News Pflegekammer-Wahlkampf in Rheinland-Pfalz

Nach 10 Jahren hat die Kammer in RLP nichts erreicht für die Pflege.
Sie dürfen nachwievor bei nichts mitbestimmen und sind somit gar nicht in der Lage die Interessen der Pflege zu vertreten. Viele Pflegekräfte in RLP kämpfen darum, dass eine Vollbefragung stattfindet und die Kammer wie in Niedersachsen und Schleswig Holstein wieder abgeschafft wird!
 
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„Der Deutsche Pflegerat kritisiert, dass Pflegefachpersonen in Deutschland noch immer zu selten verbindlich in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden sind. Ohne berufliche Selbstverwaltung drohe der Pflege „strukturelle Ohnmacht“. (DPR, 2026) Pflege müsse mitentscheiden können, wenn es um Kompetenzen, Personalbemessung oder die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems gehe. Die Zukunft der Versorgung dürfe nicht „über die berufliche Pflege hinweg gestaltet werden“. (DPR, 2026)

Ein zentraler Baustein dafür sind Pflegekammern. Sie gelten international seit Jahrzehnten als Ausdruck professioneller Selbstverwaltung. Die Pflegewissenschaftlerin Edith Kellnhauser verweist darauf, dass Pflegekammern in Großbritannien oder den USA wesentlich dazu beigetragen haben, Pflege als eigenständige Profession sichtbar zu machen. (Kellnhauser, 2014) Pflegekammern sichern Qualitätsstandards, fördern Fortbildung, vertreten berufliche Interessen und stärken die politische Stimme der Berufsgruppe. Gleichzeitig schützen sie die Bevölkerung, indem sie professionelle Standards verbindlich machen. (Kellnhauser, 2014)“


 
„Der Deutsche Pflegerat kritisiert, dass Pflegefachpersonen in Deutschland noch immer zu selten verbindlich in gesundheitspolitische Entscheidungen eingebunden sind. Ohne berufliche Selbstverwaltung drohe der Pflege „strukturelle Ohnmacht“. (DPR, 2026) Pflege müsse mitentscheiden können, wenn es um Kompetenzen, Personalbemessung oder die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems gehe. Die Zukunft der Versorgung dürfe nicht „über die berufliche Pflege hinweg gestaltet werden“. (DPR, 2026)

Ein zentraler Baustein dafür sind Pflegekammern. Sie gelten international seit Jahrzehnten als Ausdruck professioneller Selbstverwaltung. Die Pflegewissenschaftlerin Edith Kellnhauser verweist darauf, dass Pflegekammern in Großbritannien oder den USA wesentlich dazu beigetragen haben, Pflege als eigenständige Profession sichtbar zu machen. (Kellnhauser, 2014) Pflegekammern sichern Qualitätsstandards, fördern Fortbildung, vertreten berufliche Interessen und stärken die politische Stimme der Berufsgruppe. Gleichzeitig schützen sie die Bevölkerung, indem sie professionelle Standards verbindlich machen. (Kellnhauser, 2014)“


Jaja! Und wo bleibt die Mitbestimmung? In Rheinland Pfalz gibt es jetzt 10 Jahre ne Pflegekammer und niemand lässt die Pflege mitreden oder gar mitentscheiden! Alles nur Theorie und ein Bürokratiemonster, dass die Pflegekräfte bezahlen sollen. In NRW wird es nicht anders sein. Die Politik schafft sich die Verantwortung vom Hals und lässt sich eine staatliche Aufgabe ( für eine sachgerechte Pflege zu sorgen, von den Pflegekräften bezahlen).
Und nur vorsorglich, es geht mir nicht um die lächerlichen 20€ in NRW, aber wenn schon Kammer, warum wird sie von der Politik nicht mit den erforderlichen Entscheidungskompetenzen in den wichtigen Gremien ausgestattet?
Wie Rheinland Pfalz nach 10 Jahren Kammer zeigt, konnte sich diese nicht durchsetzen oder es war von Beginn an gar nicht gewollt!