Meine Stadt hat ja nicht für die Pflege gefragt, sondern eben 2000 Fachkräfte.
Altenpflege online meinte scheinbar, daraus etwas machen zu müssen...
Danke
@Maniac.
Hier mal der Link zur Studie:
Sicherheit und gutes Klima wichtiger als Karrierechancen
Normale Vorgehensweise. Wenn ich bei einer Umfrage ein bestimmtes Ergebnis haben möchte, wähle ich die Befragten entsprechend aus. Der Begriff "repräsentativ" ist m.W. nicht geschützt. Was das über die Seriosität dieses "onlineportals" aussagt, mag der geneigte Leser selbst beurteilen.
Sorry, aber das stimmt nicht. Das ist mitnichten normale Vorgehensweise:
Damit eine Studie repräsentativ ist, muß sie bestimmten Kriterien entsprechen; darunter zählt, daß die Stichprobe in ihrer Zusammensetzung der Grundgesamtheit entsprechen muß. D. h., ist eine Gruppe (z. B. Männer) in der Stichprobe übermäßig repräsentiert, oder man hat eine Gruppe komplett weggelassen (z. B. ambulante Pflege), dann ist diese Studie nicht mehr repräsentativ.
Sowas hat schon manchen Studien das Genick gebrochen; ich erinnere mich noch an die Umfrage in Berlin zur Pflegekammer, die damals online lief (und die wie fast alle derartigen Umfragen zugunsten der Kammer ausfiel). Wie sich herausstellte, hatten übermäßig viele Altenpfleger an dieser Studie teilgenommen (also ihr prozentualer Anteil an der Umfrage war höher als ihr prozentualer Anteil an allen Pflegekräften in Berlin). Dies nahmen die Kammergegner (insbesondere ein Politiker von den Linken) zum Anlaß, der Studie die Repräsentativität abzusprechen.
Besonders pikant wird es allerdings, wenn man sich vor Augen hält, daß die Altenpfleger generell der Pflegekammer ablehnender gegenüberstehen als die Kinderkrankenpfleger und die Krankenpfleger

... d. h., ohne die Verzerrung durch den höheren Anteil an Altenpflegern in der umfrage wäre diese NOCH EINDEUTIGER pro Kammer ausgefallen. Aber das nur am Rande...

Generell gehört Repräsentativität zu den Grundlagen der Statistik.
Statistik – Wikipedia