Praxistage der SPD

Elisabeth Dinse

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19.809
Beruf
Krankenschwester, Fachkrankenschwester A/I, Praxisbegleiter Basale Stimulation
Akt. Einsatzbereich
Intensivüberwachung
„Wir wollen mit den wirklichen Experten ins Gespräch kommen“

Rund 200 SPD-Politiker schwirren vom 28. Februar bis 2. März bundesweit aus, um in einer Gesundheits- und Pflegeeinrichtung mitzuarbeiten. „Das ist eine beispielhafte Aktion“, sagte Wilhelm Schmidt, Chef des AWO-Bundesverbandes. Dies sei eine der bislang „größten Aktionen, die wir zeitgleich mit so vielen Mandatsträgern machen“, so SPD-Chef Sigmar Gabriel
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?Wir wollen mit den wirklichen Experten ins Gespräch kommen? | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Wie immer *neugierigbin*: wer kann was berichten aus erster Hand?

Elisabeth
 
Kann noch keiner - man schwirrt erst ab 28.2., dann aber Bundesweit bis 2.3.2011.

Also wird man viel Einblick gewinnen können.
 
Einer war wohl schon unterwegs.

spd.de begleitete vorab Lars Klingbeil, SPD-Bundestagsabgeordneter, am Rande seines Praxistags im Krankenhaus mit der Kamera. Er hatte den Termin spontan vorgezogen.
?Wir wollen mit den wirklichen Experten ins Gespräch kommen? | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Das verlinkte Video ist übrigens sehr aussagekräftih. Wenn der Praktikant immer im Arztkittel rumläuft ist wohl klar, wofür er sich da interessiert und was der Praktikant lernt.

Ich befürchte mal, da wird net ein Praktikant in der Pflege mitarbeiten.

Elisabeth
 
Bei uns auf der Station hat ein SPD-Politiker schon mal eine komplette Frühschicht mit gemacht(und gar nicht so dumm angestellt).Hat sich sehr für die Belange der Pflege interessiert.Als unser Chef,Geschäftsführer,PDL zum Antrittsbesuch auf Station auftauchten hat er diese nur anstandshalber kurz begrüßt.Für uns auf Station war das ganze ziemlich spannend.Und an dem Tag war auch richtig der Teufel los.Der gute war ziemlich geschafft.
Also wenn sich die Herren/Damen wirklich für uns interesieren dann geht das schon.Die Frage die bleibt: Was wird sich ändern?
Schönen Abend
seebär
 
Bei uns auf der Station hat ein SPD-Politiker schon mal eine komplette Frühschicht mit gemacht(und gar nicht so dumm angestellt).Hat sich sehr für die Belange der Pflege interessiert.Als unser Chef,Geschäftsführer,PDL zum Antrittsbesuch auf Station auftauchten hat er diese nur anstandshalber kurz begrüßt.Für uns auf Station war das ganze ziemlich spannend.Und an dem Tag war auch richtig der Teufel los.Der gute war ziemlich geschafft.
Also wenn sich die Herren/Damen wirklich für uns interesieren dann geht das schon.Die Frage die bleibt: Was wird sich ändern?
Schönen Abend
seebär

Berater des Bundesgesundheitsminister...:wink1:
 
Du meinst Rösler hört auf die SPD?? :eek1:

Kein Bundesminister hat eine wirkliche Meinung, die hören doch eh nur auf ihre Berater und wissen morgen dann auch nicht mehr, was sie gestern dem Volk mitgeteilt hatten.

Rösler ist unerfahren und ist sich der weitreichenden Konsequenzen seiner "Deckelungspolitik" eh nicht klar, dass hatte ihm sicherlich ein Berater ins Ohr gedrückt und er muss ja etwas tun, um seinen Posten zu halten....:,)
Glücklicherweise gibt es noch die Anderen!
 
Na dann bin ich mal gespannt, ob die Damen und Herren sich wirklich auch an den Patienten trauen....
...und mal einen Schwerstpflegefall von ..... befreien, oder einen schwergewichtigen Patienten alleine mobilisieren???

Vieleicht hat ja jemand von Euch das Glück, dies zu erleben und uns dann zu berichten!
 
Hallo

Schade, in unsere Klinik kommt leider niemand, wenn ich das der Übersichtskarte richtig entnehme :) Hätte aber gerne mal einem Politiker meinen Arbeitsalltag gezeigt bzw zeigen lassen.
 
In München traut sich auch niemand.
Wahrscheinlich, weil die SPD im Münchner Stadtrat regiert.
Schade.
 
Hallo Werner
also unser "Praktikant der SPD" hat sich vor nichts gedrückt und wurde von uns auch nicht geschont.Beeindruckend für uns war das er so normal war und dies auch nicht als PR benutzt hat.
Vielleicht ist es ja wirklich gut wenn sich die Herren/Damen mal mit unserer Situation auseinander setzen,und es sich dann doch was ändern tät?! Die Hoffnung stirbt zulezt.
seebär
 
Interessante Feststellung aus Politikerkreisen:

Mit 1800 Euro brutto lockt man keinen in die Pflege

Mit ihren "Praxistagen" wollen SPD-Spitzenpolitiker in den Alltag von Ärzten und Pflegekräften eintauchen. Die Bundesgeschäftsführerin der Partei, Astrid Klug, packte in einer Pflegeeinrichtung in Berlin-Kreuzberg mit an.

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