Ich würde ja so gerne glauben, dass das Ganze nur und hauptsächlich der gesundheitlichen Prävention von Pflegekräften dienen soll - aber wenn ich mir die Beteiligten und die Formulierung der Förderung ("...im Rahmen des Förderprogrammes zur Steigerung der medizinischen Qualität in den bayerischen hochprädikatisierten Kurorten und Heilbädern) ansehen, ruft alles in mir "Quersubvention maroder Betriebe mit Pflegekräften als Feigenblatt"...
Quasi eine win-win-win-Situation.
Der bpa landet einen PR-Coup und muss an den Strukturen in den eigenen Betrieben nichts ändern, weil man sich ja schon gefühlt um die Mitarbeiter aus der Pflege kümmert.
Kurorte/Heilbäder erhalten einen neuen Schwung staatlich bzw. via Kassen geförderter Kundschaft...bei fast einer Million Pflegekräfte deutschlandweit kann das eine Goldgrube und gerade in Zeiten abflauenden "Kurbetriebs" relevant sein.
Wieviel dort wohl "privatwirtschaftlich" investiert ist...?
Pflegekräften wird suggeriert dass man sich aktiv um sie kümmert, was diese wiederum positiv stimmt, mit der Situation im Beruf versöhnt und vieleicht sogar mittelfristig die Ausfallzeiten reduziert - ohne das sich die Grundprobleme "zuhause" relevant ändern (müssen).
Mit dem Alter wird man wohl zynisch.