News Tarifabschluss ist ein Signal der Anerkennung an die Pflegenden

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Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt die am vergangenen Samstag erzielte Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst der Länder - Gehaltszuwächse von ca. 8% in drei Stufen bei einer Laufzeit von 33 Monaten und rückwirkend ab 1. Januar 2019. Für Pflegekräfte gibt es zusätzlich 120,- Euro pro Monat.

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Es sind keine 8%!

Zahlreiche Medien berichten über angebliche 8% Tariferhöhung im öffentlichen Dienst der Länder bei 33 Monaten Laufzeit bzw. 3,2% im Jahr 2019.
In Wirklichkeit beträgt die Entgelterhöhung 2019 unter Berücksichtigung der Absenkung der Sonderzahlung lediglich 2,8% bis 2,9% für diejenigen Entgeltgruppen und -stufen, in denen nicht der Mindesterhöhungsbetrag oder die Sonderregelung zur Stufe 1 angewendet wird. Für 2020 sind 2,9% bis 3,0% zutreffend, für 2021 1,2%.
Die gesamte Erhöhung beträgt also nur um die 7,2%, freilich mit Sonderregelungen für einen Teil der Mitarbeiter.
Öffentlicher-Dienst.Info - TV-L - Tarifrunde 2019

Freilich ist mit "Sonderregelungen" durchaus die Pflege gemeint (+120€). Aber in Bezug auf Wechselschicht und Samstage, sowie Sonn-und Feiertage ist nicht viel passiert. Die +20% für Samstage werden auch erst noch verhandelt. Ich finde von einer "Attraktivitätssteigerung" ist man weit entfernt. Man hat nun erstmal das Gehalt auf Kommunen Niveau gehoben. Das wars aber auch. Und nächstes Jahr wird dort verhandelt; ein Jahr vor der Bundestagswahl.