News Uniklinik Halle: Martin Schulz fordert "Nachlegen" bei der Pflege

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An der Universität Halle hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz einen Crash-Kurs in Sachen Gesundheitspolitik bekommen. Ihm sei klar geworden, dass es vor allem in der Pflege Probleme gebe.

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Ah, ist denn bald schon wieder Wahltag...

Scherz beiseite. Abgesehen davon, dass im o.g. Artikel und im Gegensatz zur Suggestion durch die Überschrift, die "Pflege" gerade 'mal in vier (Halb)sätzen vorkommt und sich der Grossteil dafür eher um die Ärztschaft, Finanzierung medizinischer Leistungen und Baumassnahmen dreht...
Wenn der designierte Kanzlerkandidat und Vorsitzende einer ehemals grossen Volkspartei zum "Trinken und Winken" erst an einer Universitäts-Klinik auflaufen muss, um sich über die seit Jahrzehnten zunehmenden (und ad nauseam dokumentierten) Probleme eines kompletten Berufszweiges öffentlichkeitswirksam "klar" zu werden, so ist das definitiv keine Auszeichnung.

Hier geht es recht schlecht getarnt um Wählerstimmen - denn die SPD könnte im aktuellen politischen setting recht einfach bereits vor der Wahl Gesetzesinitiativen starten bzw. Änderungen beschliessen.
Aber so kann man angenehm und unverbindlich "über Lösungen nachdenken"- und nach der Wahl dann irgend etwas machen; je nach Effektivität der Lobbygruppen.
Was hat man denn dann die letzten 15 Jahre getan?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Er versprach darüber nachzudenken. Wie nett.
 
Interessant, dass an einer Uniklinik, die eng verzahnt mit einer durchaus renommierten Fakultät für Pflege- sowie Gesundheitswissenschaften arbeitet, der Herr Schulz nur die Akademisierung der Pflege und das sich "irgendwas" in der Versorgung verändern muss.

Aber auch dies wurde eher in einem besseren Nebensatz behandelt...