Nicht nur Ärzteverbände, sondern auch Kassen begrüßen die neueste Gesetzesinitiative des Bundesgesundheitsministers.
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Nur sind die halt billiger als die ambulante Intensivpflege... also schießt man jetzt die teurere Variante ab. 
Mann...Was spade wohl zu dem Thema sagen würde?![]()
Ich bin eh schon auf 180! Hör mir bloß mit dem auf... 
Ganz recht, ambulante Intensivpflege ist ziemlich teuer! Allerdings muß man dagegenhalten, daß die Pat. davon im allgemeinen ja sehr profitieren, sonst würden sie das ja nicht machen.Zunächst einmal gibt es ein Aspekt im Rahmen der pflegerischen Versorgung der da heißt „ambulant vor stationär“! D.h. Wenn die ambulante Versorgung möglich ist, ist dies einer stationären Versorgung vorzuziehen. Das dies nicht für peanuts zu bekommen ist, versteht sich von selbst!
Da stimme ich Dir absolut zu, hatte ich ja auch geschrieben.Natürlich kann man das negative Geschäftsgebaren einiger Dienste nicht auf alle übertragen. Ich habe einige Jahre Pflegebegutachtung gemacht und fand die Versorgung jedoch einige Male bei den Intensivpatienten trotz eins zu eins Betreuung eher suboptimal, wenn ich mich an die Angaben der Pflegekräfte vor Ort erinnere. Wie gesagt dass sind Immer Einzelfälle gewesen, aber es gibt sie!
Da hast Du absolut recht, die Versorgung Demenzkranker war bisher in D mehr als suboptimal! Es hat sich inzwischen zwar einiges getan und gibt auch für Demenzkranke einige gute Angebote, von einer guten und flächendeckenden Versorgung sind wir hier aber noch meilenweit entfernt.Es wird, und ich lasse die Kosten jetzt mal ganz außen vor, auf Dauer nicht genügend Personal für alle geben. Von den Dementen „verlangt „ man auch, dass sie ins Heim gehen und niemand gibt ihnen das Personal rund um die Uhr zuhause eins zu eins betreut zu werden. Sie würden davon sicher auch profitieren! Warum darf der Intensivpatient das ganz selbstverständlich, der Demenzkranke aber nicht!
Wohlgemerkt - bei schwerstpflegebedürftigen Pat.! Da ist es mit ein bißchen beim waschen und anziehen helfen oder Kompressionsstrümpfe anziehen nicht getan - sonst könnte unseren Job nämlich auch "normale" ambulante Pflege übernehmen). Und wie entscheiden wir, wer bei eingeschränkten Ressourcen jetzt die Leistung bekommt die für ihn das vermeintlich beste ist! Und wie gesagt, ich meine jetzt nur das Personal und nicht was das kostet!
Ich finde da sollten wir zumindest drüber nachdenken!

Selbstverständlich habe ich Dich verstanden.Ich weiß nicht Martin ob du mich richtig verstanden hast.
Das dürfte der Knackpunkt sein.Selbst wenn unsere Gesellschaft es sich leisten wollte (was ich nicht glaube, weil es vielen zu teuer würde) (...)
Das habe ich auch nicht so aufgefaßt. Und auch nicht geschrieben.Und ich habe nicht gemeint die Demenzkranken unter das Angebot der Intensivpflege zu stellen.
Daß jemandem das Recht auf ambulante Intensivpflege zugestanden wird, heißt ja noch lange nicht, daß er damit auch automatisch einen entsprechenden Pflegedienst zur Verfügung hat.Und dann auch schwerstbehinderte Kinder, die nicht zur Schule/Kindergarten gehen konnten weil es keine Pflegekräfte gab die das übernommen haben. Oder deren Eltern nicht mal stundenweise Entlastung in der Nacht oder am Tag (obwohl genehmigt von der Krankenkasse) bekommen haben, weil es keine Pflegekräfte gibt. Und diese Kinder sind auch teilweise tracheotomiert und beatmet. Es gibt weder ausreichend vollstationäre noch ambulante Ressourcen zur Unterstützung dieser Familien.
Natürlich könnte man damit argumentieren, daß die Pflegekraft in der 1:1-Versorgung noch Ressourcen hätte bzw. Leerlauf; dafür wird so aber dem Pat. ermöglicht, zu Hause zu bleiben.Und gleichzeitig versorgt eine hochqualifizierte Kraft woanders nur einen Patient und hätte ausreichend Zeit noch einen oder zwei Patienten mehr zu versorgen. Irgendwer wird auf der Strecke bleiben.
Mit der gleichen Argumentation müßte man erst recht den Ärzten massiv auf die Füße treten und gegen das immense Überangebot gerade in Ballungsräumen vorgehen und die stattdessen "aufs platte Land" rausschicken. Es kann nicht sein, daß das zehnte MRT oder das zwanzigste CT gemacht werden ohne daß dabei was rauskommt, der Radiologie sich eine goldene Nase verdient (m. W. die absoluten Spitzenreiter unter den Fachärzten) und die Hausarzt- und Landarztpraxen reihenweise sterben.Müssen da nicht die Ressourcen irgendwie gebündelt oder gerechter verteilt werden!
Ganz ehrlich?Ich stimme dir zu dass alle das Recht auf diese häusliche Versorgung haben, aber diese personellen Ressourcen gibt es nicht!
Wie soll das denn bewerkstelligt werden?

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