Der normale Arbeitgeber bietet ja seine Fortbildungen an, die da wären-Händehygiene-Brandschutz-Transfusion, wenn man Glück hat Reanimation. Weiter als die Pflichtfortbildungen geht es oft nicht. Und da Pflege ja jeder kann, und man nur Aufopferung,Berufung etc braucht um den Job zu machen, warum also soll ich mich Fortbilden? Womöglich noch dafür bezahlen? Schließlich brauchts für waschen, füttern und lächeln keine spezielle Faähigkeiten. Ich kenne KollegenInnen, die haben vor 20/30 Jahren ihr Examen gemacht und bis auf die Pflichtfortbildungen (wenn überhaupt)nichts dazu gelernt. Es scheint sehr schwierig zu sein den Berufenen klar zu machen, daß auch Pflege sich weiterentwickelt und man nicht auf seinem damals erlernten Stand stehenbleiben kann. Deshalb finde ich die Zwangsmitgliedschaft nicht verkehrt. Denn Pflege solidarisiert sich nicht, kann man daran erkennen wie wenig Pflege in der Gewerkschaft vertreten ist.