News Im Kampf gegen Corona-Infektionen erfordert der Schutz der Mitarbeiter höchste Priorität

nein, ich pflege auch nicht ohne Schutzausrüstung.
Meine Frage war ob selbstgenähter Mundschutz wie man ihn früher jahrzentelang benutzt und sterilisiert hat eine Alternative sein könnte und wie bei euch die Versorgung aussieht !
 
Weisste, bevor ich mir einen MNS in meiner Freizeit selber nähe, hab ich aber Plan B, C, D, E, F, G,........Z in der Tasche.

Wir kämpfen für größere Anerkennung, bessere Arbeitsbedingungen und du meinst deinen Vorschlag echt ernst, oder??

Edit: ich bin gerade echt fassungslos....:wut::wut::wut::wut:
 
  • Like
Reaktionen: Isidor und Resigniert
Ich unterbreite der Geschäftsführung morgen mal den Vorschlag bei Betreten der klinik als Pflegepersonal an der Pforte 50€ zu bezahlen, damit ich auch arbeiten darf.
Mal sehen was er davon hält.
 
  • Like
  • Haha
Reaktionen: Isidor, Tryit und NN
nein, ich pflege auch nicht ohne Schutzausrüstung.
Meine Frage war ob selbstgenähter Mundschutz wie man ihn früher jahrzentelang benutzt und sterilisiert hat eine Alternative sein könnte und wie bei euch die Versorgung aussieht !

Bekommst du den Stoff und die Nähmaschine vom Arbeitgeber bezahlt? Sind die Nähstunden Arbeitszeit? Kannst du den Schutz garantieren? Der Arbeitgeber gibt garantiert keine Garantie - der gibt dir bei Erkrankung wohl eher in einem Lachanfall den berühmten Tritt in den Hintern.
 
Das UK Essen näht Mundschutze. War ein Beitrag im WDR.
 
Außerdem ist dann die Gewährleistung nicht beim Pflegendem
 
Unser Mundschutz reicht nur noch für ganz wenige Tage, kein Ersatz in Sicht...
und jetzt ?!!!
Häusliche Pflege, wir kennen unsere Patienten teilweise seit Jahren, wenn wir einfach sagen wir kommen nicht mehr, werden sie sterben. So sieht es aus.
 
Bei welchen Tätigkeiten in der häuslichen Pflege benötigst Du einen Mund-Nasen-Schutz?
 
Unser Chef ist positiv getestet. Ein Großteil der Kolleginnen hatte Kontakt mit ihm. Sie werden jetzt getestet und dürften eigentlich schon nicht mehr arbeiten. Das ist nicht organisierbar... Also arbeiten solange keine Symptome da sind, aber dann wenigstens mit Schutzkleidung damit wir (eventuell unerkannt positiv) unseren Patienten die ausnahmslos Hochrisikopatienten sind (die anderen haben wir schon an die Angehörigen delegiert) nicht anstecken.
 
Ach so. Ja, bei uns arbeiten die Kontaktpersonen auch mit Schutzausrüstung weiter. Es sei denn, sie entwickeln selbst Symptome natürlich.

Unser Krankenhaus hat Masken bestellt, die wieder aufbereitet werden können, aber noch sind sie nicht da.
 
Schutzmasken sind leider im Moment Mangelware.

Ich erhielt von befreundeten Malern -Lackierern und Handwerkern, die Ihre Vorräte und Werkzeugkisten geplündert haben
ffp3 Masken für die ich mit der Immunsuppression sehr dankbar bin.

Liebe Grüße Fearn
 
  • Like
Reaktionen: Martin H.