News Pflegeberufekammer: nicht in Sicht. Ausbildung: mangelhaft. Pflege im Krankenhaus: prekär.

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Der vom DBfK Nordwest am gestrigen Abend initiierte PolitTalk Hamburg, virtuell im Livestream auf Facebook, war ein Austausch zwischen den gesundheitspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der in der Hamburger Bürgerschaft vertretenen demokratischen Parteien und beruflich Pflegenden. Schwerpunkte waren die Pflegeberufekammern und die Situation für Auszubildende und Pflegende im Krankenhaus unter COVID-19 Bedingungen.

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Während die Vertreter/innen aus der Pflege sich unisono für die Kammer stark machten, kamen Bedenken aus der Politik hinsichtlich der Akzeptanz. Rückhalt fanden die beruflich Pflegenden nur beim Vertreter von Bündnis 90/Die GRÜNEN, Linus Jünemann, der die Notwendigkeit einer Kammer für Pflegefachpersonen als Körperschaft des öffentlichen Rechts sieht und das Akzeptanzproblem in der Berufsgruppe durch absolute Transparenz und Klarheit hinsichtlich der Kammerbefugnisse lösen will.“

:daumen: Da sieht man halt, wer für und wer gegen uns ist.

Die Pflege im Krankenhaus ist nach wie vor dominiert von Personalnot, schlechter Ausstattung, ständigem „Holen aus dem Frei“ und unnötiger Mehrfachdokumentation. Pflegende von den Stationen machten deutlich, dass die Situation keineswegs neu ist, sondern durch Corona erst richtig deutlich wird. Sie seien nicht nur die größte Berufsgruppe, sondern auch die am „besten ausgenutzte“.

Sehr richtig.
Ja, das Thema Doku hatten wir kürzlich ja auch.
Und „holen aus dem Frei“... tja nun, wer sich das inzwischen immer noch bieten lässt... :weissnix:
 
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Und „holen aus dem Frei“... tja nun, wer sich das inzwischen immer noch bieten lässt... :weissnix:
Genau @Martin H. , da sind wir wieder an dem wunden Punkt..... Die Pflege ist sich selbst nix wert und hat zuwenig A... in der Hose.
Da wird gejammert und geweint, bis sich irgendeiner (aka DBfK et al) erbarmt und sich für Verbesserungen einsetzt, und was tut die Pflege??? Die setzen sich wieder hin, zucken mit den Schultern und lassen sich weiter mißbrauchen.... anstatt den Weg mal weiter zu gehen mit Interessenvertretungen im Rücken.
 
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„Während die Vertreter/innen aus der Pflege sich unisono für die Kammer stark machten, kamen Bedenken aus der Politik hinsichtlich der Akzeptanz.“

Die Bedenken aus der Politik bezüglich der Akzeptanz sind ja verständlich. Hat sich in Niedersachsen doch sehr schön gezeigt.
An der Doku und dem Holen aus dem frei müsste die Pflegekammer gar nichts tun. Das könnten Pflegenden ganz gut selbst, wenn sie sich ihres Wertes bewusst wären und nicht ständig jemand bräuchten der für sie die banalsten Probleme löst!
 
Genau @Martin H. , da sind wir wieder an dem wunden Punkt..... Die Pflege ist sich selbst nix wert und hat zuwenig A... in der Hose.
Da wird gejammert und geweint, bis sich irgendeiner (aka DBfK et al) erbarmt und sich für Verbesserungen einsetzt, und was tut die Pflege??? Die setzen sich wieder hin, zucken mit den Schultern und lassen sich weiter mißbrauchen.... anstatt den Weg mal weiter zu gehen mit Interessenvertretungen im Rücken.
Na zum Glück gibt’s ja doch noch Lichtblicke:
Die geplanten Pflegekammern in BaWü und NRW.8-)
 
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Na zum Glück gibt’s ja doch noch Lichtblicke:
Die geplanten Pflegekammern in BaWü und NRW.8-)
Zumindest in NRW positioniert sich gerade Widerstand. Ich wünsche mir, dass sie lauter werden und die Politik erreichen und dazu drücke ich beide Daumen.
Auf jeden Fall ist zumindest Hoffnung ( Siehe Niedersachsen) und nicht unmöglich die Uhr wieder zurückzudrehen!
 
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