News Private Anbieter warnen vor Unterversorgung in der Kurzzeitpflege

alesig

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Ich kann die Seite zwar nicht auffrufen, aber die Überschrift reicht mir schon. Die warnen erst jetzt? Bei uns werden schon seit Jahren Patienten mit soialer Indikation über Wochen mit kreativen Diagnosen,oder Verlegung auf ein anderes Fachgebiet, im Krankenhaus konserviert, weil man sie nicht nach Hause entlassen kann, es keinen Heimplatz gibt ,und die Kurzzeitpflege längst ausgebucht ist. Daß Angehörige , ihre pflegebedürftigen "Omas und =Opas", in der Notaufnahme abgeben, wenn sie in Urlaub fahren wollen, weil es keine Kurzzeitplätze gibt, kenne ich auch schon seit Jahren.
 
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Martin H.

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Daß Angehörige , ihre pflegebedürftigen "Omas und =Opas", in der Notaufnahme abgeben, wenn sie in Urlaub fahren wollen, weil es keine Kurzzeitplätze gibt, kenne ich auch schon seit Jahren.
Ergänzung:
... oder man zu bequem ist, einen solchen Kurzzeitpflegeplatz zu suchen.
Ist halt einfacher, den Hausarzt zu belätschern, sich eine "kreative Diagnose" :wink::wink::wink: auszudenken, und dann Oma oder Opa in die Klinik abzuschieben.
 

Kalimera

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Ergänzung:
... oder man zu bequem ist, einen solchen Kurzzeitpflegeplatz zu suchen.
Ist halt einfacher, den Hausarzt zu belätschern, sich eine "kreative Diagnose" :wink::wink::wink: auszudenken, und dann Oma oder Opa in die Klinik abzuschieben.
Das kann man so für die derzeitige Situation mMn nicht mehr per se unterstellen. Der Pflegenotsatnd ist überall angekommen und wir haben bei uns erhebliche Probleme KZP- Plätze zu bekommen, wenn wir jemand entlassen wollen.
Heute wird ein nicht unbedeutender Zeitaufwand benötigt Heime abzutelefonieren um einen solchen Platz zu bekommen.
Auch eine Auswirkung des Pflegenotstandes.
 

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