News Ausbildungs- und Prüfungsverordnung: Kabinettsbeschluss wohl in der nächsten Woche

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Union und SPD haben sich über die Umsetzung der noch in der vergangenen Wahlperiode beschlossenen Reform der Ausbildung für Pflegeberufe verständigt. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) voraussichtlich in der kommenden Woche vom Kabinett beschlossen werden.

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Oder vielleicht früher: Union und SPD legen Streit bei Reform der Pflegeausbildung bei

Ich bete zu Gott, dass kein Azubi der auch nur über ein bisschen Verstand verfügt, die so gestaltete Altenpflege Ausbildung macht. Das kann man doch keinem Erklären. Dies ist ein Einbrechen gegen die AG Vertreter samt ihrer Lemminge. Man streicht einfach die gesamte Pflegewissenschaftlichen Inhalte.

Sogar die FDP kritisiert dieses Vorgehen. Von "Medizin light" zu "Pflege light"...

Und kann mir mal endlich einer erklären, seit wann Hauptschüler sofort nach ihrem Abschluss, eine Altenpflege Ausbildung machen können? Außer zum Pflegehelfer?
 
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wird zeit für für die Flächendeckende einführung von pflegekammern..

hier erklären mal wieder blinde farben. ohne worte.
 
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Oder vielleicht früher: Union und SPD legen Streit bei Reform der Pflegeausbildung bei

Ich bete zu Gott, dass kein Azubi der auch nur über ein bisschen Verstand verfügt, die so gestaltete Altenpflege Ausbildung macht. Das kann man doch keinem Erklären. Dies ist ein Einbrechen gegen die AG Vertreter samt ihrer Lemminge. Man streicht einfach die gesamte Pflegewissenschaftlichen Inhalte.
8O
Äh - was?!?
Das ist doch sogar ein Rückschritt zum bisherigen Altenpflegegesetz....
§ 3
(1) Die Ausbildung in der Altenpflege soll die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die zur selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege einschließlich der Beratung, Begleitung und Betreuung alter Menschen erforderlich sind. Dies umfasst insbesondere:
1.
die sach- und fachkundige, den allgemein anerkannten pflegewissenschaftlichen, insbesondere den medizinisch-pflegerischen Erkenntnissen entsprechende, umfassende und geplante Pflege“
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komm da gar nicht drüber weg...
Kürzlich erst war hier im Forum die Geschichte mit den Pseudo-Untergrenzen Thema, da schrieb Matras schon was sehr Richtiges dazu #3
Und jetzt das mit dem verwässerten Pflegeberufegesetz. :wut:
Man hat langsam den Eindruck, daß diese Regierung - wie letztlich mehr oder minder alle davor auch - nur weiterhin schöne Worte verlieren ("Pflege mehr wertschätzen blabla bla"), aber genausowenig irgendeinen Willen zu irgendwelchen ECHTEN (und vor allem längst überfälligen!) Reformen zeigen. :angryfire:
Langsam hat man echt keinen Bock mehr...
wird zeit für für die Flächendeckende einführung von pflegekammern..
100% Zustimmung. Allerdings gilt es zu bedenken, daß auch die Einführung von Pflegekammern jeweils von den Politikern der Länder zugelassen wird - oder halt auch nicht...
 
es kann halt nicht sein dass iwelche laien weiterhin das sagen haben.. wo gibt es den bitte sowas??

ich krieg den vollen hass langsam. warum lassen wir uns bitte so etwas gefallen. da werden entscheidungen von völlig fachfremden personen getroffen die null ahnung haben und nicht mal annähernd in unserem bereich qualifiziert sind.

dass kann doch alles langsam nicht mehr wahr sein.
 
@FLORA.BLEIBT
Wenigstens schaut´s bei euch so aus, als würdet ihr im Ländle die Pflegekammer bekommen - hoffentlich halten sich eure Politiker an das Abstimmungsergebnis der Umfrage! Nicht so wie bei uns in Bayern oder auch in Berlin, wo´s die Politiker hinterher nicht mehr interessiert hat... :(
 
ich hoffe es. ansonsten steck ich's tatsächlich und steig total aus. mich bläht es einfach nur noch sn jeden tag diesen schwachsinn zu lesen.
 
Also ich kann mir schon vorstellen, dass einige Altenpflegefachkräfte hierbei aufgeatmet haben. So sehe ich in diesem Bereich verstärkt die Auffassung "Erfahrung und Nächstenliebe vor Wissen und Pflegewissenschaft. Man soll nicht auf allem ne Wissenschaft machen!" (Ohne Erfahrung und Nächstenliebe diskreditieren zu wollen). Oder es ist rein Subjektives Empfinden.
 
dann bin ich nicht geeignet für den job.
null selektion, auch ein riesen problem in unserem beruf..
 
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Habe letztens eine Zahl gehört, dass rund 45% wohl das Altenpflegeexamen nicht bestehen. Kann sie leider nicht mit einer Quelle belegen.

Der Selektionsprozess wäre schon beim Bewerberverfahren angebracht.
 
Das mit den 45% klingt eher unglaubwürdig.
Für NRW für 2015 gefunden
http://www.dbva.de/docs/zus_lbnrw2015.pdf
S.2, Grafik direkt darunter
"...Die Ausbildungserfolgsquote liegt in der Altenpflegeausbildung bei 73,7 % in der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung bei 69, 5 % (siehe Abbildung 1) und im dualen Ausbildungsbereich im Mittel bei rund 71 %5..."
Es wären sehr dramatische Veränderungen, wenn die Erfolgsquote von 73,7% auf 55% abgerutscht wäre, auch wenn die im link genannten Zahlen sich nur auf 1 BL beziehen und von 2015 sind.
Wobei, hm, da war doch was...Ich BIN total gespannt, wie die nächsten GuK's abschneiden. Die letzten 2 Kurse hatten (noch aktuell), passt fast zu den o.g. Zahlen, eine für hiesige Verhältnisse schlechte 2/3 Erfolgsquote.

Interessant, nebenbei EINE Erklärung für den überdeutlichen Anstieg der Azubis im Bereich AP 2012-2015 weil mich der Tenor, insbesondere die "Beliebtheit des Ausbildungsberufes" im 1.link deutlich irritiert, die Ausbildungszahlen stiegen enorm UNTER der Förderung. Der 2.Teil, die Verlängerung, hatte ich nicht so mehr auf dem Radar. Eine vollfinanzierte Umschulung - erhöht den Anreiz für AN- UND AG Seite, ja, klingt sehr logisch.
https://www.bmbf.de/pub/Berufsbildungsbericht_2017.pdf
S.80
"....Die Steigerung der Gesamtzahl im Bereich der Altenpflegeausbildung ist u. a. auf die im Dezember 2012 zwischen Bund, Ländern und Verbänden vereinbarte und 2015 beendete Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege zurückzuführen.......
....Im Rahmen dieser Offensive wurde durch die Sonderregelung des § 131b SGB III die bis zum 31. März 2016 befristete und in der Zwischenzeit bis zum 31. Dezember 2017 verlängerte Möglichkeit einer dreijährigen Vollfinanzierung von Altenpflegeumschulungen durch die BA eingeführt, die zu einer deutlich gestiegenen Zahl von Altenpflegeumschulungen führte...".

Und kann mir mal endlich einer erklären, seit wann Hauptschüler sofort nach ihrem Abschluss, eine Altenpflege Ausbildung machen können? Außer zum Pflegehelfer?
Das steht so nicht im Text, Deinem verlinkten Artikel in#2.
Nicht vergessen, die ersten 2 Jahre wird ZUSAMMEN gelernt.

 
Habe letztens eine Zahl gehört, dass rund 45% wohl das Altenpflegeexamen nicht bestehen. Kann sie leider nicht mit einer Quelle belegen.
Das glaube ich auch nicht.
Das Problem in der Pflege (bzw. eins der Probleme!) ist ja eher, daß fast jeder Dödel das Examen besteht - da muß schon massiv was vorfallen, um nicht zu bestehen.
 
Das steht so nicht im Text, Deinem verlinkten Artikel in#2.
Nicht vergessen, die ersten 2 Jahre wird ZUSAMMEN gelernt.

Eines der Hauptargumente von den AG-Vertretern ist aber auch, dass durch die "Verwissenschaftlichung der Pflege" würden Hauptschüler die "Ausbildung zur Altenpflege" verwehrt werden. Das ist eine Falschinformation, da diese Verallgemeinerung schließlich darauf schließen lässt, dass Hauptschüler direkt Examnierte Altenpfleger werden könnten.