News Zu wenige Pflegekräfte auf Kinderintensivstation der MHH

Dieses Thema im Forum "Pressebereich" wurde erstellt von Redaktion, 08.10.2018.

  1. Redaktion

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    Weil es zu wenig Pfleger und Krankenschwestern gibt, muss die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) Patienten für die Kinderintensivstation abweisen. Allein in diesem Jahr seien es bereits 300 gewesen, sagte Michael Sasse, leitender Oberarzt der Station, dem NDR-Magazin "Hallo Niedersachsen". "Mit

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  2. Bachstelze

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  3. FLORA.BLEIBT

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    Ich habe auch nur wenig Mitleid, außer mit den Eltern dieser Kinder, die ja persönlich nichts dafür können. Jahrzehnte wurden hochqualifizierte Pflegekräfte mit Fachweiterbildung nicht entsprechend entlohnt, eher im Gegenteil. In den jeweiligen Entgeldgruppen mit den entsprechenden hohen Erfahrungsstufen, erhielt die fachweitergebildete Pflegekraft zwar das gleiche Grundgehalt, aber ein geringeres Weihnachtsgeld. Sehr motivierend! Ist, glaub ich, inzwischen geändert! Solange sich an der Entlohnung nichts ändert, wird man nicht weiter über Lösungen beim Pflegenotstand nachdenken müssen.
     
  5. DieFranzösin

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    Wir haben gestern mal wieder miteinander gesprochen und beschlossen, nicht mehr so viel zu meckern, weil unser Personalschlüssel (2,5 Patienten/Pflegekraft) gar nicht so übel ist.
    Aufgrund guter Dienstpläne auch geregeltes Frei. Wir haben keine freien Stellen...
     
  6. Romsen2014

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    Obwohl hier auch wieder ein KH (natürlich eines der bekanntesten Deutschlands neben der Charité Berlin) hervorgehoben wird. So sieht es wahrscheinlich auf jeder Kinderintensivstation aus. Oder dort werden eben keine Betten gesperrt. Sehr schön fand ich den Kommentar der KH Gesellschaft Niedersachsen:

    Sinngemäß: " Pflegekräfte wollen in erster Linie nicht mehr Geld, sondern mehr Mitarbeiter!". Und nun überlegen wir mal wie man am effektivsten Menschen in einen Job reinkriegt bzw. diesen als eine ernsthafte Alternative zu anderen Berufen in Betracht ziehen kann.

    Ein kleiner Tipp: Der verweis auf Sinnvolle Arbeit ist es nicht.
     
  7. ommi

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    Na die Lösung ist doch ganz einfach. Die Pflege will doch mehr Eigenverantwortung, dann lassen wir sie einfach noch mehr machen. Oder vielleicht doch mal etwas mehr Geld reinstecken und sinnvolle Mitarbeiterbindung betreiben statt Ausbeutung und schlechtem Gewissen machen? Schwierig.
     
  8. Romsen2014

    Romsen2014 Poweruser

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    Sie will ja nun nicht mehr machen. Sie will vor allem nicht mehr "Fachfremdes" machen und ihre Fachkompetenz wertgeschätzt wissen. In meinen Schichten fühle ich mich manchmal komplett überbezahlt weil ich putze, essen ein+ ausräume etc. und sofort danach komplett unterbezahlt, da ich komplexe Chemotherapien appliziere und die dazugehörige Pat. Beobachtung etc. durchführe um wenn möglich ernsthaften Notfällen vorbeugen zu können.

    Auch wenn ich weiß, was du meinst.
     
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