News Urteil: Mindestbesetzung ist zulässig

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Die Vorgabe einer Mindestbesetzung mit Pflegepersonal ist eine zulässige Maßnahme, wenn damit die Beschäftigten vor einer Gesundheitsgefährdung durch Überlastung geschützt werden. Das hat das Arbeitsgericht Kiel bereits Ende Juli entschieden, wie erst jetzt bekannt wurde. Der Beschluss ist allerdings noch nicht rechtskräftig.

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ich zitiere mal aus dem o.g. Spiegel artikel:

"Seit Jahren kämpfen Mediziner, Patientenvertreter und die Gewerkschaft Ver.di dafür, dass deutsche Kliniken ihre Kräfte in der Pflege deutlich aufstocken."

finde den fehler..
 
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Tja, das ist wohl outsourcing auf höchstem Niveau: die Pflege outsourced ihren Kampf um bessere Arbeitsbedingungen...
(bin ja nicht der größte Anhänger von Anglizismen, aber dieses Wort ist so schön böse).

Gruß spflegerle
 
Na Moment; da wird der Eindruck erweckt, es würden nur andere "für die Pflege" kämpfen, das ist aber mitnichten so!
Es kämpfen sehr wohl auch Pflegende bzw. deren Verbände für unsere Profession. Nur hat man die geflissentlich in dem Artikel weggelassen.
(Mir ging es hier nur um die Zahlen, daher hatte ich den Spiegel-Artikel verlinkt)
Aber das ist wie so oft:
Lieber spricht man über die Pflege, als mit ihr... auch wenn "man" es "nur gut" meint...
 
wenn ich meinen verband für die funktionspflege, die DGF, so anschaue, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht ob ich lachen oder weinen soll.

meine meinung... zumindest den artikel oben finde ich nicht wirklich gelungen. weil genau der anschein erweckt wird, den du ansprichst martin.

und mal ehrlich: der anteil der "kämpft" ist eher eine kleine Minderheit..
 
wenn ich meinen verband für die funktionspflege, die DGF, so anschaue, dann weiß ich ehrlich gesagt nicht ob ich lachen oder weinen soll.
Da muß ich passen, deren Aktivitäten sind mir jetzt nicht bekannt... ich bin halt beim DBfK und die tun schon einiges.
Leider sind da halt auch zu wenige Pflegekräfte Mitglieder (betrifft leider alle Pflegeverbände).
meine meinung... zumindest den artikel oben finde ich nicht wirklich gelungen. weil genau der anschein erweckt wird, den du ansprichst martin.
Du beziehst Dich jetzt noch mal auf den Spiegel-Artikel, oder?
Mir ging´s eigentlich nur um die Zahlen bzw. Vergleiche zu anderen Ländern:
"Würde Deutschland die Vorgaben Australiens für die Mindestzahl an Pflegekräften in Kliniken zumindest für die oft besonders knapp besetzten Nachtschichten übernehmen, fehlten 19.500 Pflegekräfte - sie kosteten im Jahr rund eine Milliarde Euro.
Deutschland liegt gegenüber vielen Ländern weit zurück bei der Personalausstattung in der Krankenhauspflege. Ein Pfleger kümmert sich hier im Schnitt um 13 Patienten, in den USA sind es 5,3, in der Schweiz und Schweden knapp acht."

Aber evtl. hätte ich einen anderen Link auswählen sollen...
und mal ehrlich: der anteil der "kämpft" ist eher eine kleine Minderheit..
Ok, das ist richtig... andererseits kämpfen ja beileibe auch nicht alle Mediziner für die Pflege, obwohl man das dem Artikel so entnehmen könnte. :wink: (hab da auch schon durchaus gegenteilige Meinungen gehört).
Aber man hört halt leider oft noch von Pflegekräften die Meinung (wenn´s um Berufsverbände oder auch Gewerkschaften geht):
"Die machen ja nix."
Tja... die Macht von denen ist aber leider halt auch begrenzt, mangels Masse.
Ein Teufelskreis...
 
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