Hallo,
also ich würde da ganze zunächst einer Ethikkomission vorlegen, und hier die Vulnerabilität der Gruppe und mögliche Folgen prognostizieren sowie denkbare Präventionen nennen.
Wenn Du dann das ethische Clearing bekommst, hast Du "etwas in der Hand"...Du zeigst dass Du Dich mit dem Vorhaben auseinander gesetzt hast und dieses von externen reflektiert wurde.
Du beziehst Dich immer auf allgemeine ethische Bedingungen zur Teilnahme an einer Studie, welche die Freiwilligkeit, die Möglichkeit zum Abbruch ohne negative Konsequenzen, den Schutz des Teilnehmers sowie die informierte Zustimmung beinhalten.
Vor der Ethikkommission musst Du das alles darlegen und auch Deien ganzen Anschreiben an die Teilnehmer und die PDL, den Informed Consent etc. vorlegen und "absegnen lassen".
Ferner musst Du darlegen wie Du rekrutierst...und auch reflektieren, wie "freiwillig" verschiedene Rekrutierungsstrategien (z.B. über Voregsetzte?) überhaupt sind.
Ich würde damit dann an die PDL und GF herantreten und zunächst um deren Erlaubnis bitten...wenn es von denen ok ist würde ich diese Personen fragen, ob ein involvieren von MAV, BR etc. notwendig ist.
Je besser das ganze im Vorfeld durchdacht und schriftlich reflektiert worde ist, desto überzeugender wirst Du es den verantwortlichen Personen präsentieren können.