News Pflegenoten: Wie misst man die Qualität eines Pflegeheims?

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Frankfurter Allegemeine Zeitung (FAZ):

Die Benotung von Heimen funktioniert nicht. Forscher basteln an einem neuen System. Doch damit würde es viel komplizierter werden.

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"Er schlägt deshalb vor, dass der Ausschuss, in dem alle Pflegebranchen vertreten sind, Kommunikationsfachleute beauftragt, einen Vorschlag für eine „zeitgemäße und nutzerfreundliche Online-Suche“ zu machen."
Was ist denn das hier schon wieder für ein Geschwurbel?? :x
Und damit meine ich sowohl das, was die Herrschaften von den Kassen von sich geben, als auch den Artikel insgesamt.
Warum wird hier beispielsweise nicht benannt, welche "Forscher" bzw. welche "Wissenschaftler" das neue System erarbeitet haben? Ich vermute mal, ein pflegewissenschaftliches Institut, aber ich weiß es nicht, da der Autor es ja nicht für nötig erachtet, uns so ein kleines unbedeutendes Detail zu nennen. Und es wird schon gar nicht für nötig erachtet, diese selber zu Wort kommen zu lassen, warum sie (angeblich!) den Interessenten zumuten, 25 Seiten durchlesen zu müssen.
Auf jeden Fall benötigen diese mit Sicherheit keine Hilfe von "Kommunikationsfachleuten", und das neue System ist auf jeden Fall besser als das alte, in dem man z. B. wirklich gravierendste Pflegemängel (Dekubitus etc.) durch "Pillepalle" (freiwillige Angebote für Bewohner) ausgleichen konnte, so daß bekanntlich selbst mieseste Heime allesamt super Noten bekamen.
Sicherlich kann man besagte 25 Seiten mit Informationen etwas aufs Wesentliche reduzieren, indem man in Teilbereichen "Noten" (o. a. Bewertungen) vergibt. Aber es ist m. M. n. schon wichtig, zwischen lebenswichtigen (!) Daten wie z. B. Zahl der Stürze, Dekubitus usw. und eher unwichtigen Daten (Welche Freizeitangebote für Senioren gibt es im betreffenden Heim?) zu differenzieren. Wird das weiter "zusammengeklatscht", dann sind wir wieder beim alten System angelangt, und die Interessenten für einen Heimplatz stehen wieder genauso schlau da wie vorher.
Aber das werden die beteiligten Forscher schon selber wissen, dafür brauchen sie weder schlaue Ratschläge von mir, noch von den Herrschaften von den Kassen... denn die haben mit dem alten System lange genug für Intransparenz gesorgt und halten sich daher hier besser raus. :cool: