Na klar es sind immer die Anderen, vor allem DIE POLITIK.
???
Es ging um die spezielle Situation in Niedersachsen!
Und dort wurden der Pflegekammer von der Landesregierung - im Gegensatz zu RLP - von Anfang an Steine in den Weg gelegt und die Arbeit so gut erschwert, wie es nur geht.
Das ist Fakt und hat nix mit "immer die anderen" zu tun, egal was Du da jetzt reininterpretieren willst.
Daß man nun "die Kammer", also deren noch amtierenden Vorstand nötigt, die eigene Organisation abzuwickeln, ist das Allerletzte...
Dass aber weniger als 20% der Berufsgruppe den A. hochbekommen haben um Abzustimmen?
Na klar man hätte die ach so professionelle und berufpolitisch interessierte Berufsgruppe vielleicht hintragen sollen?
Das war ein Trauerspiel, da gebe ich Dir völlig recht.
Aber auch hier - Stichwort Pleiten, Pech und Pannen (der Landesregierung Nds., wohlgemerkt):
Nachdem von zahlreichen Pflegeexperten dringend abgeraten worden war, eine Evaluation nach so kurzer Zeit (soweit ich weiß, nahm die Kammer erst 2018 die Arbeit auf - was bitte will man da evaluieren??) durchzuführen, musste "man" (=Landespolitik) das natürlich trotzdem machen.
Und dann noch derartig bescheuert, daß es mehrere Anläufe brauchte, um die Abstimmung überhaupt beenden zu können!

Kann man sich nun überlegen, ob das Inkompetenz oder Absicht der Verantwortlichen (=Politiker) war.
Natürlich hast Du recht, und die Pflegekräfte hätten trotzdem unbedingt den Ar... hochbekommen müssen.
BERUFSPOLITISCH war für mich der absolute Kracher und Tiefpunkt, als ein Schüler ohne berufspolitisches Mandat durch die Talkshows tingelte (musste?) um die Berufsgruppe zu vertreten. Gegenüber sitzen Verbandsvertreter.
Reden wir hier von Alexander Jorde?
Falls ja: Da tingeln doch (wie Du genau weißt) meistens Leute ohne berufspolitisches Mandat durch die Talkshows.
Warum nicht ein Schüler? Blöder als einige der examinierten Kräfte, die man dort regelmäßig vorführt, hat er sich keineswegs angestellt.
Ich find den gut
Berechtigte Frage - welcher Verband sollte für uns Sprechen, wenn ein so niedriger Organisationsgrad besteht?
Dann sinds halt Schüler, Sozialpädagogen und Vertreter aus der Laienpflege-meist Journalistinnen als pflegende Angehörige.
Das ist aber nicht Schuld der Pflege oder deren berufspolitischer Vertreter!
Der Gipfel war, als man vor Jahren mal Andreas Westerfellhaus einfach ausgeladen hat:
Pflegekräfte verärgert über ZDF
Das sagt viel über die Wertschätzung dieser Gesellschaft der Pflege gegenüber aus, und nein, dies ist nicht nur allein Schuld der Pflege.

Auch wenn ich mit Dir natürlich d´ accord gehe, daß der Organisationsgrad höher sein müsste.