- Registriert
- 02.03.2008
- Beiträge
- 76
- Ort
- Zwickau
- Beruf
- Kodierfachkraft, Zertifizierter Case Manager (DGCC), Gesundheits- und Krankenpfleger (RbP)
- Akt. Einsatzbereich
- Medizinischer Dienst der Krankenversicherung - Krankenhausbegutachtung
- Funktion
- MDK-Gutachter / DRG-Prüfung
Umschau | MDR FERNSEHEN | 08.04.2008
Fragwürdige Ost-West-Lohnangleichung
In den aktuellen Tarifrunden geht es auch um die Frage, ob die Löhne in Ostdeutschland weiter an das Westniveau angepasst werden sollen. Die Umschau zeigt, dass Arbeitnehmer im Osten trotz vermeintlicher Angleichungen nicht gleichviel verdienen.
Im Osten ist die Lohntüte für gleiche Arbeit kleiner
Gleiches Geld für gleiche Arbeit - dieses Motto hatte nach der Wende im Ost-West-Vergleich nicht gegolten. Vielmehr war es lange Zeit der sogenannte Produktivitätsunterschied, der die Einkommen im Osten deutlich hinter denen von Westdeutschland hinterherhinken ließ. Die Umschau berichtete bereits, dass Ostdeutschland in Sachen Arbeitsproduktivität aufgeschlossen hat. Fast 18 Jahre nach der Wiedervereinigung sind es deshalb besonders die Gewerkschaften, die eine Angleichung der Lohnniveaus fordern.
Beispiel öffentlicher Dienst
In einigen Bereichen wie dem öffentlichen Dienst gibt es bereits formal keine Ost-West-Unterschiede. Doch der Schein trügt. Die Gleichheit gilt nur für das Grundgehalt. Die westdeutschen Zuschläge und Sonderzahlungen gibt es im Osten nur in abgespeckter Form. Weiterhin arbeiten die Angestellten in Ostdeutschland 40 Stunden pro Woche und damit eine Stunde mehr als ihre Kollegen aus den alten Bundesländern.
zum Weiterlesen:
Quelle: Fragwürdige Ost-West-Lohnangleichung | MDR.DE
Fragwürdige Ost-West-Lohnangleichung
In den aktuellen Tarifrunden geht es auch um die Frage, ob die Löhne in Ostdeutschland weiter an das Westniveau angepasst werden sollen. Die Umschau zeigt, dass Arbeitnehmer im Osten trotz vermeintlicher Angleichungen nicht gleichviel verdienen.
Im Osten ist die Lohntüte für gleiche Arbeit kleiner
Gleiches Geld für gleiche Arbeit - dieses Motto hatte nach der Wende im Ost-West-Vergleich nicht gegolten. Vielmehr war es lange Zeit der sogenannte Produktivitätsunterschied, der die Einkommen im Osten deutlich hinter denen von Westdeutschland hinterherhinken ließ. Die Umschau berichtete bereits, dass Ostdeutschland in Sachen Arbeitsproduktivität aufgeschlossen hat. Fast 18 Jahre nach der Wiedervereinigung sind es deshalb besonders die Gewerkschaften, die eine Angleichung der Lohnniveaus fordern.
Beispiel öffentlicher Dienst
In einigen Bereichen wie dem öffentlichen Dienst gibt es bereits formal keine Ost-West-Unterschiede. Doch der Schein trügt. Die Gleichheit gilt nur für das Grundgehalt. Die westdeutschen Zuschläge und Sonderzahlungen gibt es im Osten nur in abgespeckter Form. Weiterhin arbeiten die Angestellten in Ostdeutschland 40 Stunden pro Woche und damit eine Stunde mehr als ihre Kollegen aus den alten Bundesländern.
zum Weiterlesen:
Quelle: Fragwürdige Ost-West-Lohnangleichung | MDR.DE