@Romsen2014
Ich geb Dir zwar vom Prinzip her soweit recht; das wäre wünschenswert, weil damit das (Pseudo)Argument hinterher ausgehebelt würde, es hätten ja nur einige wenige abgestimmt und das wäre angeblich nicht repräsentativ blabla.
Hier muß ich aber Herrn Laumann zustimmen; es scheitert daran, daß es bis dato keinerlei Verzeichnis der Pflegekräfte in NRW gibt:
"Da es kein Beruferegister für die Pflegekräfte gibt, hält das NRW-Gesundheitsminsterium unter Leitung von Karl-Josef Laumann (CDU) dieses Verfahren aber für angreifbar."
Daraus ergibt sich dann ganz schnell das Problem:
Ab wann (welcher Menge von befragten Pflegekräften) soll denn die Befragung akzeptabel sein? Ab 10%? 20%? 50%?
Vermutlich wird es auch Leute geben, die die Ergebnisse einer solchen Befragung anfechten werden, wenn "bloß" 90% abgestimmt haben...
Ich persönlich kann nicht sagen, ab welcher Stichprobengröße eine Befragung repräsentativ ist; hier vertraue ich aber auf die Profis, sprich die Hochschule, welche die Befragung durchführt.
Ach ja:
"Im November will die SPD im Landtag über eine Urabstimmung unter Pflegenden debattieren – auch Hessen und Rheinland-Pfalz hätten auf diesem Wege ein Meinungsbild eingeholt und letztlich Pflegekammern eingeführt, so Neumann."
Also das wäre mir vollkommen neu, daß Hessen bereits eine Landespflegekammer eingeführt hätte...

Informieren kann man sich hier:
Startseite - Pflegekammer Jetzt - DBfK