News Personaluntergrenzen: Pflegerat und Verdi laufen Sturm

Dieses Thema im Forum "Pressebereich" wurde erstellt von Redaktion, 10.05.2018.

  1. Redaktion

    Redaktion Redaktionsteam
    Mitarbeiter

    Registriert seit:
    26.03.2015
    Beiträge:
    2.616
    Zustimmungen:
    45
    Ort:
    Frankfurt/Hannover
    Ein Streit wirft ein Schlaglicht auf den Stand der Verhandlungen zu Personaluntergrenzen in Krankenhäusern. Die Selbstverwaltung will wohl mit dem Monatsdurchschnitt an Personalbesetzung einsteigen.

    Weiterlesen...
     
  2. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    1.414
    Zustimmungen:
    696
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Schwabenländle
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    war doch klar... heiße luft wie immer.
    alles schaumschläger. armes deutschland..
     
  3. einer

    einer Stammgast

    Registriert seit:
    07.09.2014
    Beiträge:
    357
    Zustimmungen:
    126
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger OP
    Akt. Einsatzbereich:
    Zentral-OP mit 7 Abteilungen
    Funktion:
    Mädchen für alles
    Hat wahrscheinlich wenig mit Deutschland zu tun:
    Wenn man die 3 "Bezahler" und "Verdiener" des Systems dazu auffordert, etwas aufzubauen,das eine Peronaluntergrenze festlegt, kommt natürlich der kleinste Nenner raus.
    Wäre in anderen Ländern auch nicht besser.
    Aber du hast Recht damit, dass nur heiße Luft dabei rauskommt. "Monatsdurchschnitt" als Grenze ..... Da ist die Manipulation der Daten schon vorprogrammiert !!!

    LG Einer
     
    FLORA.BLEIBT gefällt das.
  4. DieFranzösin

    DieFranzösin Stammgast

    Registriert seit:
    27.03.2018
    Beiträge:
    223
    Zustimmungen:
    118
    Beruf:
    Fachschwester Dialyse
    Ort:
    Garlin, Frankreich
    Akt. Einsatzbereich:
    Dialyse
    Das wäre doch mal was für Pflegewissenschaftler: Studien erstellen über Arbeitsabläufe, Zeitbedarf und -management, Wege und Optimisierung derselben ... etc. etc., und daraus einen konkreten Bedarf errechnen (und umsetzen).
     
  5. Romsen2014

    Romsen2014 Poweruser

    Registriert seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    522
    Zustimmungen:
    349
    Beruf:
    Gesundheits-und Krankenpfleger/Student
    Akt. Einsatzbereich:
    KMT
    War das nicht zu erwarten, dass diese Möglichkeit am ehesten in Betracht gezogen wird. Sie ist die am intransparentere, am leichtesten zu beschönigen und lukrativste Variante.

    Man hätte diese Möglichkeit, wenn man es wirklich Ernst meint mit einer ernst zunehmenden Personaluntergrenze, von Anfang an ausschließen sollen.
     
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

    Registriert seit:
    09.12.2002
    Beiträge:
    10.333
    Zustimmungen:
    340
    Akt. Einsatzbereich:
    [inaktiv]
    Funktion:
    [inaktiv]
    Hoffentlich kommt es so!
     
  7. Romsen2014

    Romsen2014 Poweruser

    Registriert seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    522
    Zustimmungen:
    349
    Beruf:
    Gesundheits-und Krankenpfleger/Student
    Akt. Einsatzbereich:
    KMT
    Ich sehe da keinen Vorteil noch eine Verbesserung. Und bitte jetzt keine:" Es gibt keine Pflegekräfte mehr..."

    Das stimmt erstens nicht und zweitens rechtfertigt das gar nichts.
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

    Registriert seit:
    09.12.2002
    Beiträge:
    10.333
    Zustimmungen:
    340
    Akt. Einsatzbereich:
    [inaktiv]
    Funktion:
    [inaktiv]
    Wenn plötzlich in den ganzen hausern, statt einer Pflegekraft, 6 auf jeder Station im Nachtdienst arbeiten sollen und im Spätdienst statt 3, 6, dann ist das sowieso schon nicht stemmbar. Angefangen mit es gibt keine, weitergemacht mit nicht zahlbar.

    Aber was ich meinte:
    Was auch immer da kommt, das ganze kontinuierlich safe zu haben ist auch nicht nötig. Wenn die Besetzung 6:6:6 fordert und wir haben an einem Tag 7:5:6, so stimmt es im Schnitt, aber nicht in jeder Schicht.
    Abschläge wären unsinnig. Die versorguVe ist trotzdem geteben, man kann auch arbeiten eine Schicht später erledigen.
     
  9. einer

    einer Stammgast

    Registriert seit:
    07.09.2014
    Beiträge:
    357
    Zustimmungen:
    126
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger OP
    Akt. Einsatzbereich:
    Zentral-OP mit 7 Abteilungen
    Funktion:
    Mädchen für alles
    Hallo Maniac.
    Ich glaube, du hast nicht zwischen den Zeilen gelesen. Es ging nie darum alle Schichten gleich stark zu besetzen. Eine Besetzung z.B 6-4-2 ist durchaus möglich.
    Was allerdings angemacht ist, beim "Monatsdurchschnitt" bedeutet, dass der AG durchaus mal in zwei Wochen nachmittags statt mit 4 mit 5 arbeiten lässt, in der nächsten nur mit 2. Dann ist immer noch alles in Ordnung...angeblich. Die beiden Kollegen, die in der Woche dann alleine da stehe dürfen sich aber nicht beschweren: im Durchschnitt ist ja alles in Ordnung :freakjoint:

    LG Einer
     
  10. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

    Registriert seit:
    12.12.2014
    Beiträge:
    1.414
    Zustimmungen:
    696
    Beruf:
    Fachkrankenpfleger f. Anästh.- und Intensivpflege
    Ort:
    Schwabenländle
    Akt. Einsatzbereich:
    Anästhesie
    Funktion:
    Knecht für alles
    sehe ich auch so.. mogelpackung wie immer.

    "man kann auch arbeiten eine schicht später erledigen" - genau, da schreibt der fachmann..
     
    Bachstelze gefällt das.
  11. Romsen2014

    Romsen2014 Poweruser

    Registriert seit:
    15.03.2016
    Beiträge:
    522
    Zustimmungen:
    349
    Beruf:
    Gesundheits-und Krankenpfleger/Student
    Akt. Einsatzbereich:
    KMT
    Wie gesagt, lass ich nicht gelten

    Dies ist ein System Problem. Und wenn ich mir überlege, dass dort genau die Partner verhandeln welche diese bezahlen können, wäre doch jetzt genau der richtige Augenblick.

    Die "gegebene Versorgung" ist ein sehr dehnbarerer Begriff. Momentan ist die Versorgung auch gegeben. Sie ist nur mangelhaft.
     
  12. Martin H.

    Martin H. Poweruser

    Registriert seit:
    03.12.2016
    Beiträge:
    1.799
    Zustimmungen:
    772
    Beruf:
    Krankenpfleger
    Ort:
    Bayern
    Akt. Einsatzbereich:
    Ambulante Intensivpflege
    Die Politik sollte denen ganz einfach die ganze Sache aus der Hand nehmen und selbst per Gesetz in Absprache mit echten Experten (Pflegewissenschaftlern) die Untergrenzen festlegen. Ganz einfach.
    Im Moment machen sie die Böcke zu Gärtnern.
     
    FLORA.BLEIBT gefällt das.
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  • Über uns

    Unsere Online Community für Pflegeberufe ist eine der ältesten und mitgliederstärksten im deutschsprachigen Raum (D/A/CH) und wir sind stolz darauf, dass wir allen an der Pflege Interessierten seit dem Jahr 2000 eine Plattform für unvoreingenommene, kritische Diskussionen unter Benutzern unterschiedlicher Herkunft und Ansichten anbieten können. Wir arbeiten jeden Tag mit Euch gemeinsam daran, um diesen Austausch auch weiterhin in einer hohen Qualität sicherzustellen. Mach mit!

    ©2000-2018 - www.krankenschwester.de - Die Online Community für Pflegeberufe

  • Schnellnavigation

    Öffne die Schnellnavigation

  • Unterstützt uns!

    Unser Team von www.krankenschwester.de arbeitet jeden Tag daran, dass einerseits die Qualität sichergestellt wird, um kritische und informative Diskussionen zuzulassen, andererseits die technische Basis (optimale Software, intuitive Designs) anwenderorientiert zur Verfügung gestellt wird. Das alles kostet viel Zeit und Geld, deshalb freuen wir uns über jede kleine Spende!

  1. Diese Seite verwendet Cookies.

    Für eine uneingeschränkte Nutzung unserer Webseite werden Cookies benötigt. Bitte stimme der Verwendung von Cookies zu, um alle Funktionen unserer Webseite nutzen zu können. Wenn Du Dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst Du unseren Einsatz von Cookies. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf unserer Webseite erhältst Du durch einen Klick auf "Weitere Informationen..."
    Information ausblenden