News Pflegeminister fordert Ausbildungsgarantie in der Pflege

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Karl-Josef Laumann (CDU), Gesundheits- und Pflegeminister in Nordrhein-Westfalen, will die Eintrittsbarrieren für die Pflegeausbildung aufheben. Sein Vorschlag: Jeder, der in die Pflege möchte, soll einen Ausbildungsplatz garantiert bekommen.

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„Wir lassen in NRW immer noch nicht alle in die Pflegeschulen, die dort lernen wollen"

Und das ist auch gut so:!:

"Sonntags AfD wählen und montags erwarten, dass eine ausländische Pflegekraft einem den Popo abwischt (...)“

Tolles Bild der Profession Pflege... :wut:
Von Laumann hatte ich bisher eine gute Meinung... :roll: ... hatte.
 
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Ich gehe jetzt sogar noch einen Schritt weiter, wir haben doch inzwischen auch Ärztemangel.
Jeder, der als Arzt arbeiten möchte, soll einen Studienplatz garantiert bekommen.
Und weiter geht es bei allen Berufen, jeder kann werden wozu immer er auch Lust hat,Ausbildungs -und Studienplatz garantiert,egal welcher Schulabschluss.
Hat der Typ einen Sockenschuß??
Auf der einen Seite will man die Pflege akademisieren, auf der anderen Seite kommt dann so jemand und will einfach alles in die Pflege stopfen was Lust hat,ohne auf Eignung und Qualität zu achten???
Ist denn heute der 1.April und ich habs bloß verschlafen??
 
Auf der einen Seite will man die Pflege akademisieren, auf der anderen Seite kommt dann so jemand und will einfach alles in die Pflege stopfen was Lust hat,ohne auf Eignung und Qualität zu achten???
Das fordern diverse Politiker, seit mindestens dreißig Jahren. Reihum. Wenn dabei vernünftige Projekte rauskommen würden, wäre ich sogar froh drum.

Tatsächlich bin ich nämlich der Ansicht, dass zwar keinesfalls jeder pflegen kann, jedoch etliche in der Lage wären, es zu erlernen. Gegen einen Ausbau der einjährigen Ausbildung hätte ich ganz und gar nichts, und dies widerspräche in meinen Augen auch nicht den Bestrebungen zur Akademisierung - wir benötigen einen Qualifikationsmix, nur Akademiker zu beschäftigen wäre utopisch.

Auch begrüße ich, dass die Umschulung seit diesem Jahr über die gesamte Ausbildungsdauer finanziert wird, und wäre auch sehr für die Finanzierung von Projekten, die ungelernten Pflegehelfern nach einigen Jahren Berufserfahrung ermöglicht, während ihrer Ausbildung weiterhin ihr Pflegehelfergehalt zu beziehen - nicht jeder AG kann sich dies leisten.

Tatsächlich nehmen wir zwar noch nicht jeden, der in die Pflege will, aber dennoch werden seit Jahren Schüler akzeptiert, die es früher noch nicht einmal ins Vorstellungsgespräch geschafft hätten. Die Zahl der Bewerber ist zu stark zurückgegangen, um noch wählerisch zu sein.
 
Das fordern diverse Politiker, seit mindestens dreißig Jahren. Reihum.
Ja, das ist allgemein bekannt.
Nur hätte zumindest ich gemutmaßt, daß sich inzwischen auch unter Politikern rumgesprochen hätte, daß die Devise "Pflegen kann jeder!" nicht nur eine bodenlose Frechheit, sondern auch sachlich kompletter Schwachsinn ist.
Wenn ein Norbert Blüm so einen Bullshit vor ein paar Jahrzehnten rausgehauen hat, kann man ihm ja noch mildernd zugute halten, daß man das damals vielleicht alles noch nicht so allgemein wußte. Da war ja - verglichen zu heute - noch "heile Welt" im Gesundheitssystem.
Wenn aber ein Hr. Laumann im Jahr 2020 (!!) immer noch solchen Bullshit raushaut, dann zeigt er damit nur überdeutlich seine komplette Inkompetenz.
Gegen einen Ausbau der einjährigen Ausbildung hätte ich ganz und gar nichts, und dies widerspräche in meinen Augen auch nicht den Bestrebungen zur Akademisierung - wir benötigen einen Qualifikationsmix, nur Akademiker zu beschäftigen wäre utopisch.
Nur Akademiker verlangt ja auch niemand.
Ein Qualifikationsmix wird wohl über kurz oder lang auf uns zukommen, dies entspräche auch internationalem Standard.
Auch begrüße ich, dass die Umschulung seit diesem Jahr über die gesamte Ausbildungsdauer finanziert wird, und wäre auch sehr für die Finanzierung von Projekten, die ungelernten Pflegehelfern nach einigen Jahren Berufserfahrung ermöglicht, während ihrer Ausbildung weiterhin ihr Pflegehelfergehalt zu beziehen - nicht jeder AG kann sich dies leisten.
Ja, das ist in der Tat ein Schritt in die richtige Richtung.
Tatsächlich nehmen wir zwar noch nicht jeden, der in die Pflege will, aber dennoch werden seit Jahren Schüler akzeptiert, die es früher noch nicht einmal ins Vorstellungsgespräch geschafft hätten. Die Zahl der Bewerber ist zu stark zurückgegangen, um noch wählerisch zu sein.
Nun ja.
Die Ergebnisse kann man inzwischen im täglichen Berufsalltag sehen, wenn man Kollegen erlebt, die teilweise weder vernünftig deutsch lesen oder schreiben können (mir geht´s hier nicht um ein oder zwei Rechtschreibfehler, sondern um komplette Sätze, die keinen Sinn ergeben - die Pflegeberichte dieser Leute sind z. T. unverständlich, oder sie begreifen einfache Arztanordnungen oder Aussagen von Pat. nicht), die einfachste Grundrechenarten nicht begreifen (man sehe sich nur mal an, wie die Leute beim Dreisatz, Prozentrechnung u. ä. "höherer Mathematik" :lol: ins schwimmen geraten), mal ganz zu schweigen von weitgehend fehlender Allgemeinbildung oder irgendeinem Interesse an irgendwas außerhalb des eigenen, kleinen Tellers... :roll:

Aber ich weiß, damit haben alle Berufe inzwischen zu kämpfen.
Nur stirbt beim Schreiner oder Metzger nicht gleich jemand, weil der Betreffende zu dämlich war, einfachste Zusammenhänge zu begreifen. :|
 
@Martin H. ,
die von dir Beschriebenen kenne ich nur als Schüler (bisher), da sie (fast) alle vor dem Examen ausgesiebt wurden.
 
"Was auch immer wir tun: So viele Fachkräfte werden wir nicht finden", resümierte Laumann.

So ein Bullshit.

Ist es nicht eher so: ohne angemessene Bezahlung und anstândige Arbeitsbedingungen will sich ganz einfach niemand finden lassen.
 
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Wenige Fachkrafte -> schlechte Arbeitsbedingungen.
Schlechte Arbeitsbedingungen -> weniger Fachkräfte.
Henne - Ei.

Wo setzt du an?
(Mit "du" ist niemand persönlich gemeint. Nur eine allgemeine Frage, die sich jeder mal vergegenwärtigen sollte.)
 
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Wenig Fachkräfte -> schlechte Arbeitsbedingungen -> Leistungseinschränkungen/Bettensperrungen
bis die Arbeistbedingungen auf notwendigem Niveau

-> Einnahmeverluste der Häuser aus Steuermitteln so lange ausgleichen bis aktuelles/notwendiges Leistungsniveau wieder erreicht wird bzw. grundsätzliche Diskussion über die Finanzierung/Ausrichtung der Gesundheitsvorsorge
--> jetzt erst mit jeder Neueinstellung langsame Leistungserweiterung ohne die Arbeitsbedingungen wieder negativ zu beeinflussen.

Als Zwischenschritt: Fachkräftemix über das wünschenswerte Niveau hinaus aufweichen, also keine starre Quote Fachkraft/Hilfskraft, um durch die Leistungseinschränkungen keine inakzeptable Versorgungslücke entstehen zu lassen, wobei eine Zielvorstellung über die Quote bestehen bleiben sollte.
Zur schnelleren Rekrutierung von Hilfs-/Fachkräften bzw. Azubis Anhebung des Lohnniveaus auf ein Maß, das eine effektive Steigerung der Bereitschaft zur Aufnahme der Arbeit im Gesundheitssektor bewirkt.

Egal wie man es dreht und wendet: eine Lösung ist nur in Sicht, wenn man seeehr viel mehr Geld ins System gibt und den Abfluß von Geldern in Renditeerwartungen und Gewinnmaximierung abschafft.
 
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Gegen einen Ausbau der einjährigen Ausbildung hätte ich ganz und gar nichts, und dies widerspräche in meinen Augen auch nicht den Bestrebungen zur Akademisierung - wir benötigen einen Qualifikationsmix, nur Akademiker zu beschäftigen wäre utopisch.

Und enden wird es dann so, dass alle die gleichen Arbeiten machen.... nur zu unterschiedlichen Gehältern... wie jetzt ja auch schon
 
Und enden wird es dann so, dass alle die gleichen Arbeiten machen.... nur zu unterschiedlichen Gehältern.

Und darauf sind ja auch viele stolz. "Seht her, ich als Hilfskraft schaff/kann mehr als die Fachkräfte."

Da fragt man sich ob manche nicht doch auch gerne ausgebeutet werden.
 
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