Dem Ganzen liegt ein von Heinz Rothgang neu entwickeltes Personalbemessungsverfahren zugrunde, dass vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegeben wurde und 2020 vorgestellt wurde.
Es bezieht sich auf die Situation in Pflegeeinrichtungen. Die Pflege orientiert sich hier an den Pflegegraden und entsprechend ist H.R. anhand von Untersuchungen zu dem Schluss gekommen, dass die Pflegeheime mehr Assistenzkräfte bräuchten.- Und der Vorteil: Sie durchlaufen eine kürzere Ausbildung.
Gut, dass eine zweijährige Ausbildung jetzt verkürzt wird, auf ein Jahr- wenn ich es jetzt richtig verstehe, nur für bestimmte Berufsgruppen? Das heißt für Interessierte, die bereits eine Ausbildung in einer anderen Branche absolviert haben? An sich ändert das auch nicht viel. Es gibt unzählige Möglichkeiten als Assistenzkraft/Helferin in der Pflege sich ausbilden zu lassen. Finanziell gibt es schon einen Unterschied, wenn die Berechtigung zur Behandlungspflege gegeben ist,
Es liegt diesem neuen Personalbemessungsverfahren die Idee zugrunde, dass die Pflegehilfskräfte eingesetzt werden für die Bewohner mit einem niedrigeren Pflegegrad. An sich vernünftig.
Ich möchte nur mal sehen, wie auf dem Wohnbereich, der sich über (mehrere) längere Flure zieht, die Pflegekräfte kreuz und quer springen.