News Überlastung der Pflegekräfte in der dritten Welle abwenden!

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DBfK Nordost fordert Maßnahmen, um Pflegekräfte durch eine schnelle und nachhaltige Senkung der Covid-19-Fallzahlen zu entlasten und den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten

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Tryit

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Allein mir fehlt der Glaube!
 
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Martin H.

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... und ich fordere besseres Wetter.
Tut mir leid, aber ich kann den Sinn Deines Beitrags nicht nachvollziehen.
Habe mir mal den Artikel durchgelesen, der DBfK verlangt Maßnahmen, um ein unnötiges Hochschnellen von Infektionen - und damit Überlastung der Pflegekräfte- zu vermeiden. Dies wäre durchaus möglich, wenn sich die Bevölkerung vernünftig verhalten und unnötige Risiken meiden würde; was leider zu viele eben nicht tun.
Hier wäre es auch Sache der Politik, lenkend einzugreifen. Das sehe ich aber nicht, wenn man z. B. Querdenker, die sich weder an den Mindestabstand noch Maskengebot halten, einfach gewähren lässt, anstatt einzugreifen. Oder wenn gefühlt alle paar Tage neue Regeln gelten, die keiner mehr kapiert.
Also völlig vernünftige und sinnvolle Forderungen vom DBfK.
 
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ommi

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In den letzten Wochen und Monaten fordern täglich irgendwelche Politiker, Experten oder sonstwer irgendwas und irgendwelche Maßnahmen. Lockerungen, Verschärfungen, bessere Bedingungen, Freibier für alle. Solange alle nur reden und fordern wird wie die letzten Jahre eh nichts passieren. Fordern kann ich auch.

Denke das war mit dem Posting von Elfriede gemeint
 

Martin H.

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Wenn Politiker fordern etc., dann ist es in der Tat lächerlich - nicht fordern, sondern machen. Die hätten es nämlich in der Hand.
Die Experten, z. B. Virologen o. ä., können hingegen nur vorschlagen, beraten, mahnen; die Macht, vernünftige Maßnahmen auch durchzusetzen, haben sie nicht.
Ähnlich ist es bei Berufsverbänden wie dem DBfK, der hier auch nur im Sinne seiner Mitglieder mahnen oder fordern kann, umgesetzt werden muss es von der Politik.

Etwas Differenziertheit würde der Diskussion gut tun, anstatt hier nur dumme Sprüche („ich fordere schönes Wetter“, „Freibier für alle“) rauszuhauen.
 

ommi

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Natürlich hast du recht. Trotzdem macht es langsam müde jeden Tag aufs Neue irgendwelche Forderungen zu lesen mit dem Wissen dass fast keine Aussicht auf Besserung gibt. Ich scrolle mittlerweile 90% der Artikel, News und Kommentare zu Corona weiter weil mir diese Kommentare der Bevölkerung, selbsternannten Experten und Co einfach gegen den Strich gehen. Und das als jemand der eigentlich schon sehr Stressresistent ist.

Man kriegt immer mehr Resignation mit bei Kollegen, Pflegekräften, Ärzten und anderen Leuten in der Twitter "Med-Bubble" die sich lange Zeit vehement für Aufklärung und (Ver)Besserung eingesetzt haben. Es macht nur noch müde. Kein Wunder dass auf unserer Intensivstation laufend Leute kündigen und anderes suchen. Man konnte vor Corona schon nicht alle Betten betreiben und mittlerweile immer weniger.

Aber hat mittlerweile nichts mehr mit dem eigentlichen Topic zu tun wahrscheinlich :-)
 
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Man kriegt immer mehr Resignation mit bei Kollegen, Pflegekräften, Ärzten und anderen Leuten in der Twitter "Med-Bubble" die sich lange Zeit vehement für Aufklärung und (Ver)Besserung eingesetzt haben. Es macht nur noch müde. Kein Wunder dass auf unserer Intensivstation laufend Leute kündigen und anderes suchen. Man konnte vor Corona schon nicht alle Betten betreiben und mittlerweile immer weniger.
Ja man ist müde... einfach nur noch müde...
Und solche Forderungen, die ja an sich richtig sind, aber leider oft im Nirwana enden, wecken Hoffnungen, um dann in Enttäuschung zu enden.
Ich mache jede Woche mindestens einmal Rabbatz bei der PDL, verteidige meine Kollegen und versuche sie zu schützen - sofern sie sich schützen lassen- und renne vor ne Wand, weil es passiert - nichts...
Inzwischen überleg ich mir echt, ob ich überhaupt noch losrennen soll.... aber dann denk ich wieder, irgendwann muss sich doch was bewegen, irgendwas muss man doch tun / sagen können.... und jedesmal wieder....nix.

@Martin H. : Deine Überzeugung und dein Engagement für den DBfK in allen Ehren (auch ich bin dort Mitglied)... aber gehört werden die doch auch nicht.
 

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Ja man ist müde... einfach nur noch müde...


@Martin H. : Deine Überzeugung und dein Engagement für den DBfK in allen Ehren (auch ich bin dort Mitglied)... aber gehört werden die doch auch nicht.

Weil auch der DBfK zu wenig Mitglieder hat. Nur eine große Mitgliederzahl, die dann auch noch dei Forderungen mit einfordert, verschaft Gehör.
Z.B eine Pflegekammer - die dann Lobbyarbeit betreiben könnte.
Doch Pflegekammern sind von der Pflege unerwünscht.
Mit "Pflege" möchte ich nicht alle über einen Kamm scheren.
 
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malu68

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Du hast vollkommen Recht. Wir kommen ja immer wieder zu dem Schluss, dass „die Pflege“ nicht umsonst da ist wo sie jetzt ist.
Ich erleben es gerade wieder live.... von unseren 6,5 Stellen Stammpersonal sind gerade zwei ausgefallen. Es bleiben noch 2 VZ und zwei TZ- Kräfte übrig sowie 2 von der Zeitarbeit und zwei Aushilfen. Ich selbst bin im frei (und bleibe da auch).
Heute fiel die die dritte Kollegin (VZ) aus... und es gibt immer noch von dieser Handvoll Leute welche, die einspringen anstatt der PDL den Ball zuzuspielen...
Sie begreifen es nicht.
und ich weiß nicht, was ich noch sagen soll....
 

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Und dann? Nächstes Haus, neues Glück?
Ja, es gibt tatsächlich Häuser mit besseren Bedingungen. Ganz bestimmt kaum ideal, aber besser als von dir beschrieben.
Ich arbeite in so einem Haus, im Ruhrgebiet.
Ganz bestimmt einiges Verbesserungswürdig, aber im Grundsatz auch Mitarbeiterfreundlich. Da wird viel getan um die Mitarbeiter im Haus zu halten. Z.B vom AG voll bezahlte Zusatzkrankenversicherung, allerdings gilt sie nur in den eigenen Krankenhäusern
Funktionierender Betriebsrat ist auch vorhanden und TVöD.

Natürlich gibt es auch hier weniger sympatische Menschen auf allen Ebenen, auch wir werden zum Einspringen gefragt, auch wir müssen auf anderen Stationen aushelfen,aber es werden auch Stationen kurzfristig geschlossen bei Personalmangel.
Ich empfinde das durchaus belastend und unschön, aber wenns bei uns hakt, bekommen wir ja auch Hilfe.

Bevor ich hier ins Forum kam habe ich oft gemotzt, seitdem aber weiß ich meinen AG zu schätzen.
 

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