Frage zur Prüfung

podeda

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Hallo,

ich befinde mich gerade in der heissen Phase der Weiterbildung. Eigentlich sollte ich schon längst an meiner Facharbeit schreiben. Leider komme ich überhaupt nicht in tritt. Die Coronageschichte (Kinderbetreuung, zusätzliche berufliche Belastung), ein Trauerfall und riesen Probleme auf der Arbeit (muss mich versetzten lassen), rauben mir jegliche Motivation. Meine Frau sagt ich sei im Burn-Out (ich grübele nur noch, bin unruhig, hab ne kurze Zündschnur, schlafe kaum, ....) Besonders die Probleme auf meiner Arbeit machen mir sehr zu schaffen.

Meine Frage lautet:

Was passiert wenn ich die Prüfung nicht bestehe? Darf ich sie wiederholen? Welchen ärger kann mir mein Arbeitgeber machen?


Diese Fragen treiben mich um und niemand kann sie mir beantworten

Danke
 

FLORA.BLEIBT

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Deine Frau hat Recht, hör auf Sie...
Lass dich doch Mal krank schreiben und triff dann Entscheidungen.
 
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Martin H.

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Meine Frau sagt ich sei im Burn-Out (ich grübele nur noch, bin unruhig, hab ne kurze Zündschnur, schlafe kaum, ....) Besonders die Probleme auf meiner Arbeit machen mir sehr zu schaffen.
Das kann ich sehr gut verstehen:
Schüleranleitung ist ja nach allgemeiner Einschätzung sehr vieler Pflegekräfte eh "nichts wert" und hat gefälligst nebenher zu laufen!!! :evil: Viel wichtiger ist es ja, den Ärzten hinterherzurennen und denen in den Ar... zu kriechen. Oder in irgendwelchen Sitzungen mit hochtrabenden Namen rumzuhocken, eine wichtige Fr...e zu ziehen und Bulls..t zu labern. Im Zweifelsfall fällt die Schüleranleitung als erstes hinten runter. :roll:
Ich weiß, wovon ich spreche, war jahrelang Mentor (nicht PA).
Was passiert wenn ich die Prüfung nicht bestehe? Darf ich sie wiederholen? Welchen ärger kann mir mein Arbeitgeber machen?
Bei welcher Organisation machst Du denn die Weiterbildung, kannst Du da nicht mal nachfragen, wie das geregelt ist?
Ich z. B. hab letztes Jahr den Basiskurs außerklinische Intensivpflege gemacht, da war auch eine Teilnehmerin, die bei der Prüfung beim ersten Mal durchfiel; hat sie halt wiederholt und beim 2. Mal bestanden. :-)
Generell würde ich ja vermuten, daß Dein Arbeitgeber ein sehr großes Interesse daran hat, daß Du die Prüfung bestehst, denn er hat da ja auch in Dich investiert. Daher würde ich vermuten, daß er Dich unterstützt, damit Du es schaffst.

Ansonsten siehe Flora: Psychische Probleme/Erkrankungen sind in unserer Profession aufgrund der immensen und deutlich höheren Belastung als bei der restlichen Bevölkerung auch deutlich verbreiteter. Ich würde das nicht auf die leichte Schulter nehmen und mir ggf. auch zeitnah Hilfe suchen.
 
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malu68

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Meine Frage lautet:

Was passiert wenn ich die Prüfung nicht bestehe? Darf ich sie wiederholen? Welchen ärger kann mir mein Arbeitgeber machen?


Diese Fragen treiben mich um und niemand kann sie mir beantworten

Danke
Meines Wissens nach:
Zum Nicht-Bestehen der Prüfung müsste eigentlich etwas in deinen Unterlagen der Weiterbildungsstätte stehen. Meist ist dort doch detailliert beschrieben, wie die WB abläuft, wie das mit Fehlzeiten geregelt ist und wie eine Wdh der Prüfung geregelt ist.

Der AG kann dir bis zur Wdh der Prüfung eigentlich keinen Ärger machen. Auch das ist aber eigentlich schriftlich festgelegt, ob dir bei tatsächlichem Nicht-Bestehen Kosten entstehen. Genauso wie festgelegt sein sollte, ob du dich verpflichtet hast, x-Jahre nach Abschluss der WB beim AG zu bleiben und ob du bei evtl Kündigung deinerseits anteilig Kosten der WB zu übernehmen hast.
Ist nichts schriftlich festgelegt, und hast du diesbezüglich auch nichts unterschrieben, kann der AG dir im Nachhinein auch keine Kosten oder Sanktionen aufdrücken....

Der "Rest" deines Posts liest sich -ohne nähere Kenntnisse der Umstände- nicht gut und eine Auszeit wäre vielleicht gut, vielleicht sogar mit einer Supervision oder psych. Unterstützung.
 
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podeda

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Danke für eure Antworten.

Ich hab nichts unterschrieben das ich mich verpflichte o.ä.

Ich werde mich wohl mit der Kursleitung erneut in Verbindung setzten müssen.

Offenbar sollte ich tatsächlich eine Auszeit haben, aber irgenwie sträubt sich was in mir dagegen. Ich bin so gut wie nie krank
 

FLORA.BLEIBT

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"Ich bin so gut wie nie krank"

Du bist auf dem besten Weg dorthin.. Mach mal nen Termin bei deinem Hausarzt und schilder es Ihm genau so wie hier und du wirst sehen der zieht dich direkt mal 4-6 Wochen aus dem Verkehr. Und das zu Recht.

Mach dich für den Job nicht kaputt, ist es nicht wert.
 

malu68

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Danke für eure Antworten.

Ich hab nichts unterschrieben das ich mich verpflichte o.ä.

Ich werde mich wohl mit der Kursleitung erneut in Verbindung setzten müssen.
Dann kann der Arbeitgeber dir auch keinen "Ärger machen"...

Offenbar sollte ich tatsächlich eine Auszeit haben, aber irgenwie sträubt sich was in mir dagegen. Ich bin so gut wie nie krank
Ich hab auch mal gesagt, ich bin nie krank.... hab mich mit gebrochenem Becken zur Arbeit geschleppt,... krank sein war was für andere.....

Und dann hat ein Hörsturz mich eines Besseren belehrt... 5 Wochen lang war ich auf dem rechten Ohr fast taub. Als ich wieder hören konnte, wusste ich, dass ich etwas ändern musste... und habe nach 17 Jahren gekündigt.
 
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podeda

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Danke, es ist wirklich deprimierend....

Ich habe letzte Woche den Versetzungsantrag abgesendet und lediglich ne Eingangsbestätigung erhalten. Keiner meiner Chefs hat sich bislang gemeldet und gefragt was los ist, warum ich mich versetzten lassen möchte.

Nun hänge ich in dieser Weiterbildung drin, die einfach nur chaotisch ist.

Wir haben nun Home-Schooling, dass funktioniert nicht gut.
 
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ommi

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Danke, es ist wirklich deprimierend....

Ich habe letzte Woche den Versetzungsantrag abgesendet und lediglich ne Eingangsbestätigung erhalten. Keiner meiner Chefs hat sich bislang gemeldet und gefragt was los ist, warum ich mich versetzten lassen möchte.

[...]
Kommt natürlich aufs Haus an, aber bei uns/mir hat es auch ne Weile gedauert was völlig normal ist. Weiterhin wurde mir von der neuen Leitung beim Erstgespräch gesagt dass die alte Leitung nicht unbedingt etwas vom Versetzungsantrag/Hospitation wissen muss bis man sich entschieden hat, ich denke einfach um den Mitarbeiter zu schützen. Ich habe zwar immer mit offenen Karten gespielt und vor dem Versetzungsantrag meine Leitung informiert aber dennoch wurde mir das mitgeteilt von der neuen Leitung.
 

malu68

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Danke, es ist wirklich deprimierend....

Ich habe letzte Woche den Versetzungsantrag abgesendet und lediglich ne Eingangsbestätigung erhalten. Keiner meiner Chefs hat sich bislang gemeldet und gefragt was los ist, warum ich mich versetzten lassen möchte.

Nun hänge ich in dieser Weiterbildung drin, die einfach nur chaotisch ist.

Wir haben nun Home-Schooling, dass funktioniert nicht gut.
Manchmal muss man den Arbeitgeber ein wenig nerven.... Versetzungsanträge verschwinden auch gerne schonmal in der Schublade "irgendwann". Ich weiss nicht, ob es ein Recht auf Versetzung gibt, quasi wie bei Reduzierungsanträgen, denen der AG - wenn nicht zwingende Gründe dagegen sprechen- innerhalb von 3 Monaten entsprechen muss.
Ich habe einige Kollegen gehabt, die Versetzungsanträge gestellt haben und ie versetzt wurden, sondern dann irgendwann gekündigt haben, weil der AG sich "doof" gestellt hat, die AN aber auch nicht nachgehakt haben.
Versetzungsantrag einreiche, nachhaken, Druck machen... anders funktioniert das oft leider nicht....
 

-Claudia-

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Ich weiss nicht, ob es ein Recht auf Versetzung gibt, quasi wie bei Reduzierungsanträgen, denen der AG - wenn nicht zwingende Gründe dagegen sprechen- innerhalb von 3 Monaten entsprechen muss.
Gibt es nicht, es muss ja erstmal im gewünschten Bereich eine Stelle frei sein!
 

podeda

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