Claudia B.
Poweruser
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- 26.07.2011
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Ja doch ja, ich habe "nur" diese Studie auf die schnelle gefunden, ist aber auch wurscht, weil "alles" sei Jahre(n)-zehnten bekannt. Der Pflege"not"stand ist über Jahrzehnte "be"stand, bekannt.Studie ist von 2009, jetzt ist 2012.
Genau so ist es, sie scheuen die Kosten, weil bis jetzt geht es ja auch so.Zwingen kann man keinen, Vollzeit zu arbeiten, somit ist es an der Politik und den Arbeitgebern Anreize zu schaffen.
Im Moment halte ich das aber für - nicht wirklich gewünscht, sonst würd sich da schon mehr tun.
Richtig, bei uns ist es im Moment so, dass wir "Alten" (ab 45 Jahre) das Gefühl haben mehr Ballast zu sein, weil jeder der "frei"willig geht an dem werden Abfindungskosten gespart, pro Kopf mindestens 400,-Euro Gehalt monatlich gespart und dafür "willigeres" (keine festen Verträge), "billigeres" (niedrigere Gehaltsstufe und "flexibleres" (weil diese Zusätze: erklärt sich bereit Mehrarbeit-/Überstunden und Bereitschaftsdienste zu leisten) Personal eingestellt werden.Womit man allmählich anfängt sich deutlich mehr Gedanken zu machen - wie man ältere Mitarbeiter länger im Job hält, DAS wird auch höchste Zeit.
Verständlich oder? Warum soll ich Mehrarbeiten leisten, wenn ich einen Vertrag (aus bestimmten Gründen) über XY-Arbeitsstunden abschließe, wenn der Arbeitgeber eine 24 Stundenkraft (jederzeit einsetzbar) sucht ohne dafür die Leistungen dementsprechend bezahlen zu wollen?Hoher Teilzeit-Anteil hat halt auch seine Nebenwirkungen. Gerne hätte man JETZT mehr Vollkräfte, mal geschwind - auch bei mir im Krankenhaus.
Ebenfalls abträglich ist - teilweise schon für den täglichen Betrieb - der zunehmende Widerstand von Teilzeit-Kräften (so erlebe ich das jedenfalls), jederzeit und immer den Lückenfüller zu machen.
Fakt, es "muss" sich etwas bewegen. Es ist ein "Um"denken gefragt (von Seiten des Arbeitgebers und der Arbeitnehmer) und "an"gesagt.
