Umfrage Umfrage zu neuen Technologien im Gesundheitswesen

SaSo

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Hallo ihr lieben!

Wir suchen aktuell TeilnehmerInnen für eine Umfrage. Hintergrund: Im Verbundprojekt
„Digitaler Engel“ erforschen wir, ob und in welchem Umfang neue Technologien im
Gesundheitswesen, z.B. im Krankenhaus, eingesetzt werden können, um die Arbeit des
Personals zu erleichtern. Dazu führen wir jetzt eine Online-Umfrage zur Wirkung
verschiedener Brillen durch. Die Teilnahme dauert etwa 15 Minuten.

Danke für die Teilnahme und damit die Unterstützung im Forschungsprojekt.

Fragebogen

Zusätzlich werden unter den TeilnehmerInnen Geldbeträge von bis zu 50 Euro verlost.
 

Fast1engel

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Entlassungsmanagement
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Referentin für Pflegequalität, WTcert® DGfW
Moin,

Was ist das denn für ein Verbund? Was wollt ihr mit den Ergebnissen?

LG
der Engel
 

SaSo

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Moin,

Was ist das denn für ein Verbund? Was wollt ihr mit den Ergebnissen?

LG
der Engel

Hallo der Engel,

Es handelt sich hier um ein Forschungsinstitut für Arbeitsforschung und -sicherheit. Im Rahmen des "Digitalen Engel" sollen Assistenzssysteme für die Pflegenden entwickelt, getestet und bewertet werden, um den hohen Beanspruchungen dieser Berufsgruppe präventiv begegnen zu können. Ähnlich wie ein Assistenzsystem im Auto, das Müdigkeit erkennt, soll der digitale Engel Fehlbeanspruchung erkennen und durch geeignete individuelle Handlungsempfehlungen Pflegekräfte insbesondere bei der Interaktion mit den Patientinnen und Patienten gezielt unterstützen. So soll unter anderem getestet werden, inwiefern Datenbrillen geeignet sind, um pflegerelevante Informationen zu präsentieren, aber auch Auskunft über die eigene Fehlbeanspruchung und geeignete Gegenmaßnahmen zu geben. Eine Maßnahme wäre beispielsweise sich für eine Kurzpause in einen virtuellen Rückzugsraum zu begeben. Ziel des digitalen Engels ist es, die Arbeit zu erleichtern, die Belastung zu reduzieren und so Burn-out vorzubeugen.

Liebe Grüße
 

-Claudia-

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Gesundheits- und Krankenpflegerin
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Chirurgie
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Pflegeexpertin ANP
Done.

Rein interessehalber: Habt Ihr Pflegewissenschaftler oder -wissenschaftlerinnen in Eurem Team? Oder werdet Ihr von Pflegenden beraten?
 

malu68

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kommissarische Leitung ZNA
...um den hohen Beanspruchungen dieser Berufsgruppe präventiv begegnen zu können. Ähnlich wie ein Assistenzsystem im Auto, das Müdigkeit erkennt, soll der digitale Engel Fehlbeanspruchung erkennen und durch geeignete individuelle Handlungsempfehlungen Pflegekräfte insbesondere bei der Interaktion mit den Patientinnen und Patienten gezielt unterstützen.
. Ziel des digitalen Engels ist es, die Arbeit zu erleichtern, die Belastung zu reduzieren und so Burn-out vorzubeugen.
Naja, dafür braucht es keinen "digitalen Engel"... ich könnte jetzt schon nach einem Blick in meine Glaskugel vorhersagen, dass analoge Engel in Form realer Kolleg*innen die Belastung drastisch senken könne und bessere Arbeitsbedingungen die Folge wären... und sicher auch die Interaktion mit Patient*innen durch mehr Zeit und einen besseren Personalschlüssel unterstützt würde.

Und die realen Kollegen gewinnt man durch angepasstes Gehalt und gute Bedingungen wie zB Rente ab 63 ohne Abzügen(dann würden sicher auch ältere länger in der Pflege bleiben) und ggf reduzierter Vollzeitstelle ab 55 (VZ entspricht nur noch 35 Stunden/Woche....)) oder so....

Jaaa, ist gut, ich träume weiter..... :freakjoint:
 
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Neuromaus

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Neuropädiatrie mit ganz besonderen Kindern ♥
Eine Maßnahme wäre beispielsweise sich für eine Kurzpause in einen virtuellen Rückzugsraum zu begeben.
...leider eher unrealistisch. So eine Pause wäre ja genau dann nötig, wenn es gerade am stressigsten ist, und genau dann ist es am wenigsten umsetzbar. :weissnix:
Und die realen Kollegen gewinnt man durch angepasstes Gehalt und gute Bedingungen wie zB Rente ab 63 ohne Abzügen(dann würden sicher auch ältere länger in der Pflege bleiben) und ggf reduzierter Vollzeitstelle ab 55 (VZ entspricht nur noch 35 Stunden/Woche....)) oder so....
... und flexiblere Arbeitszeitmodelle für alle. Bei uns gab es mal das Modell "Wunschdienstplan für alle". Jeder trägt bis zu einer gewissen Deadline ein, wie er arbeiten möchte, die Leitung schaut drüber, ob alles aufgeht, wenn es irgendwo nicht passt, wird besprochen, wer wo was ändert, zur Not gelost (kam aber nie vor, weil wir uns immer einigen konnten), und der Dienstplan steht. Man durfte drei Dienste im Monat mit Ausrufezeichen versehen, die wurden dann bevorzugt bei evtl. nötigen Änderungen (verbindlich waren sie aber nicht). Wir inkl. Stationsleitung fanden es alle super, aber die PDL nicht, also wurde es wieder abgeschafft. Echt schade, denn die Zufriedenheit über den Dienstplan war wesentlich höher. Und der Aufwand für die Leitung war laut ihrer Aussage ähnlich, evtl. etwas weniger als bei einem komplett von der Leitung geschriebenen Plan.
 

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