News Intensivpflege: Kassen und Ärzte begrüßen Reform

Zitat:

„Auch wir haben in den vergangenen Jahren eine überproportionale Zunahme an außerklinisch behandelten Intensivpatienten beobachtet“, sagt DIVI-Präsident Professor Uwe Janssens. Besonders die Zahl künstlich beatmeter Patienten habe sich in den vergangenen Jahren drastisch erhöht: Seien es 2005 rund 1000 Patienten gewesen, würden Schätzungen heute von etwa 30.000 Betroffenen ausgehen.

Laut dem Referentenentwurf sollen Leistungen der außerklinischen Intensivpflege künftig „regelhaft“ in vollstationären Pflegeeinrichtungen oder in speziellen Intensivpflege-Wohneinheiten erbracht werden. Dabei müssen die Einrichtungen bestimmte Qualitätskriterien erfüllen."


8O
Aha. Vollstationäre Einrichtungen. Und welche sollen das sein? Pflegeheime?? Na wie prima dort die Versorgung von Intensivpflegepatienten klappt, das konnte man ja oft genug sehen (wobei ich den MA dort keinen Vorwurf machen will - wie will man das auch leisten beim derzeitigen Personalschlüssel in Pflegeheimen? Und dann wird auch noch an der Fachkraftquote gesägt... :wut: ).
Und "spezielle Intensivpflege-Wohneinheiten" gibt es bereits jetzt - schimpft sich Beatmungs-WG. Diese - wie auch die 1:1-Versorgungen - erfüllen sehr wohl "bestimmte Qualitätskriterien". Übrigens ganz offensichtlich im Gegensatz zu gewissen Politikern bzw. Krankenkassenhäuptlingen, die sich hauptberuflich den Ar... platthocken.

Und aus diesem weiterführenden Link Neuer Gesetzesvorschlag: Beatmungspatienten sollen besser versorgt werden :

"Unterschiede in der Vergütung von Leistungen der außerklinischen Intensivpflege im ambulanten Bereich einerseits und im stationären Bereich andererseits brächten zudem „Fehlanreize in der Leistungserbringung“ mit sich. Diese führten zu hohen Kosten für die Versichertengemeinschaft und beeinträchtigten die Lebensqualität der Patienten."

Ja genauuuu... deshalb wollen die Leute ja zu uns... weil bei uns die Lebensqualität schlechter ist! :schraube:

" In der Vergangenheit waren sogenannte Beatmungs-WGs wegen mafiöser Strukturen in den Fokus der Medizinischen Dienste und in der Folge der Staatsanwaltschaften geraten. Dabei werden beatmungspflichtige Patienten in Privatwohnungen zusammengelegt und mehr schlecht als recht pflegerisch versorgt, oft lediglich von Angehörigen."

Sagt mal - geht´s noch?! :schraube:
Bloß weil es ein paar schwarze Schafe gab (!), wird eine komplette Branche kriminalisiert?!
Das wär so, als ob man die komplette Altenpflegebranche wegen einiger mieser Pflegeheime schlechtreden würde - ach so, das passiert ja schon, gell Herr Fussek u. Co.? :angryfire: Nur sind die halt billiger als die ambulante Intensivpflege... also schießt man jetzt die teurere Variante ab. :mad:

"Nur „in Ausnahmefällen“ soll eine außerklinische Intensivpflege noch zu Hause „oder sonst an einem geeigneten Ort erbracht werden“, heißt es im Entwurf."

Wißt ihr was, ihr Penner? Wenn das hier so weiter geht, dann dürft ihr zukünftig meine Sozialhilfe zahlen.
Ich werde jedenfalls keineswegs wieder in den stationären Bereich zurückkehren; nicht unter den derzeitigen Bedingungen. :down:
 
Was spade wohl zu dem Thema sagen würde? :-)
 
Gibt eine Petition gegen diesen Schwachsinn:


Wäre cool, wenn möglichst viele unterschreiben würden und das weiter verbreiten.
 
Wieder mal ein medienwirksamer Vorstoß unseres Hr. Spahn!
Zunächst einmal gibt es ein Aspekt im Rahmen der pflegerischen Versorgung der da heißt „ambulant vor stationär“! D.h. Wenn die ambulante Versorgung möglich ist, ist dies einer stationären Versorgung vorzuziehen. Das dies nicht für peanuts zu bekommen ist, versteht sich von selbst!
Natürlich kann man das negative Geschäftsgebaren einiger Dienste nicht auf alle übertragen. Ich habe einige Jahre Pflegebegutachtung gemacht und fand die Versorgung jedoch einige Male bei den Intensivpatienten trotz eins zu eins Betreuung eher suboptimal, wenn ich mich an die Angaben der Pflegekräfte vor Ort erinnere. Wie gesagt dass sind Immer Einzelfälle gewesen, aber es gibt sie!
Aber es gibt auch noch andere Dinge die wir zumindest bedenken sollten, bevor wir komplett an die Decke gehen.

Es wird, und ich lasse die Kosten jetzt mal ganz außen vor, auf Dauer nicht genügend Personal für alle geben. Von den Dementen „verlangt „ man auch, dass sie ins Heim gehen und niemand gibt ihnen das Personal rund um die Uhr zuhause eins zu eins betreut zu werden. Sie würden davon sicher auch profitieren! Warum darf der Intensivpatient das ganz selbstverständlich, der Demenzkranke aber nicht!
Ein ähnliches Beispiel ist die Inklusion behinderter Kinder. Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin dass es nicht für alle behinderten Kinder sinnvoll ist die Regelschule zu besuchen, gibt es bereits heute Kinder die deshalb nicht zur Schule gehen können, weil es nicht genügend Personal als Einzelfallbegleitung gibt!

Und wie entscheiden wir, wer bei eingeschränkten Ressourcen jetzt die Leistung bekommt die für ihn das vermeintlich beste ist! Und wie gesagt, ich meine jetzt nur das Personal und nicht was das kostet!
Ich finde da sollten wir zumindest drüber nachdenken!
 
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Zunächst einmal gibt es ein Aspekt im Rahmen der pflegerischen Versorgung der da heißt „ambulant vor stationär“! D.h. Wenn die ambulante Versorgung möglich ist, ist dies einer stationären Versorgung vorzuziehen. Das dies nicht für peanuts zu bekommen ist, versteht sich von selbst!
Ganz recht, ambulante Intensivpflege ist ziemlich teuer! Allerdings muß man dagegenhalten, daß die Pat. davon im allgemeinen ja sehr profitieren, sonst würden sie das ja nicht machen.
Also aus Sicht der Pat. (oder Kunden, wie manche lieber sagen) wird das Angebot amb. Intensivpflege sehr begrüßt und für sie bedeutet die Gesetzesinitiative eindeutig eine Verschlechterung:

"Das heißt konkret: Viele behinderte Menschen werden gegen ihren Willen in vollstationäre Heime oder spezielle Beatmungs-Einheiten verbracht. Einen Bestandsschutz gibt es nicht. (...)
Alle anderen können nur dann in der eigenen Wohnung bleiben, wenn eine andere Unterbringung schlicht unmöglich oder für sie unzumutbar ist." (aus dem Link zur Petition).

Natürlich kann man das negative Geschäftsgebaren einiger Dienste nicht auf alle übertragen. Ich habe einige Jahre Pflegebegutachtung gemacht und fand die Versorgung jedoch einige Male bei den Intensivpatienten trotz eins zu eins Betreuung eher suboptimal, wenn ich mich an die Angaben der Pflegekräfte vor Ort erinnere. Wie gesagt dass sind Immer Einzelfälle gewesen, aber es gibt sie!
Da stimme ich Dir absolut zu, hatte ich ja auch geschrieben.

Es wird, und ich lasse die Kosten jetzt mal ganz außen vor, auf Dauer nicht genügend Personal für alle geben. Von den Dementen „verlangt „ man auch, dass sie ins Heim gehen und niemand gibt ihnen das Personal rund um die Uhr zuhause eins zu eins betreut zu werden. Sie würden davon sicher auch profitieren! Warum darf der Intensivpatient das ganz selbstverständlich, der Demenzkranke aber nicht!
Da hast Du absolut recht, die Versorgung Demenzkranker war bisher in D mehr als suboptimal! Es hat sich inzwischen zwar einiges getan und gibt auch für Demenzkranke einige gute Angebote, von einer guten und flächendeckenden Versorgung sind wir hier aber noch meilenweit entfernt.
Letztlich fallen Demenzkranke aber halt nicht unters Raster für amb. Intensivpflege, der Fokus liegt hier auf TK und Beatmung. Hier müssen andere Hilfen bzw. Angebote greifen.
Aber auch beim "Intensivpat." (also unseren potentiellen Kunden) ist das keineswegs selbstverständlich, auch hier lassen die Kassen nichts unversucht, um z.B. Druck auf Angehörige auszuüben ("Könnten Sie nicht doch wenigstens ein paar Stunden Pflege übernehmen?" :schraube: Wohlgemerkt - bei schwerstpflegebedürftigen Pat.! Da ist es mit ein bißchen beim waschen und anziehen helfen oder Kompressionsstrümpfe anziehen nicht getan - sonst könnte unseren Job nämlich auch "normale" ambulante Pflege übernehmen).
Und wie entscheiden wir, wer bei eingeschränkten Ressourcen jetzt die Leistung bekommt die für ihn das vermeintlich beste ist! Und wie gesagt, ich meine jetzt nur das Personal und nicht was das kostet!
Ich finde da sollten wir zumindest drüber nachdenken!

Es ist ja wie gesagt erst mal nur ein Angebot. Unsere Pat. könnten sich ja auch dafür entscheiden, in stationäre Einrichtungen zu gehen, tun dies aber (aus gutem Grund) in den meisten Fällen nicht.
Irgendwo spricht das doch (im Gegensatz zu dem, was im Artikel der Ärztezeitung behauptet wurde) für eine gewisse Qualität unserer Arbeit, meinst Du nicht? 8-)
 
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Ich stehe zu meiner Unterschrift.
Allerdings hatte ich eine Kollegin, die zu einem Intensivpflegedienst wechselte.
Dieser Kollegin hätte ich nicht einmal einen gesunden Angehörigen in Pflege gegeben.
 
oh, hat ja was gutes, das ich es rausgekramt haben :-D
 
Ich weiß nicht Martin ob du mich richtig verstanden hast. Selbst wenn unsere Gesellschaft es sich leisten wollte (was ich nicht glaube, weil es vielen zu teuer würde) allen Intenvpflichtigen eine Versorgung eins zu eins im häuslichen Umfeld zu ermöglichen, wäre das nicht möglich weil es nicht ausreichend Personal dafür gibt! Die personellen Ressourcen für diese Versorgung wird es nicht geben. Auf absehbare Zeit jedenfalls nicht.

Und ich habe nicht gemeint die Demenzkranken unter das Angebot der Intensivpflege zu stellen. Dass das andere Angebote sein müssten, steht ja außer Frage.
Mir geht es bei diesem Gedanken nur um das Recht auf ambulante Versorgung im häuslichen Umfeld. Haben diese Menschen das nicht auch?
Wie sollte das gehen? Rein personell gesehen!
Ich habe als Pflegegutachter gearbeitet und einiges gesehen im häuslichen Umfeld. U.a. Menschen die rund um die Uhr vom Intensivpflegedienst betreut wurden und seit Monaten keine Reaktion auf ihre Umwelt gezeigt haben. Und dann auch schwerstbehinderte Kinder, die nicht zur Schule/Kindergarten gehen konnten weil es keine Pflegekräfte gab die das übernommen haben. Oder deren Eltern nicht mal stundenweise Entlastung in der Nacht oder am Tag (obwohl genehmigt von der Krankenkasse) bekommen haben, weil es keine Pflegekräfte gibt. Und diese Kinder sind auch teilweise tracheotomiert und beatmet. Es gibt weder ausreichend vollstationäre noch ambulante Ressourcen zur Unterstützung dieser Familien.
Und gleichzeitig versorgt eine hochqualifizierte Kraft woanders nur einen Patient und hätte ausreichend Zeit noch einen oder zwei Patienten mehr zu versorgen. Irgendwer wird auf der Strecke bleiben.
Müssen da nicht die Ressourcen irgendwie gebündelt oder gerechter verteilt werden!
Ich stimme dir zu dass alle das Recht auf diese häusliche Versorgung haben, aber diese personellen Ressourcen gibt es nicht!
Wie soll das denn bewerkstelligt werden?
Ich habe keine Lösung zur Zeit und weil ich niemand in dieser Illusion bestärken will, dass das zukünftig weiter möglich sein wird, habe ich diese Petition noch nicht unterschrieben. Ich denke noch drüber nach....
 
Ich weiß nicht Martin ob du mich richtig verstanden hast.
Selbstverständlich habe ich Dich verstanden.
Selbst wenn unsere Gesellschaft es sich leisten wollte (was ich nicht glaube, weil es vielen zu teuer würde) (...)
Das dürfte der Knackpunkt sein.
Und ich habe nicht gemeint die Demenzkranken unter das Angebot der Intensivpflege zu stellen.
Das habe ich auch nicht so aufgefaßt. Und auch nicht geschrieben.
Und dann auch schwerstbehinderte Kinder, die nicht zur Schule/Kindergarten gehen konnten weil es keine Pflegekräfte gab die das übernommen haben. Oder deren Eltern nicht mal stundenweise Entlastung in der Nacht oder am Tag (obwohl genehmigt von der Krankenkasse) bekommen haben, weil es keine Pflegekräfte gibt. Und diese Kinder sind auch teilweise tracheotomiert und beatmet. Es gibt weder ausreichend vollstationäre noch ambulante Ressourcen zur Unterstützung dieser Familien.
Daß jemandem das Recht auf ambulante Intensivpflege zugestanden wird, heißt ja noch lange nicht, daß er damit auch automatisch einen entsprechenden Pflegedienst zur Verfügung hat.
Und gleichzeitig versorgt eine hochqualifizierte Kraft woanders nur einen Patient und hätte ausreichend Zeit noch einen oder zwei Patienten mehr zu versorgen. Irgendwer wird auf der Strecke bleiben.
Natürlich könnte man damit argumentieren, daß die Pflegekraft in der 1:1-Versorgung noch Ressourcen hätte bzw. Leerlauf; dafür wird so aber dem Pat. ermöglicht, zu Hause zu bleiben.
Konsequenterweise müßte man hier also (theoretisch) gegen 1:1-Versorgungen sein, aber stattdessen Beatmungs-WGs massiv fördern, da ja dort der Schlüssel ein anderer ist und die Ressourcen "besser genützt" werden, sprich dort betreut eine Pflegekraft dann nicht nur einen.
Allerdings liest sich das Gesetzesvorhaben bzw. die Einlassungen von Kassen und Ärzten so, als ob man gerade diese Beatmungs-WGs massiv auf dem Kieker habe ("mafiöse Strukturen") und gerade denen "den Hahn abdrehen" wolle.
Müssen da nicht die Ressourcen irgendwie gebündelt oder gerechter verteilt werden!
Mit der gleichen Argumentation müßte man erst recht den Ärzten massiv auf die Füße treten und gegen das immense Überangebot gerade in Ballungsräumen vorgehen und die stattdessen "aufs platte Land" rausschicken. Es kann nicht sein, daß das zehnte MRT oder das zwanzigste CT gemacht werden ohne daß dabei was rauskommt, der Radiologie sich eine goldene Nase verdient (m. W. die absoluten Spitzenreiter unter den Fachärzten) und die Hausarzt- und Landarztpraxen reihenweise sterben.
Hier könnte man sowohl finanziell als auch personell einiges einsparen und knappe Ressourcen sinnvoller einsetzen.
Dies wird aber unter Garantie nicht geschehen, und die Gründe dürften wohl jedem von uns geläufig sein:
Mächtige Ärzteverbände und Ärztekammern, die schon dafür sorgen, daß ihre Pfründe nicht angetastet werden.
Leider hat weder die ambulante Intensivpflege noch die Pflege insgesamt eine solche Lobby, und da Herr Spahn auch nur den Weg des geringsten Widerstands geht, ist die Zielrichtung klar.
Ich stimme dir zu dass alle das Recht auf diese häusliche Versorgung haben, aber diese personellen Ressourcen gibt es nicht!
Wie soll das denn bewerkstelligt werden?
Ganz ehrlich?
Seit Jahrzehnten wurde die Profession Pflege kaputtgespart und runtergewirtschaftet.
Jetzt UNS noch den schwarzen Peter dafür zuzuschieben und uns dafür abzustrafen ist das Allerletzte. :angryfire:

Der DBfK scheint ja, wie ich inzwischen festgestellt habe, im Prinzip der gleichen Meinung zu sein wie ich:

„Allerdings bedarf es erheblicher Nachbesserungen am Gesetzentwurf. In einem Schnellschuss werden für eine spezielle Gruppe von kranken Menschen weitreichende Leistungseinschnitte vorgeschlagen“, sagt Peter Tackenberg, stellv. Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK). Die häusliche Intensivpflege von beatmeten Patienten soll zukünftig nur noch in Ausnahmefällen möglich sein, beispielsweise für Kinder bis zum 18. Lebensjahr. „Diese Einschränkung der Wahlfreiheit wird vielen Patientengruppen nicht gerecht, etwa Patienten mit ALS oder einem hohen Querschnitt. Diese können nicht von der Beatmung entwöhnt werden und haben nicht nur das Recht auf eine professionelle Pflege, sondern auch auf Inklusion und Selbstbestimmung. Patienten dürfen nicht aus rein wirtschaftlichen Gründen genötigt werden, in Pflegeeinrichtungen oder Intensivpflege-Wohneinheiten zu ziehen“, unterstreicht Tackenberg. (...)
In der Betreuung intensivpflegebedürftiger Menschen erbringen Pflegefachpersonen und Pflegedienste eine hervorragende Leistung. Wenn es hier einzelne schwarze Schafe gibt, muss mit geeigneten und konsequenten Maßnahmen gehandelt werden."


 
@Romsen2014
Zu "seicht" fand ich das vom DBfK jetzt nicht; aber die Kammer hat noch deutlichere Worte gefunden, danke dafür!
 
Es geht mir nicht ums kaputtsparen und wo noch Gelder „verschwendet“ werden, in diesen Punkten stimme ich dir zu! Wo sind die Pflegekräfte, die die versprochenen Leistungen dann übernehmen sollen!
Oder geht es euch erst mal nur um die Zusicherung des Rechts auf häusliche Versorgung. Was nützt der Patientenwille wenn er doch wegen fehlender Pflegekräfte nicht umgesetzt werden, ich sehe nicht dass hier irgendwem der schwarze Peter zugeschoben wird. Dass es für oder besser gegen die unseriös arbeitenden Intensivdienste Handlungsbedarf gibt steht doch außer Frage..., dass das neue Gesetzt dazu nur bedingt geeignet ist auch! Aber es stellt sich für mich die Frage ob es gut ist den Patienten zu vermitteln, dass es möglich ist zuhause rund um die Uhr betreut zu werden, wenn das zukünftig bei immer weniger Personal kaum möglich sein wird.
Deshalb ist die Diskussion darüber wichtig....
 
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Ach, Ludmilla... das wurde doch schon geschrieben.
Es geht ganz einfach darum, daß den in Betracht kommenden Pat. nicht von vornherein das Recht genommen wird, ambulante Intensivpflege in Anspruch zu nehmen.
Ein (gesetzlich einklagbares) Recht auf einen Platz in der amb. Intensivpflege besteht dadurch noch lange nicht (dies gibt es weder jetzt noch in Zukunft). Dies wird den Leuten auch in keinster Weise so vermittelt.
Es hat ja auch kein alter Mensch im Fall der Pflegebedürftigkeit ein automatisches Recht auf einen Pflegeheimplatz, auch hier gibt es i. d. R. Wartelisten.
 
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Scheint als gebe es starken Widerstand von Behindertenverbänden
 
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Der Kunde ist König, aber wehe der privatversicherte Hochprivate Patient erhält Süßstoff statt Zucker in seinen Kaffee, dann ist er echauffiert.
Schließlich muss er sich die unerschwinglich teure Pflegefachkraft noch von den Beiträgen absparen.
 
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