News Ruf nach tariflichen Mindeststandards für die Altenpflege

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Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (verdi) will für die Beschäftigten in der Altenpflege bundesweite tarifliche Mindeststandards durchsetzen. "Wir werden mit den weltlichen Wohlfahrtsverbänden Tarifverhandlungen führen", sagte verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

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Zitat:
"Über das Arbeitnehmerentsendegesetz kann ein Tarifvertrag auch dann flächendeckend zur Anwendung gebracht werden, wenn die kommerziellen Anbieter sich weiter stur stellen und bessere Arbeitsbedingungen verweigern." Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) warnte dagegen, ein bundesweiter Tarifvertrag für alle Arbeitsverhältnisse sei "der völlig falsche Ansatz".

Na klar... :mrgreen:
 
Über das Arbeitnehmerentsendegesetz kann ein Tarifvertrag auch dann flächendeckend zur Anwendung gebracht werden, wenn die kommerziellen Anbieter sich weiter stur stellen und bessere Arbeitsbedingungen verweigern

Und ab wann tritt dies in Kraft. Offiziell verweigern sie sich ja nicht diese zu verbessern, sondern sehen sich als Opfer des Systems und sagen, dass sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles tun. :D
 
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Reaktionen: Martin H.
Sie verweigern sich aber der Einführung flächendeckender Tarifverträge.
 
Aber ist dies gleichbedeutend mit dem "verweigern besserer Arbeitsbedingungen"?
 
Aber ist dies gleichbedeutend mit dem "verweigern besserer Arbeitsbedingungen"?
Jein. Teilweise. Denn das Gehalt ist ja nicht alles.
Aber natürlich ist es ein starker Anreiz (oder eben auch nicht), sich für oder gegen den Beruf zu entscheiden. Viele sagen sich dann, warum soll ich mich im Pflegeheim kaputtarbeiten, wenn ich irgendwo außerhalb der Pflege einen lockeren Job finde, wo ich auch nicht schlechter verdiene. Und wenn natürlich an allen Ecken und Enden Pflegepersonal fehlt, weil keiner mehr Bock hat, dann verteilt sich die Arbeitslast auf viel weniger Schultern - und das sind dann ganz miese Arbeitsbedingungen.