News Sächsische Krankenhausgesellschaft: Pflegekräfte aus dem Ausland lösen das Problem nicht

Wichtig ist, dass die Pflegekräfte deshalb in Teilzeit arbeiten, weil sie es freiwillig gern wollen und nicht deshalb, weil der Job so schwierig ist ,sagt der Leipziger Krankenhausmanager Mogwitz . Diese Aussage kann ich so nicht bestätigen. Ich kenne viele Teilzeitkräfte die auf 80% oder 75% reduziert haben, weil sie dem Stress von 100% nicht gewachsen sind, bzw. den Stress nicht mehr wollen. Dafür verzichten sie auf Gehalt,wissen dass die Rente später niedriger ausfallen wird, nur weil die jetzigen Arbeitsbedingungen so schlecht sind. Wo wollen die schlauen Menschen, denn auf die schnelle Pflegefachkräfte herbekommen ? Da wird rumgejammert dass die ausländischen Pflegekräfte so viel Geld kosten, hätten sie mal früher Geld in die innländischen Pflegekräfte investiert, bräuchten die kein Geld für die ausländischen ausgeben. Es gäbe so einiges was sie tun könnten um eine Klinik interessant zu machen, aber -wie es halt so ist- das kostet auch Geld.
 
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Reaktionen: Martin H.
Ich kenne viele Teilzeitkräfte die auf 80% oder 75% reduziert haben, weil sie dem Stress von 100% nicht gewachsen sind, bzw. den Stress nicht mehr wollen.
Ganz genau so ist es.
Konnte man früher (90er Jahre) noch durchaus ganz gut auch 100% in der Pflege arbeiten, so wurde das ab den frühen 2000ern immer mehr verunmöglicht - vor allem der enormen Arbeitsverdichtung sei dank.
Da können sich die Herrschaften gern mal alle an die eigene Nase fassen, was die Ursachen betrifft... :x
Wo wollen die schlauen Menschen, denn auf die schnelle Pflegefachkräfte herbekommen ? Da wird rumgejammert dass die ausländischen Pflegekräfte so viel Geld kosten, hätten sie mal früher Geld in die innländischen Pflegekräfte investiert, bräuchten die kein Geld für die ausländischen ausgeben.
Zumal das Anwerben ausländischer Pflegekräfte zum einen unsozial ist (wir werben aus Ländern, denen selbst die Pflegekräfte fehlen, noch welche ab, auch wenn Gegenteiliges beteuert wird:

"Der Minister hatte zuletzt medienwirksam um Pfleger und Schwestern aus Mexiko und dem Kosovo geworben und dies damit begründet, dass diese Länder über den eigenen Bedarf ausbildeten und damit der Bedarf an Pflegekräften in Deutschland etwas gedeckt werden könne."

Das ist einfach nicht wahr, Mexiko hat selber nicht genug Pflegekräfte!! :roll:)

Und zum anderen ist das auch nicht nachhaltig bzw. bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein; die Massen an ausländischen Pflegekräften machen eher einen Bogen um unser Land, und von denen, die kommen, gehen viele enttäuscht wieder, wenn sie mal die Zustände in der Pflege hierzulande kennen gelernt haben. Man kann es natürlich auch auf die Sonne schieben, wohl wissend daß das Quatsch ist: :mrgreen:

"Dabei hat das Land laut Andreas Mogwitz, medizinischer Geschäftsleiter des Universitätsklinikums Dresden, schon seine Erfahrungen etwa mit Pflegekräften aus Spanien gemacht. Diese seien „wieder in ihre Länder zurückgegangen, weil ihnen in Sachsen die Sonne gefehlt“ habe."

Jaja... die Sonne. Klar. 8-)