Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden. Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) begrüßt die neue Kampagne „Pflege kann was“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Insbesondere eine Stärkung der hochschulischen Ausbildung ist dem DBfK zufolge dringend notwendig, wie auch der aktuelle Bericht zur Ausbildungsoffensive Pflege zeige.
"Der Wissenschaftsrat hatte schon vor über zehn Jahren eine Quote von 10 bis 20 Prozent hochschulisch qualifizierter Pflegefachpersonen in der Versorgung empfohlen. Deutschland liege hier und auch im internationalen Vergleich weit zurück, so der DBfK. Mit einer Quote von nur 0,8 Prozent im primärqualifizierenden Studium sei dieses Ziel weiterhin nicht erreichbar. „Die hochschulisch ausgebildeten Kolleg:innen auf den Stationen oder in den Pflegeeinrichtungen bringen neue Forschungserkenntnisse in die Praxis und sorgen insgesamt für eine verbesserte Pflege durch beständiges Reflektieren der Wissensbasis im praktischen Arbeitsfeld. Mehr akademisch qualifizierte Pflegefachpersonen reduzieren die Sterblichkeit. Das zeigen internationale Studien zur Akademisierungsquote. Pflege kann also sogar noch viel mehr!“, so Bienstein. „Es ist ein Mythos, dass die Kolleg:innen mit Studium nicht mehr ‚am Bett‘ arbeiten würden. Ganz im Gegenteil kann man viele ehrgeizige Pflegefachpersonen gerade mit den Studienmöglichkeiten und entsprechenden Stellenprofilen im Beruf halten.“
Man kann Prof. Bienstein und dem DBfK nur zu 100% zustimmen; es ist ein Armutszeugnis, was in diesem angeblich so hochentwickelten und -zivilisierten Land immer noch vorherrschende Pflegerealität ist.