Botulinumtherapie in der Altenpflege

engelsdorfy

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16.05.2013
Beiträge
8
Ort
Leipzig
Beruf
Pflegefachkraft für Altenpflege und Palliative Care
Akt. Einsatzbereich
Betreutes Wohnen
Funktion
Pflegefachkraft für Altenpflege und Palliative Care
Einen schönen Guten Abend wünsche ich euch alle. Ich arbeite im betreuten Wohnen und wir haben zur Zeit eine Verhinderungspflege zu Gast.
Die Omi bekommt 125ųg fentanylpflaster und 4x40 novamintropfen. Hat eine extreme spastik im li. O.arm.sie hatte vor 3 Jahren einen apoplex.ist ansprechbar und voll orientiert verlebt ihren tag im pflegesessel kann nicht alleine stehen ist größtenteils an das bett gebunden fühlt sich vereinsamt durch die Krankheit. Hat starke Schmerzen weiterhin im li. Oberarm man beachte die angesetzte Schmerztherapie!!!!!!!!Meine Überlegungen gehen zum Vorschlag Botulinum Therapie bin drauf und dran mal den Neurologen zu fragen ob es eine indikation geben könnte. JETZT SEIT IHR GEFRAGT LASST UNS EINE GEMEINSAME LÖSUNG FINDEN ODER EINFACH NUR BERATEN.
 
Ist die Dame mit dir verwandt? Oder wie kommst du zu dem Begriff "Omi"?

Auch bei der Behandlung der Spastik gibt es eine Art Stufenschema. Botulinum ist nicht das erste Mittel der Wahl. >>> Klinische Neurophysiologie Göttingen - Spastik . Welche der dort aufgeführten Medis wurden bereits erfolglos getestet?

Wer ist eigentlich für die Schmerztherapie zuständig? Schmerztheapeut oder Hausarzt?

Wie geht ihr beim Bewegen vor? Schmerzreduzierende Maßnahmen?

Elisabeth
 
Für die Schmerztherapie ist der Hausarzt zuständig, der Oberarm liegt so extrem gebogen an der Brust an das es nur sehr schwer und schmerzhaft für die Patienten ist ihn zu bewegen.Therapeuten sind laut aussage zur Bewegung mit im Boot aber in wie weit bewegt wird weis ich nicht.Die Kontraktur ist schon so stark das mir nur das botox eingefallen ist.viel leute denken eben das sie mit den schmerzen leben müssen das ist aber quatsch man bekommt sie nicht komplett weg aber minimieren kann man sie.Wie kann ich mich jetzt weiter verhalten.
 
Wenn die Betreuung bisher nur durch den Hausarzt erfolgte, ist der erste Weg: Neurologe und Schmerztherapeut. Dies solltest du empfehlen ohne auf die Therapieoptionen einzugehen. Der Erfolg einer Behandlung hängt ja bekanntlich auch immer vom Vertrauensverhältnis zum Arzt ab.

Bis dahin- sich von den Physiotherapeuten anleiten lassen, wie man optimal bewegt ohne die Spastik zu verstärken. Zerren und Ziehen dürfte net der richtige Weg sein.

Elisabeth
 
Danke dir für die Empfehlung, so werde ich es auch weiterführen ohne auf die Therapieformen einzugehen.besten dank und bis dahin bitte entschuldigt das ich omi benutzt habe sonst bin ich auch immer sehr besonnen in meiner Ausdrucksform auf arbeit würde ich es nicht sage.lg und bis dahin
 
Ich drück dir die Daumen, dass die Angehörigen deinen Empfehlungen folgen und einen Spezialisten zu Rate ziehen. Vielleicht hörst dich ja mal um, wer in eurer Umgebung auf diese Problematik spezialisiert ist. Auch die Neurologie ist mittlerweile so umfangreich, dass es Subspezialisierungen gibt.

Elisabeth
 

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