News Schnell noch die Pflege retten? DBfK kritisiert Pflegereform als laues Reförmchen

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Die Bundesregierung will kurz vor Ende der Legislatur über das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) noch etwas für die beruflich Pflegenden tun. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) wertet den Vorstoß als Wahlkampf statt Pflegereform.

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malu68

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Seh ich auch so. Bis 2025 wird kein Hahn mehr nach Sp.ahn krähen, wer weiß welchem Komiker dann der nächste Unsinn einfällt.
 
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Martin H.

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„Tariflöhne in den Pflegeberufen fordern wir schon lange. Dabei muss aber eine faire Bezahlung festgeschrieben werden, die nach unserer Überzeugung bei einem Einstiegsgrundgehalt von 4.000 Euro brutto liegt. Ortsübliche Tarife sind davon meist weit entfernt und sie sorgen darüber hinaus dafür, dass die regional ungleichen Gehälter der Pflegefachpersonen bestehen bleiben“, kritisiert DBfK-Präsidentin Christel Bienstein.“

:daumen: Genau so ist es.
 

malu68

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Tariflöhne in der Pflege sind längst überfällig.
Ob ein Einstiegsgehalt von 4000€ für Berufsanfänger sein muss, wage ich anzuzweifeln.
Ich stelle mir die Ernüchterung vor, wenn man für 4000€ Einstiegsgehalt diese desaströsen Arbeitsbedingungen vorfindet....
Ob das Berufseinsteiger im Beruf hält??? Ich glaube nicht.
Dringend !! müssen sich die Arbeitsbedingungen drastisch verbessern, dann bleiben Pflegekräfte auch im Job....und Aussteiger kommen wieder.
Das passiert nur mit nem höheren Einstiegsgehalt.
 
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Martin H.

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malu68

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Elfriede

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Hhhhmmm....:gruebel:

... Kein Tariflohn = kein Versorgungsvertrag ...

Schön und gut. Aber wer will wie nachprüfen, ob die Pflegeeinrichtung auch tatsächlich den Tarif zahlt oder (z.B. mit "pauschaler Abgeltung von Bereitschaften sowie Sonn- und Feiertagszuschlägen") herumtrickst ?:x
 

Martin H.

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In so einem Fall wäre es durchaus angezeigt, als betroffene Pflegekräfte mal die Klappe aufzumachen...?
So ein anonymer Hinweis an die Kassen, die den ganzen Spaß ja bezahlen sollen, könnte Wunder wirken. 8-)
 
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Betrifft dieses sogenannte Reförmchen "nur" die Altenpflegeeinrichtungen? Hier ist in keinster Weise von Krankenhäusern die Rede! Oder habe ich was falsch verstanden?
 
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matras

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Jepp, gut gelesen. Deshalb ist es ja ein "Reförmchen"!
 
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Southpaw

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Eben.
Und 4000 € wären durchaus angemessen.
Und dann wäre ich durchaus auch mal gespannt, wer dadurch angezogen wird und die Ausbildung macht. Ich sehe dann die Ausbildungsstätten während des Einstellungsverfahrens dazu gezwungen, eine viel bessere Vorabprüfung der BewerberInnen durchzuführen als es jetzt der Fall ist. Die Arbeitsqualität von Auszubildenden verschlechtert sich meiner engwinkligen Einsicht nach stetig. Ich hätte lieber Versorgung durch 10 top ausgebildete Fachkräfte als von 20, die nix können oder es vermasseln, sobald es (z.B. notfallbedingt) komplexer wird.
 

-Claudia-

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Ich sehe dann die Ausbildungsstätten während des Einstellungsverfahrens dazu gezwungen, eine viel bessere Vorabprüfung der BewerberInnen durchzuführen als es jetzt der Fall ist. Die Arbeitsqualität von Auszubildenden verschlechtert sich meiner engwinkligen Einsicht nach stetig.
Weil die Bewerberzahlen seit vielen Jahren sinken und die Schulen dennoch ihre Kurse voll bekommen müssen.

Geht nicht nur der Pflege so. Das Handwerk klagt auch seit langem darüber, dass sich kaum noch jemand bewirbt oder nur Leute mit sehr schlechten Leistungen und/ oder einer recht laschen Arbeitsmoral.
 

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