News Aus Aussteigern werden Wieder-Einsteiger

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Die Corona-Krise und die Appelle der Regierung, landesweit alle Pflegeressourcen zu mobilisieren, haben offenbar dazu geführt, dass ein Teil der pflegerischen Berufsaussteiger in die verschiedenen Sektoren der Pflege zurückgekehrt ist. Das hat eine aktuelle Studie der Psyma Health & Care GmbH mit Sitz in Nürnberg ergeben.

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Klar. Bis heute hat man nichts von der erfolgreichen Auszahlung der Prämie für die Altenpflegekräfte gehört.
Damit bewegt man erfolgreich Krankenpflegekräfte dazu, dass sie in ihren Job am Bett des Patienten zurückkehren.
 
Je nachdem. Ihr wisst nicht, wo die Aussteiger gelandet sind, ob sie während des Lockdowns da arbeiten konnten, ob der Job zurzeit sicher ist. Manch einer ist auf seinen Verdienst angewiesen. Und die Pflege muss sich erstmal keine großen Sorgen um Arbeitsmangel machen.

Wir hatten zumindest im Frühjahr, während der Hoch-Corona-Zeit, Bewerbungen von Aussteigern, die wieder zurück in die Pflege wollten. I
 
" Bereits 2018 hatte die #PflegeComeBack-Studie des Unternehmens ergeben, dass 48 Prozent aller ehemaligen Pflegefachpersonen potentiell bereit wären, unter veränderten Rahmenbedingungen in den Pflegeberuf zurückzukehren (wir berichteten)."

Ja - unter VERÄNDERTEN Rahmenbedingungen; aber eben nicht unter den derzeitigen Sch***bedingungen. :mad:
Aber kann natürlich schon gut sein, daß es ein paar Spinner gibt, die sich "moralisch verpflichtet" fühlen :knockin:zu helfen, egal wie die Pflege in den Ar*** getreten wird; gibt ja auch genug, die ihren Urlaub hergeben, Überstunden schieben bis zum Abwinken oder immer und immer wieder einspringen ("ist ja sonst keiner da" :rolleyes:).
Darüber lachen sich natürlich die Verantwortlichen schön ins Fäustchen, brauchen sie doch bei solchen Deppen nix zu ändern.
Selber schuld.
 
Zu Beginn der Corona-Zeit hatte mein Arbeitgeber 3-Monats-Schnell-Verträge mit geringem Verwaltungsaufwand angeboten. Das haben viele wahrgenommen, viele, weil sie ihren aktuellen Job gerade nicht ausführen konnten und schlicht Geld gebraucht haben, viele auch, weil sie "helfen" wollten.
Die Verträge laufen jetzt aus und verlängert, bzw. in einen regulären Vertrag umgewandelt hat ihn nur eine Kollegin. Alle anderen sind wieder weg, vor allem weil sie gesehen haben, dass nach dem großen Klatschen nichts übrig blieb an Solidarität und Wertschätzung. Die Stellenbesetzung wurde wieder auf das unerträglich tiefe Maß herabgesetzt, alle Betten wieder belegt, Covid19, vormals etwas ganz besonderes, läuft jetzt so nebenher. Es hat sich eben der alte beschissene Trott von Vor-Corona-Zeiten wieder eingestellt und die Leute, die für kurze Zeit wieder in die Pflege zurück gekehrt sind, nehmen jetzt glücklich wieder reißaus, weil sie sehen, dass ihre ursprünglichen Gründe für den Ausstieg sich sogar noch weiter verschärft haben.
Ein attraktiver Job sieht anders aus.

Ich wundere mich jedenfalls nicht darüber, dass die Leute lieber wieder aus der Pflege verschwinden (oder ihr sowieso fern bleiben), als dass sie sich auf so ein Spiel einlassen. Solange es keine verbindlichen Besetzungen auf einem optimalen Niveau gibt, wird sich daran auch nichts mehr ändern.

Gruß spflegerle
 
Hast du ernsthaft gedacht durch Corona wird auch nur im Ansatz etwas besser??
 
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt...
 
Etwas off-topic....: Mein Sohn arbeitet bei der Deutschen Post im Büro, seit Corona allerdings "recht entspannt" im Home-office. Dort haben alle Mitarbeiter haben jetzt wegen der "außergewöhnlichen Herausforderungen in der Corona-Zeit und des guten Zusammenhaltes und der tollen Arbeit in dieser Zeit" eine steuerfreie !!! Einmalzahlung in Höhe von 300 € erhalten....
Aber für uns wurde ja immerhin geklatscht....
 
Wenn ich auf meinen aktuellen Gehaltszettel schaue, dann weiß ich das ich alles richtig gemacht habe... Nie mehr zurück, das ist sicher.
 
Also ich arbeite in einem Krankenhaus der Maximalversorgung und dort bekommen alle 100% Kräfte die aktiv mit COVID-19 Patienten zutun hatten 1500€
 
Wir kriegten 300 Euro und eine Dankesurkunde samt Stift und Tasse. Ich guckte bei der Übergabe demonstrativ in die Tasse "Oh, kein Bonus drin..."

Eine Kollegin weigerte sich, die alberne Urkunde anzunehmen, und wurde prompt einbestellt und gemassregelt, weil sie nicht gebührend dankbar war.

*Mittelfingerzeig*
 
300 € ist aber doch besser als nix, oder? :weissnix:
Mein AG zahlte (von sich aus) in zwei Monaten (zur Corona-Hochzeit) jeweils einen Bonus, wenn man in der Zeit nicht erkrankte.
Gut, kann man auch drüber diskutieren (schließlich kann im Normalfall niemand was dafür, wenn er krank wird), aber unserem AG ging halt ganz offensichtlich der A**** auf Grundeis, daß die Leute ausfallen (und inzwischen ist das Personal ja auch bei uns schon knapp). Es sollte ein Anreiz für die MA sein, sich gesund zu halten und riskante Kontakte in der Zeit zu meiden.
Ich fand das zumindest eine nette Geste von unserem AG. :daumen:
In der ganzen "Bonusdiskussion" in Deutschland waren es m. M. nach auch weniger die AG, sondern die Politiker, die sich nicht grade mit Ruhm bekleckerten - erst das Maul aufreißen von wegen "1500 € Pflegebonus für alle Pflegekräfte" (das wurde zumindest allen so suggeriert) und dann anfangen, zu feilschen... nee, doch nur 1000€; nee, nur für Altenpfleger; und wer soll das alles bezahlen...? Da sollen sich mal die und die beteiligen. :x Usw. usf.
Das ist echt peinlich! :evil1:
 
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