News Tag der Pflegenden: Forderungen, Demos und Video-Kampagnen

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Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) hat gefordert, dass Überstunden von Pflegekräften von Steuern und Sozialversicherungsabgaben befreit werden sollten. "So hätten die Pflegekräfte eine echte Anerkennung, die sie sofort im Geldbeutel spüren", sagte Verbandschef Thomas Greiner anlässlich des Internationalen Tags der Pflegenden am 12. Mai.

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Es kann doch nicht das Ziel sein, Überstunden attraktiver zu machen. Das ändert doch nichts an der Arbeitsbelastung...

Die erste Maßnahme muss sein, Leistungen herunter zu fahren, sprich: Betten zu sperren, so dass mit dem verfügbaren Personal eine optimale Pflege aus Sicht der zu Pflegenden als auch aus Sicht der Pflegenden gewährleistet ist.
Das wäre erste Schritt, um das vorhandene Personal zu halten.
Ist dann für das vorhandene Personal klar, dass optimale Personalbesetzungen auch eingehalten werden, wird sich möglicherweise eine Entwicklung anstoßen lassen, die die vielen Teilzeitpflegenden dazu animiert, ihre Arbeitszeit zu erhöhen. Das wird aber nur stattfinden, wenn gleichzeitig mehr Einflußnahme auf Dienstzeiten und Dienstplanung für die einzelne Pflegekraft gewährleistet ist.

Und ja, auch an der Gehaltsschraube muss gedreht werden. Das gilt zunächst mal für alle Pflegebereiche, die noch unter Tarif entlohnt werden.
Und dann sollte man tatsächlich auch daran denken, außerplanmäßige Dienste und Überstunden besser zu vergüten. Aktuell scheitert das ja schon daran, dass Überstunden gar nicht als solche berechnet werden, sondern zB für alle Teilzeitkräfte erst mal gar nicht als Überstunden erfasst werden, solange kein Vollzeitkontingent überschritten wird. Diese Farce geört als erstes abgeschafft.

Für Arbeitgeber sollte es grundsätzlich richtig teuer werden, das Stammpersonal zu zusätzlichen Diensten heranzuziehen, da sollten wir uns an der Metallindustrie orientieren, wo bis zu doppeltem Gehalt an Zuschlägen bezahlt wird. Die Kosten sollten auf jeden Fall beim Arbeitgeber hängen bleiben und nicht beim Steuerzahler, denn nur so kann man hoffen, dass die Arbeitgeber auch motiviert genug sind, um ausreichend Personal einzustellen.

Naja, all das ist schon sooo oft angesprochen worden. Passiert ist außer warmen Worten jedoch nichts.

...denkt sich der mal wieder ob der letzten krass unterbesetzten Schichten demotivierte
spflegerle
 
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