News Zahl der Ausbildungsplätze soll sich deutlich erhöhen

Leider äußert sich Frau Grimm-Benne nicht zu der Frage, wer das Plus an Pflegeschülern unterrichten und ausbilden wird. Hat sie auch Pläne für die Förderung und Ausbildung von Praxisanleitern und Lehrkräften? Oder müssen wir mit 40 Schülern pro Klasse rechnen? Schade, dass man darüber nichts liest.
 
In der Tat, gibt es in NRW ein wohl geleaktes Dokument (vielleicht jetzt sogar öffentlich), was an die Schulen geschickt werden sollte (wurde), welches beinhaltet das den theoretischen Unterricht zur "überbrückung" (jaaa nee is klar ;) ) auch von Bachelor Absolventen durchgeführt werden kann.

Bei Interesse PN. Scheint aber vertrauenswürdig zu sein.
 
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Leider äußert sich Frau Grimm-Benne nicht zu der Frage, wer das Plus an Pflegeschülern unterrichten und ausbilden wird.
Das ist nicht die Frage - Absolventen gibts genug und durch die Zusammenlegung der Schulen werden weniger Lehrkräfte benötigt.
Vielmehr ist die Frage - wo sollen denn die Azubis herkommen? Viele Schulen bekommen jetzt schon ihre Ausb.plätze nicht voll.

welches beinhaltet das den theoretischen Unterricht zur "überbrückung" (jaaa nee is klar ;) ) auch von Bachelor Absolventen durchgeführt werden kann.
Das ist auch nichts Neues. Seit mindestens 20Jahren wurden in bestimmten Bundesländern - Kultushoheit der Länder - damals Unterrichtskräfte und jetzt halt B.C. für bestimmte theoretische Fächer zugelassen.
 
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Das ist auch nichts Neues. Seit mindestens 20Jahren wurden in bestimmten Bundesländern - Kultushoheit der Länder - damals Unterrichtskräfte und jetzt halt B.C. für bestimmte theoretische Fächer zugelassen

Das war damals. Interessant ist hierbei ja, dass durch die Reform ja dies eigentlich nicht mehr vorgesehen sein sollte. Der Theoretische Unterricht sollte nur noch von Master Absolventen durchgeführt werden.

Daher schlug dieser Leak in bestimmten Kreisen schon wellen.
 
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Das damals war auf die damals genannten U-kräfte gemeint und dass diese Praxis auch für die B.C weitergeführt wurde. Ich wollte damit ausdrücken, dass diese Praxis scon Jahrzehnte gang und gäbe war und ist.
Einmal erteilte Lehrgenehmigungen behalten ihre Gültigkeit, selbst wenn wie in Bayern ein Umdenken stattgefunden hat, werden diese Kollegen noch Jahre diese Fächer unterrichten dürfen.
Das ist aber von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich.
 
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Das war damals. Interessant ist hierbei ja, dass durch die Reform ja dies eigentlich nicht mehr vorgesehen sein sollte. Der Theoretische Unterricht sollte nur noch von Master Absolventen durchgeführt werden.

Das PflBrefG lässt aber eine Öffnungsklausel zu, dass Länder bis 2029 bestimmen können wer den theoretischen Unterricht erteilen darf ;-)
Hiernach muss also nur ein Teil der Lehrkräfte einen Master haben ….ggf. auch keiner.

Viel bedenkliche finde ich, das jede Bundesland bestimmen darf, WELCHEN Master diese akzeptieren.
 
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Einmal erteilte Lehrgenehmigungen behalten ihre Gültigkeit, selbst wenn wie in Bayern ein Umdenken stattgefunden hat, werden diese Kollegen noch Jahre diese Fächer unterrichten dürfen.
Ganz ehrlich? Das ist auch richtig so!
Bestandsschutz muß unbedingt gewahrt werden!
 
Viel bedenkliche finde ich, das jede Bundesland bestimmen darf, WELCHEN Master diese akzeptieren.

Hmm, kommt drauf an. Sehe schon, dass jemand mit dem Master in Pflegewissenschaften, mit Pädagogischer Eignung (z.b. durch Fortbildungen) durchaus Inhalte unterrichten kann.
 
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Aber wenn ich das richtig verstehe mit der aussage von renje, werden die Schulen zum teil zusammengelegt. Bedeutet das nicht automatisch, wenn mehr azubis gesucht werden, dass die Klassengröse enorm ansteigt?
Das halte ich für eine Erstverschlechterung von nicht geringem Ausmaß. Wir haben momentan 25 Leute in der Klasse.... Gerade gestern konnte eigentlich zum ersten Mal ruhiger effizienter Unterricht gemacht werden, da 8 Leute gefehlt haben..
Wie soll das mit 40 Leuten aussehen?
 
Nein die meisten Bundesländer haben eine festgeschriebene Klassengröße von 32TN.
Aber mit der zunehmenden Akademisierung erledigt sich das auch, zumindest zum Teil. Das sitzen halt dann 200/300/400 Leute im Hörsaal rum.

Teils findest das auch sowieso nicht mehr statt, gerade an Schulen die mehrere Ausb.gänge anbieten, da sind dann häufiger die GuKK und GuK bei bestimmten Fächern zusammen im Hörsaal, größeren Räumen.

Ich gehe davon aus, dass die Idylle mit 15/20 Schülern, die noch eine "Klassenmutti" haben die sich um alles/vieles kümmert immer mehr der Vergangenheit angehören wird.

Von Anfang an in der Erwachsenenbildung mehr Selbstveranwortung und Selbständigkeit.
 
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. Wir haben momentan 25 Leute in der Klasse.... Gerade gestern konnte eigentlich zum ersten Mal ruhiger effizienter Unterricht gemacht werden, da 8 Leute gefehlt haben..
Wie soll das mit 40 Leuten aussehen?

Das verstehe ich nicht! Es handelt sich um Erwachsenenbildung. Bei meiner Einschulung waren wir 45 6-jährige in einer Klasse und das hat funktioniert.
 
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Das verstehe ich nicht! Es handelt sich um Erwachsenenbildung. Bei meiner Einschulung waren wir 45 6-jährige in einer Klasse und das hat funktioniert.
Hm. Mag sein. Aber mehr als 30 in einer Klasse halte ich nicht für zeitgemäß.
Teils findest das auch sowieso nicht mehr statt, gerade an Schulen die mehrere Ausb.gänge anbieten, da sind dann häufiger die GuKK und GuK bei bestimmten Fächern zusammen im Hörsaal, größeren Räumen.

Ich gehe davon aus, dass die Idylle mit 15/20 Schülern, die noch eine "Klassenmutti" haben die sich um alles/vieles kümmert immer mehr der Vergangenheit angehören wird.

Von Anfang an in der Erwachsenenbildung mehr Selbstveranwortung und Selbständigkeit.
Oh - oh. :o
Na da schwant mir schlimmes... vor allem wenn ich mir manche, noch pubertierenden Schüler heutzutage noch anschaue...
 
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Ich bin da bei Martin.
Und viele Menschen sind mit 18 - 20 Jahren noch sehr jung.
Ich war es damals jedenfalls. Erwachsenenbildung, also wirklich verinnerlicht zu haben, das man tatsächlich für das Leben lernt, kam bei mir jedenfalls erst jenseits der Volljährigkeit. Ich habe auch "früher" meine Ausbildung gemacht und wir waren keine dreißig pro Klasse und das war auch gut so.

Und auch wenn "früher" 45 Kinder in der Schule normal waren, sollte man heute schlauer sein. Denn man weiß ja, das es die Sache erschwert.
 
Das verstehe ich nicht! Es handelt sich um Erwachsenenbildung. Bei meiner Einschulung waren wir 45 6-jährige in einer Klasse und das hat funktioniert.
Hmm...20 16-18 jährige frisch aus der schule, denen gesagt wird, sie sind nund in der Erwachsenenbildung, bekommen also keinen Ärger mehr und können selbst entscheiden ob sie zuhören wollen oder nicht....
Da kommt, zumindest bei uns und vor Ende der Probezeit, so mancher nervenraubende Tag zustande, der nicht mit der früheren Schulzeit vergleichbar ist.
 
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sie sind nund in der Erwachsenenbildung, bekommen also keinen Ärger mehr
Wieso soll man in der Erwachsenenbildung keinen Ärger mehr bekommen? Bloß weil du 18bist hält das doch den Ärger nicht Fern, wenn man sich zu was verpflichtet und dem dann nicht Nachkommt.

und können selbst entscheiden ob sie zuhören wollen oder nicht....
Ja machen Schüler und nicht erst in der Erwachsenenbildung.
Kein Problem, solange sie nicht Stören, die Lernen nicht für mich, sondern für sich und wenn sie das nicht kapieren, dann können sie ja in ein paar Jahren nochmal kommen.

Ich merke, dass wenn man mal einen oder mehrere zum Gespräch einlädt und klarmacht - wenn du so weitermachst stehst du bald auf der Strasse.
Oha - da wachen einige ganz schnell auf und andere mit dazu. Vielleicht doch weniger Party?
Nach solchen Gesprächen gibts meist massive Unruhe in der GANZEN Klasse und es wird manchem klar - das ist was anderes als Realschule oder Gymi, da kann ich tatsächlich rausfliegen.
Deshalb führen wir solche Gespräche meist recht früh zum Schutz der Schüler die etwas länger brauchen, damit die Schüler nicht zu spät aufwachen und den Ernst erkennen, das es im Berufsleben anderst läuft wie bisher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Auszubildenden haben mit der Schule einen Vertrag, stimmt doch?
Bei Fehlverhalten kann also schriftlich ermahnt - abgemahnt werden, stimmt doch?
Nach Abmahnung kann es dann auch zur Kündigung kommen, stimmt doch?
Wir sollten uns langsam abgewöhnen, dass 2/3 Schüler über die gesamte Klasse bestimmen können, zugelassenes Stören ist Führung der Störenden.
 
Ja machen Schüler und nicht erst in der Erwachsenenbildung.
Kein Problem, solange sie nicht Stören, die Lernen nicht für mich, sondern für sich und wenn sie das nicht kapieren, dann können sie ja in ein paar Jahren nochmal kommen.
In der Theorie sehr schön und dem würde ich durchaus auch zustimmen.
Nur ist es in der Praxis heutzutage ganz schnell so, daß in solchen Fällen, wo die Ausbildung der Schüler gefährdet ist, diese bzw. deren Eltern gegen die Schule klagen. Wenn dann irgendwelche Noten nicht 100% wasserdicht dokumentiert/belegt sind, gibt es ganz schnell ein Problem... für die Lehrkraft.
Außerdem gibt es Schulen (gerade im Bereich Altenpflege), die regelrecht Vorgaben haben, nicht zu viele Schüler durchfallen zu lassen.
 
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Ist alles richtig und man braucht auch kein Abi oder besondere Intelligenz um das zu verstehen.
Nur braucht es in der Praxis dann auch Pädagogen, die die Einsatzbereitschaft haben, solche Maßnahmen umzusetzen (Gespräche über Konsequenzen oder eben direkte Konsequenzen)
In meinem Fall wird das absolut nicht umgesetzt und die Schüler werden sich selbst überlassen, ihr Fehlverhalten toleriert und man schleppt sie irgendwie durch die Probezeit, da die Maßstäbe derart niedrig gesetzt werden mussten um überhaupt noch lehrpersonal zu haben und ein paar Azubis durchs / bis zum Examen zu schleifen.
Ist ****** e und bringt im Endeffekt niemandem etwas , da der Betrieb länger für Azubis zahlt, die es eh nicht packen und die, die es packen können unter extrem erschwerten Bedingungen arbeiten müssen.
So sieht es in meiner Schule aus.
Die Lehrer stellen meine Klasse regelmäßig verzweifelt zur Rede, da sie mit ihrem Stoff nicht durchkommen, aber anstatt entsprechende Konsequenzen zu ziehen, ist das Ende vom Lied: "Sie müssen das ja selbst wissen" und die Notenverteilunh und das Niveau der Klausurfen ist derart großzügig und niedrig angesetzt, genau so wie die Vorgaben zum Bestehen der Probezeit, dass auch diese Selektion nicht mehr greift.

Es ist ein grauenvoller Zustand, an dem niemand etwas ändert.
Ich weiß nicht, wie es andernorts aussieht und mir ist klar, dass das eigentlich lösbar ist und einem vernünftigen Menschen auch klar sein sollte, warum er sich eigentlich so und so verhalten sollte.
Aber das macht diesen jungen Menschen niemand mehr klar. Und bis sie selbst drauf kommen ist teilweise schon ein großer Teil ihrer Zeit, die sie hatten, sich aufs Leben vorzubereiten, verspielt.
Ich finde es traurig und was mich betrifft sehr anstrengend (und für alle anderen, die es ernst nehmen, was sie da tun)

Und dann mehr Schüler? Für überfordertes, überplantes Lerpersonal aus den unterschiedlichsten Bildungswegen mit den unterschiedlichsten Erfahrungen und Wertvorstellungen ohne einheitliches Curriculum lapidar zwischen 12 Themenbereichen umherspringend. ...