Sturzrisikoskala

Dieses Thema im Forum "Pflegestandards und Qualitätsmanagement" wurde erstellt von Krisi01, 31.05.2011.

  1. Krisi01

    Krisi01 Newbie

    Registriert seit:
    04.12.2009
    Beiträge:
    2
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    kann mir denn jemand die Hendrich-Sturzskala schicken?
    Ich habe sie weder in meinen Schulzeug, noch im Internet gefunden.
    Was haltet Ihr von der Hendrich Sturzskala?
    Gibt es vielleicht eine bessere (für KH)?
     
  2. Elisabeth Dinse

    Elisabeth Dinse Poweruser

    Registriert seit:
    29.05.2002
    Beiträge:
    19.812
    Zustimmungen:
    167
    Beruf:
    Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
    Akt. Einsatzbereich:
    Intensivüberwachung
    **Hier stand ein Link... diese Verlinkung war defekt und wurde vorübergehend entfernt** S.7

    Gar nix. Weil z.B. die Depression net näher beschrieben wird. Die Gründe für die Stürze in der Vorgeschicht im Dunkel bleiben. usw..
    Wenn mich net alles täuscht, gilt man bei der Skala ab 11 Punkte als Risikopat.. Dann würde postop. Desorientierung und darsu folgernd "Bettflucht" kein erhöhtes Risoko zu stürzen bergen. Da hab ich in der Praxis aber was ganz anders erlebt.

    Warum muss Pflege alles in Skalen pressen? Der Mensch ist so facettenreich, dass er sich net in eine quadratische Form pressen lässt.

    Elisabeth
     
  3. Schwester 01

    Schwester 01 Junior-Mitglied

    Registriert seit:
    12.07.2008
    Beiträge:
    98
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Gesundheits- und Krankenpflegerin, Pflegeberaterin
    Akt. Einsatzbereich:
    Amb. Pflg.dienst
    Funktion:
    Pflegedienstleiterin
    dabei ist der Expertenstandard nicht außer Acht zu lassen.
    Zitat:
    "Die Expertengruppe empfiehlt aufgrund unzureichender Erfüllung der üblichen Gütekritierien keine der bislang entwickelten Sturzrisikoskalen zur Ermittlung des Sturzrisikos mittels Punktskala."..."...wurde auch auf ein Kurzscreening der wichtigsten Sturzrisikofaktoren verzichtet, da dies zusätzlich die Gefahr birgt, andere wichtige aber vielleicht nicht so häufig vorkommende Risikofaktoren zu übersehen." (Quelle:dnqp)

    Also auch ein alkoholisierter Jugendlicher ist in einem Maße sturzgefährdet, welches aber keins der auf dem Markt vorkommenden Formulare gründlich erfasst.

    Vielmehr ist uns als Pflegefachkraft die Möglichkeit gegeben, die Situation in eigenen Worten(und das ist weit mehr als uns irgentein Formular bieten kann) zu erfassen und zu bewerten.

    Hilfreich wäre hier ein Lexikon mit Schlagwörter um die Formulierung kurz und prägnant zu halten.
     
    #3 Schwester 01, 21.06.2011
    Zuletzt bearbeitet: 21.06.2011

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2016 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

Ich stimme zu Weitere Information

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.