News WIdO-Institut: Altenpflege droht personeller Kollaps

1.2 Datengrundlage und Berechnungsmethode
Im ersten Schritt wird [...] ermittelt, wie viel Prozent der gesetzlich versicherten Bevölkerung pflegebedürftig sind (Pflegeprävalenz Status quo).
Die Anzahl der Pflegebedürftigen wurde [...] in die Zukunft fortgeschrieben. [...]
In einem zweiten Schritt wurden die Pflegepersonalquoten im Status quo [...] ermittelt. [...]
Auf Basis der Fortschreibung der Pflegebedürftigen (2017 bis 2060) und der ermittelten Personalzahlen 2017 wurden die Personalzahlen fortgeschrieben.

Hier wird also ein künftiger Pflegekollaps beschrieben, ausgehend (und daraus in die Zukunft projiziert) vom Status Quo der derzeitigen Personal-Patienten-Relation. Die in der WIdO-Studie prognostizierten zusätzlich benötigten 130000 Pflegekräfte im Jahr 2030 würden also immer noch unter den selben beschissenen Arbeitsbedingungen arbeiten wie heute...

Der Kollaps findet doch bereits heute statt.

Vielleicht macht sich endlich mal jemand Gedanken, wie man die Pflegekräfte im Job hält, als immer nur nach neuen Pflegekräften zu schreien.
 
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