News Pflege-Auszubildende erhalten Hilfe bei Konflikten

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Die voraussichtlich mehr als 19.000 Auszubildenden, die alleine in diesem Jahr mit der neuen generalistischen Pflegeausbildung in Nordrhein-Westfalen starten, bekommen eine Ombudsstelle, die bei Konflikten zwischen Auszubildenden und den Ausbildungseinrichtungen vermitteln soll.

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Ob das jetzt das ist, was die Pflegeausbildung attraktiver macht????
Nö.
Meine Erfahrungen mit "Vermittlern" kirchlicher Institutionen sind nicht positiv, daher mag es sein, dass ich voreingenommen sein könnte.

Traurig genug, dass damit geworben wird, dass Konflikte entstehen, die durch eine Ombudsfrau gelöst werden müssten / könnten...

Mag sein, dass sie eine Pflegeexpertin ist (ich hatte bisher von ihr noch nicht gehört...gebe ich zu).
Eine Dame, die seit mindestens 20 Jahren in maximaler Entfernung von dem Ort, an dem die Konflikte entstehen, tätig ist, ist diejenige, die "normale" Probleme versteht, anpackt und löst?
Zudem, attraktivere Arbeitsbedingungen könnten helfen, durch Überlastung entstandene, Konflikte zu vermeiden.
Da schwänzelt sich der Gesundheitsminister von NRW schön raus...ala: "sehr her, was wir tolles für euch machen" Und im stillen Kämmerlein freut er sich, dass es nix kostet.
 
Traurig genug, dass damit geworben wird, dass Konflikte entstehen, die durch eine Ombudsfrau gelöst werden müssten / könnten...
Naja, immerhin gesteht man dadurch zumindest ein, daß es solche Konflikte gibt. Sonst kehrt man sowas ja eher unter den Tisch nach dem Motto „wir sind alle eine große Familie!“ :roll:
Mag sein, dass sie eine Pflegeexpertin ist (ich hatte bisher von ihr noch nicht gehört...gebe ich zu).
Eine Dame, die seit mindestens 20 Jahren in maximaler Entfernung von dem Ort, an dem die Konflikte entstehen, tätig ist, ist diejenige, die "normale" Probleme versteht, anpackt und löst?
Zitat:
„Wesentliche Stationen in ihrem Berufsweg waren eine Ausbildung zur Krankenpflegerin, die Leitung einer Krankenpflegeschule, der Abschluss als Diplom- Pflegepädagogin und seit 2004 die Leitung der Abteilung Gesundheits- und Altenpflege beim Diözesan-Caritasverband Paderborn.“
Na wenn das nicht nah dran ist... :-?
Zudem, attraktivere Arbeitsbedingungen könnten helfen, durch Überlastung entstandene, Konflikte zu vermeiden.
Da hast Du recht.
Da schwänzelt sich der Gesundheitsminister von NRW schön raus...ala: "sehr her, was wir tolles für euch machen" Und im stillen Kämmerlein freut er sich, dass es nix kostet.
Tja, ist halt Ehrenamt... :mrgreen:
 
Na wenn das nicht nah dran ist..
Klar hat sie irgendwann mal eine Ausbildung zur Krankenpflegerin gemacht ... vor drölfhundert Jahren, als der Chefarzt noch weicheres Toilettenpapier auf´s Klo bekam...

Aber seit 20 Jahren ist sie weit weg von der Basis. Ich habe noch keine Leiterin von Krankenpflegeschulen erlebt, die Auszubildendenprobleme hätte nachvollziehen können. Aber vielleicht habe ich auch nur die falschen getroffen.
Spätestens mit dem Eintritt als Leitung der Abteilung Gesundheits- und Altenpflege 2004 sind ihre täglichen Aufgaben andere.
Siehe eine aktuelle Stellenbeschreibung einer Abteilungsleitung Gesundheits- und Sozialpolitik (glaube nicht dass der Unterschied zu ihrem Tätigkeitsfeld so riesig ist) der Caritas in Berlin:
Aufgaben:
  • Koordination und Entwicklung sozialpolitischer Stellungnahmen und Prozesse
  • Mitwirkung in Gremien der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin und Brandenburg
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand in sozialpolitischen Fragen
  • Verknüpfung von sozialpolitischen Fragen und Finanzierung sozialer Arbeit und Pflege
  • Koordination sozialpolitischer Aktivtäten des Caritasverbandes gemeinsam mit Fachverbänden und korporativen Mitgliedern
  • Dienst- und Fachaufsicht von Fachreferenten/-innen
  • Netzwerkarbeit und Zusammenarbeit mit kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren
nötige Qualifikation
  • abgeschlossenes Hochschulstudium in einer Bezugswissenschaft der Freien Wohlfahrtspflege
  • langjährige Berufserfahrung in der Freien Wohlfahrtspflege, operative Kompetenz und Erfahrungen in der Gremienarbeit
  • umfangreiche Kenntnisse des sozialpolitischen Umfeldes und Erfahrungen in politischer Kommunikation
  • Begeisterungsfähigkeit für sozialpolitische Vertretung und Positionierung
  • herausragende Kenntnisse in relevanten Arbeitsfeldern des Gesundheits- und Sozialwesens
  • Betriebswirtschaftlichen Kompetenz, Erfahrungen im Projektmanagement
  • Leitungskompetenzen, Interdisziplinarität und Teamorientierung sowie Verhandlungsgeschick
 
Aber seit 20 Jahren ist sie weit weg von der Basis. Ich habe noch keine Leiterin von Krankenpflegeschulen erlebt, die Auszubildendenprobleme hätte nachvollziehen können. Aber vielleicht habe ich auch nur die falschen getroffen.
Na vermutlich. :wink1:
Wer, wenn nicht ein Pflegepädagoge, sollte denn sonst Auszubildendenprobleme verstehen?
Die Pflegekräfte auf Station? Einige davon haben ganz schnell vergessen, z. T. gleich nach dem eigenen Examen, wie´s mal als Schüler war... und triezen die Schüler nun mindestens so arg, wie sie selbst mal getriezt wurden. Oder die abwinken: "Hau mir ab mit Schülern!" ... :evil1:
Dagegen ist es ja der Job der Pflegepädagogen und Lehrer, sich mit den Problemen der Schüler herumzuschlagen!
Spätestens mit dem Eintritt als Leitung der Abteilung Gesundheits- und Altenpflege 2004 sind ihre täglichen Aufgaben andere.
Siehe eine aktuelle Stellenbeschreibung einer Abteilungsleitung Gesundheits- und Sozialpolitik (glaube nicht dass der Unterschied zu ihrem Tätigkeitsfeld so riesig ist) der Caritas in Berlin:
(...)
Hm, ich muß gestehen, daß ich das nicht beurteilen kann. :weissnix:
Hier erscheint sie mir doch ganz "handfest":