News Personaluntergrenzen: Pflegerat und Verdi laufen Sturm

Dieses Thema im Forum "Pressebereich" wurde erstellt von Redaktion, 10.05.2018.

  1. Redaktion

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    Ein Streit wirft ein Schlaglicht auf den Stand der Verhandlungen zu Personaluntergrenzen in Krankenhäusern. Die Selbstverwaltung will wohl mit dem Monatsdurchschnitt an Personalbesetzung einsteigen.

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  2. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    war doch klar... heiße luft wie immer.
    alles schaumschläger. armes deutschland..
     
  3. einer

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    Hat wahrscheinlich wenig mit Deutschland zu tun:
    Wenn man die 3 "Bezahler" und "Verdiener" des Systems dazu auffordert, etwas aufzubauen,das eine Peronaluntergrenze festlegt, kommt natürlich der kleinste Nenner raus.
    Wäre in anderen Ländern auch nicht besser.
    Aber du hast Recht damit, dass nur heiße Luft dabei rauskommt. "Monatsdurchschnitt" als Grenze ..... Da ist die Manipulation der Daten schon vorprogrammiert !!!

    LG Einer
     
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  4. DieFranzösin

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    Das wäre doch mal was für Pflegewissenschaftler: Studien erstellen über Arbeitsabläufe, Zeitbedarf und -management, Wege und Optimisierung derselben ... etc. etc., und daraus einen konkreten Bedarf errechnen (und umsetzen).
     
  5. Romsen2014

    Romsen2014 Stammgast

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    War das nicht zu erwarten, dass diese Möglichkeit am ehesten in Betracht gezogen wird. Sie ist die am intransparentere, am leichtesten zu beschönigen und lukrativste Variante.

    Man hätte diese Möglichkeit, wenn man es wirklich Ernst meint mit einer ernst zunehmenden Personaluntergrenze, von Anfang an ausschließen sollen.
     
  6. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Hoffentlich kommt es so!
     
  7. Romsen2014

    Romsen2014 Stammgast

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    Ich sehe da keinen Vorteil noch eine Verbesserung. Und bitte jetzt keine:" Es gibt keine Pflegekräfte mehr..."

    Das stimmt erstens nicht und zweitens rechtfertigt das gar nichts.
     
  8. Maniac

    Maniac Poweruser

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    Wenn plötzlich in den ganzen hausern, statt einer Pflegekraft, 6 auf jeder Station im Nachtdienst arbeiten sollen und im Spätdienst statt 3, 6, dann ist das sowieso schon nicht stemmbar. Angefangen mit es gibt keine, weitergemacht mit nicht zahlbar.

    Aber was ich meinte:
    Was auch immer da kommt, das ganze kontinuierlich safe zu haben ist auch nicht nötig. Wenn die Besetzung 6:6:6 fordert und wir haben an einem Tag 7:5:6, so stimmt es im Schnitt, aber nicht in jeder Schicht.
    Abschläge wären unsinnig. Die versorguVe ist trotzdem geteben, man kann auch arbeiten eine Schicht später erledigen.
     
  9. einer

    einer Stammgast

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    Hallo Maniac.
    Ich glaube, du hast nicht zwischen den Zeilen gelesen. Es ging nie darum alle Schichten gleich stark zu besetzen. Eine Besetzung z.B 6-4-2 ist durchaus möglich.
    Was allerdings angemacht ist, beim "Monatsdurchschnitt" bedeutet, dass der AG durchaus mal in zwei Wochen nachmittags statt mit 4 mit 5 arbeiten lässt, in der nächsten nur mit 2. Dann ist immer noch alles in Ordnung...angeblich. Die beiden Kollegen, die in der Woche dann alleine da stehe dürfen sich aber nicht beschweren: im Durchschnitt ist ja alles in Ordnung :freakjoint:

    LG Einer
     
  10. FLORA.BLEIBT

    FLORA.BLEIBT Poweruser

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    sehe ich auch so.. mogelpackung wie immer.

    "man kann auch arbeiten eine schicht später erledigen" - genau, da schreibt der fachmann..
     
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  11. Romsen2014

    Romsen2014 Stammgast

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    Wie gesagt, lass ich nicht gelten

    Dies ist ein System Problem. Und wenn ich mir überlege, dass dort genau die Partner verhandeln welche diese bezahlen können, wäre doch jetzt genau der richtige Augenblick.

    Die "gegebene Versorgung" ist ein sehr dehnbarerer Begriff. Momentan ist die Versorgung auch gegeben. Sie ist nur mangelhaft.
     
  12. Martin H.

    Martin H. Poweruser

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    Die Politik sollte denen ganz einfach die ganze Sache aus der Hand nehmen und selbst per Gesetz in Absprache mit echten Experten (Pflegewissenschaftlern) die Untergrenzen festlegen. Ganz einfach.
    Im Moment machen sie die Böcke zu Gärtnern.
     
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