtig: besuch mindestens einen Grund- und Aufbaukurs...ohne Kurs(e) nur aus der Theorie heraus kann man es nicht verstehen und umsetzen.