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Fachkräfte aus der Altenpflege oder der Krankenpflege sprechen ihre Vorgesetzten deutlich seltener auf eine Gehaltserhöhung an als Fachkräfte aus anderen beruflichen Branchen. Das hat jetzt die Online-Jobplattform "Stepstone" bei der Analyse von 30.000 Datensätzen im Rahmen ihres jährlichen Gehaltsreports herausgefunden.
"Demnach ersuchen nur 38 Prozent der Pflegekräfte ihre Chefs dann und wann um eine bessere Bezahlung. Angehörige anderer Berufe zeigen sich da weniger schüchtern. Rund 75 Prozent der Fachkräfte aus dem Bereich Marketing und Kommunikation fragen regelmäßig nach mehr Geld (...) "
Naja... das ist jetzt nicht sooo die große Überraschung:
Viele Pflegekräfte arbeiten (immer noch) entweder bei staatlichen/ kommunalen oder kirchlichen Trägern. Da gibt es i. d. R. feste Tarife, man hat bestimmte Stufen und steigt meist nach einer gewissen Zeit eh automatisch auf. In meiner Diakoniezeit hätte ich daher eh nie um eine Gehaltserhöhung bitten müssen.
Anders hingegen bei privaten Trägern, z. B. bei meinem jetzigen AG: Da handelt jeder individuell sein Gehalt aus, ich habe zum Jahreswechsel auch mehr Kohle ausgehandelt...