dabei ist der Expertenstandard nicht außer Acht zu lassen.
Zitat:
"Die Expertengruppe empfiehlt aufgrund unzureichender Erfüllung der üblichen Gütekritierien keine der bislang entwickelten Sturzrisikoskalen zur Ermittlung des Sturzrisikos mittels Punktskala."..."...wurde auch auf ein Kurzscreening der wichtigsten Sturzrisikofaktoren verzichtet, da dies zusätzlich die Gefahr birgt, andere wichtige aber vielleicht nicht so häufig vorkommende Risikofaktoren zu übersehen." (Quelle:dnqp)
Also auch ein alkoholisierter Jugendlicher ist in einem Maße sturzgefährdet, welches aber keins der auf dem Markt vorkommenden Formulare gründlich erfasst.
Vielmehr ist uns als Pflegefachkraft die Möglichkeit gegeben, die Situation in eigenen Worten(und das ist weit mehr als uns irgentein Formular bieten kann) zu erfassen und zu bewerten.
Hilfreich wäre hier ein Lexikon mit Schlagwörter um die Formulierung kurz und prägnant zu halten.