News Intensivpflege: Kassen und Ärzte begrüßen Reform

Wow, schon in kürzester Zeit über 50.000 Unterschriften! 8-)
 
Ich bin mal so frei, das wieder hochzuholen...

 

Bitte weiter fleißig unterzeichnen und teilen! 8-)
 
 
Jetzt haben sie den Quatsch umbenannt - besser wird’s dadurch nicht.
 
 
Diesen Text eines Betroffenen möchte ich euch nicht vorenthalten...

"Zeit für die Urne - oder - Gute Nacht Deutschland.
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„In dieser Woche ist über die sozialen Netzwerke nun der zweite Entwurf des umstrittenen Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz – GKV IPReG (vormals RISG) an die Öffentlichkeit durchgesickert. Eine offizielle Meldung oder Information des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zum Thema gibt es bisher nicht. Vielleicht aus einem guten Grund: Aktuell und auch zukünftig können Betroffene auch beim zweiten IPReG-Entwurf keinesfalls aufatmen und werden im Zweifelsfall schlechter gestellt, als bisher.“ Quelle: GIP-Intensivpflege
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Extrem grob gefasst würde laut diesem Entwurf die häusliche Intensivpflege abgeschafft und alle Menschen mit besonders hohem Pflegebedarf müssen in Heime, nicht freiwillig, sondern gezwungener Maßen.
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Grundtenor seines sich ständig wiederholenden Argumentationsgesangs war, dass man Missbrauch und Betrug in der häuslichen Intensivpflege verhindern und die armen handlungsunfähigen Patienten schützen will und sie deshalb in Heime kommen. Der gute Jens, ein feiner Kerl.
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Grüne und Linke stellten daraufhin Anfragen an die Bundesregierung. Man wollte die Hintergründe erfahren und Fakten wissen, auf deren Basis das Ministerium einen solch weitreichenden Entwurf erstellt, der die Grundrechte einschränkt. Man sollte davon ausgehen, dass hier akribisch und professionell recherchiert wurde. Bei der Frage, wieviele Betrugsfälle es denn gegeben habe, lautete die Antwort, dass der Bundesregierung hierzu keine Erkenntnisse vorliegen. Man verweist lediglich auf einen Online-Artikel vom „Ärzteblatt“. Bei allen weiteren essentiellen Fragen lautet die Antwort: „Hierzu liegen der Bundesregierung keine Daten vor“.

Hier zum Nachlesen:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/19/162/1916234.pdf
https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/144/1914487.pdf
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„Auch aus der Presseberichterstattung liegen verschiedene Hinweise darauf vor, dass gerade in der ambulanten Intensivpflege in der eigenen Häuslichkeit in manchen Fällen nicht ausreichend qualifiziertes Personal eingesetzt wird. (bspw. Ärzteblatt vom 14. Mai 2019: „Razzia wegen Abrechnungsbetrug bei Intensivpflege; abrufbar unter Razzia wegen Abrechnungsbetrug bei Intensivpflege

Liebes Ministerium, das ist RTL2-Niveau.
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Den Entwurf findet ihr hier zum Nachlesen: IPReG GKV Version 2 - ALS-mobil e.V.
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Ein weiterer offen formulierter Beweggrund ist die Einsparung von Personal. Im Pflegeheim reicht ein Pfleger für vier oder fünf oder mehr beatmete Patienten, zumindest in der Planung von Herrn Spahn. Herrlich, was ein Anreiz. Die Jobs im Pflegeheim werden nicht gerade begehrt sein, aber das macht ja nix, denn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verstärkt das Engagement für mehr Pflegekräfte aus dem Ausland."



Vollständiger Text hier nachlesbar:
 
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