News Ohne Erkenntnisgewinn: Befragung zur Pflegekammer Niedersachsen bringt gar nichts

Wie wäre es gewesen, wenn die Befürworter die höheren Umfragewerte erreicht hätten? Ja es gab eine geringe Rücklaufquote, u.a. haben einige Mitglieder wohl keine Abstimmungscodes bekommen! Aber es hatte die Mehrheit die Möglichkeit abzustimmen und hat es scheinbar nicht getan. Warum ist es bei der vermeintlich hohen Zustimmungsrate für die Kammer nicht gelungen bei der Wichtigkeit der Befragung die Kammeranhänger zu mobilisieren?

Und auch wenn im Artikel die Zukunft der Kammer als ungewiss bezeichnet wird, andere Medien berichten über die Auflösung und dass ein entsprechendes Gesetz vorbereitet wird!
Und genau das hat die Befragung gebracht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Farce hat mit einer echten Evaluation nichts zu tun.
Sehr richtig.
Wie schon mehrfach begründet, kam die Befragung jetzt zur Unzeit; über die zahlreichen Pannen dabei, die von der niedersächsischen Landesregierung verschuldet waren, brauchen wir dabei gar nicht erst zu reden (wurde schon oft genug erwähnt).
Nun kann man sagen, das Votum ist eindeutig...
Komisch ist nur, daß es nun - wo es gegen eine Pflegekammer geht - gar nicht schnell genug gehen kann:

"Das Ergebnis ist eindeutig", sagte Reimann. "Wir werden diesen deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer folgen lassen." Ein entsprechendes Gesetz werde vorbereitet."

In den Fällen hingegen, in denen es genau andersrum ausging, hatte man (=Politik) es oft gar nicht so eilig, den Willen der befragten Pflegekräfte umzusetzen, oder hat diesen sogar bis heute komplett ignoriert (z. B. Berlin (Umfrage 2014/15), Brandenburg (Umfrage 2018), Bayern (sogar 2013!!:arrow: Huml: Bayerns Pflegekräfte pro Pflegekammer - Ergebnis der repräsentativen Umfrage liegt vor - Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ...).
In allen diesen Ländern existieren bis heute (!!) keine Pflegekammern! :mad:

Ich kann letztlich nur allen Pflegekräften empfehlen, die Konsequenzen aus dieser Verachtung unserer Profession gegenüber zu ziehen und dem Beruf den Rücken zu kehren.
 
Ich kann letztlich nur allen Pflegekräften empfehlen, die Konsequenzen aus dieser Verachtung unserer Profession gegenüber zu ziehen und dem Beruf den Rücken zu kehren.

Sorry, aber das haben die Pflegekräfte in NDS selbst verbockt.
 
Das ist mal wieder typisch....gejammert wird auf ganzer Linie, aber sobald es es Eingemachte geht, ist wieder Schweigen im Wald....
Eine Beteiligung/ Rücklaufquote von 20% ist schon armselig.... Und von diesen 15100, die teilgenommen haben, sind 10.660 gegen eine Kammer
Im Umkehrschluß hieße das also, dass die, die gegen die Kammer sind, motivierter waren, die Kammer zu verhindern als die, die für eine Kammer waren, dafür zu "kämpfen".... seltsam....
Zeigt aber doch wieder, dass mal wieder die, die sich am lautesten beschweren, als Erste den Schwanz einziehen, wenn es drauf ankommt und Engagement gefordert ist.

Ich hab es so oft erlebt, dass auf den Stationen so lange laut geklagt, gelästert und gejammert wird, bis dann eine Teamsitzung mit der PDL vereinbart wurde... und plötzlich saßen alle da, kusch und brav lächelnd, dass alles doch soo schlimm gar nicht sei.
Irgendwie seh ich da Parallelen...
Man stelle sich nur mal vor, es würden Verbesserungen erreicht.... worüber könnte man dann noch klagen??

Ich kann letztlich nur allen Pflegekräften empfehlen, die Konsequenzen aus dieser Verachtung unserer Profession gegenüber zu ziehen und dem Beruf den Rücken zu kehren.
Wenn die Pflege sich nicht selbst die Achtung entgegenbringt, für ihren Beruf einzustehen, sich nichts wert ist und noch nicht einmal an einer Abstimmung beteiligt.... warum sollten andere sich dann einsetzen??

@Martin H. , ich glaube, das was wir hier im Forum an engagierten Pflegekräften sehen ( und auch hier sind ja.... Schnarchnasen dabei :roll:), ist nicht auf die breite Masse anzuwenden....es gibt so viele, denen es völlig egal ist, was aus diesem Beruf wird. Es sind so viele, die Dienst nach Vorschrift machen... es gibt so viele, die resigniert haben, die sich jahrelang ... jahrzehntelang nicht mehr fortgebildet haben.... viele, die noch nicht mal richtig Deutsch sprechen können, demnach berufspolitisch gar nicht auf dem Laufenden sind... und noch -zig Gründe mehr....und irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass genau diese Faktoren der Politik wunderbar in die Hände spielt...
 
Wenn die Pflege sich nicht selbst die Achtung entgegenbringt, für ihren Beruf einzustehen, sich nichts wert ist und noch nicht einmal an einer Abstimmung beteiligt....
Da haste allerdings auch wieder recht... :mad:
Über 80% haben ja GAR NICHT abgestimmt - und das, obwohl hier ja alle registriert waren!
Kann also in Nds. keiner behaupten, er hätte es nicht gewußt.

@Martin H. , ich glaube, das was wir hier im Forum an engagierten Pflegekräften sehen ( und auch hier sind ja.... Schnarchnasen dabei :roll:), ist nicht auf die breite Masse anzuwenden....es gibt so viele, denen es völlig egal ist, was aus diesem Beruf wird. Es sind so viele, die Dienst nach Vorschrift machen... es gibt so viele, die resigniert haben, die sich jahrelang ... jahrzehntelang nicht mehr fortgebildet haben.... viele, die noch nicht mal richtig Deutsch sprechen können, demnach berufspolitisch gar nicht auf dem Laufenden sind... und noch -zig Gründe mehr....und irgendwie hab ich auch das Gefühl, dass genau diese Faktoren der Politik wunderbar in die Hände spielt...
Wohl wahr:!:
 
Du bist da ja sozusagen Insider... weißt Du Näheres?

Nö, es ist ja alles bekannt. Die Gegner, Gewerkschaften sowie einschlägige Parteien haben genug stimmung gemacht. Die Beteiligung war gering (Interessanter weiße, auch ein Grund warum damals die Repräsentativität der Umfrage zur Einführung der Kammer kritisiert wurde) und ob da wirklich alles so koscha war kann man bezweifeln, da wohl Codes getauscht bzw. verschickt wurden und diese von dritten haben ausfüllen lassen. Aber das sind nur gerüchte bzw. Screenshots auf Facebook.

Würden diese Gegner mal 50% dieser Energie in Gewerkschaftsarbeit leisten, so hätten wir vielleicht schon ein Einstiegsgehalt von 3500€ und ne 35h Woche.
 
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Danke, dann hatte ich Dich wohl richtig verstanden, daß es die Pflegekräfte durch ihr Desinteresse vergeigt haben!
 
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Es mag Faktoren geben, die den Widersachern in die Hände gespielt haben, auch die Kammerversammlung und der Vorstand können sich da mit einreihen. Was mich erschreckt ist das Desinteresse unserer Berufsgruppe und das ist ein Fakt, der eindeutig ist.
Es gibt aber eine Disziplin in der wir unschlagbar sind, das ist das Jammern.
Ich höre zu oft, dass immer "die anderen" etwas tun sollen. Ich frage mich warum "Andere" etwas für uns tun sollen, wenn wir selbst nichts tun wollen?
Wir haben verdient, dass für uns nur "geklatscht" wird und andere finanziell vom Staat unterstützt werden. Unfassbar, wie scheinbar die Mehrheit das eigene Berufsbild sieht, wie wenig Selbstbewusstsein vorhanden ist. Da nutzen auch die regelmäßigen Änderungen der Berufsbezeichnungen nichts, die als Aufwertung verkauft wird.
Ich finde nun ist Tür und Tor geöffnet, dass "Andere" mit uns machen was sie wollen, auf keinen Fall dürfen sie uns das "Jammern" wegnehmen, aber das haben sie bestimmt schon erkannt.
Ich bin maximal gefrustet, wütend, enttäuscht und ärgerlich.
 
Nun, Arbeitgeberverbände werden weiterhin die Interessensvertretung wiederspiegeln.

Die Pflege sehnt sich danach, die Privilegien und den materiellen Status zu haben wie das, in den letzten 25 Jahren sehr erfolgreiche, Industrie Proletariat. Doch die Bereitschaft der Solidarität und die Kämpfe zu führen, die das eben genannte, hat keiner. Oder eben nur sehr wenige. Man ist eher darin verwickelt weitere Grabenkämpfe zu führen, sich selbst zu bemitleiden und weiter auf die zu schimpfen die an den Maschinen rumschrauben aber eben mehr verdienen. Dieses Industrie Proletariat, verstand bzw. versteht aber auch das man sich in Gewerkschaften organisieren muss um diesen Status sowie die Privilegien zu erlangen. Am ehesten haben dies noch die Pflegekräfte in Krankenhäusern (spez. in Uni Kliniken) verstanden, wie Ergebnisse aus der Uniklinik Mainz (überdurchschnittliches Entgelt und nun auch ein Tarifvertrag Entlastung) oder die Charité zeigen. In der Altenpflege sind aufgrund anderer Strukturen (kleinere AG, Kaum Betriebsräte und nur marginaler Zugriff von Gewerkschaften) da dicke Bretter zu Bohren.

Auf der anderen Seite findet eine Diskussion um Profession und akademischen Habitus statt. Dieser ist in anderen Ländern zwar allmälich standard und bedarf wenig Diskussion, in Deutschland hingegen schwebt immer noch das Dogma des "Pflegen kann jeder" über allem und das SGB 11 ist geprägt von der Laienpflege, was dazu führt das Professionelle Pflege nicht genügend (eig. gar nicht) abgebildet ist.
Auch zeigen Entwicklungen, dass sich die Pflege weiter Defragmentieren wird.
Das Rothgang Gutachten sieht ja vor, die Anzahl von Pflegehilfskräften in Pflegeheimen nochmals zu erhöhen, damit für Pflegefachkräfte mehr Zeit für "Fachkraftaufgaben" bleibt. Natürlich wird dadurch die unsinnige Trennung von Grund-und Behandlungspflege weiter zementiert, aber so wird eine immense Verantwortung auf die zustände Fachkraft abgewälzt. Ob sich dies im Gehalt wiederspiegeln wird, wird sich zeigen.

Ich habe nichts gegen Assistenzpersonal, im Gegenteil. Dennoch geht diese Aufrechnung von Köpfen nicht auf. Jüngst erst veröffentlichte der Berufsverband in der Schweiz eine interessante Studie (welche nebenbei den Interessanten Gap zwischen BWL und VWL klar aufzeigt). Mehr qualifiziertes Personal kostet die Betriebe zunächst vielleicht Millionen. Spart dem System aber Milliarden (Qualifiziertes Pflegepersonal verhindert hunderte Todesfälle und könnte Milliarden Gesundheitskosten einsparen ).

Klar, gab es bei Aiken et al. schon, aber man kann es nicht häufig genug betonen.

Fest steht, dass Pflege einen Platz in Gremien haben sollte, sonst wird es düster. Denn, die Gewinnung von Assistenzpersonal ist kein Problem.
 
Ich sehe das Industrieproletariat nicht als Vorbild für die Profession Pflege an, sondern vielmehr andere Gesundheitsfachberufe, insbesondere Mediziner, aber auch Psychologen. Evtl. auch die Sozialpädagogen (gut, die sind kein reiner Gesundheitsberuf, aber die haben auch den Sprung zur Akademisierung geschafft - ein paar Jahrzehnte vor uns).
Gewerkschaften mögen schon auch wichtig sein, aber bei der Entwicklung des Berufsstandes spielen sie keine Rolle; die hätten Berufsverbände und eben Kammern gespielt.
Ansonsten 100% Zustimmung.
 
Die Gewerkschaften sind deshalb soooo wichtig, weil sie in der Regel den Mitgliedern deutlich mehr Gehör verschaffen als Berufsverbände.
In der breiten Öffentlichkeit nimmt man Pflege(Politik) kaum wahr, die Berufsverbände noch am ehesten in den Fachzeitschriften, aber nicht in der breiten Medienlandschaft.

Bei der Entwicklung des Berufsstandes spielen in erster Linie die Angehörigen dieses Berufsstandes eine Rolle. Wenn die sich nicht aufraffen und sich öffentlich positionieren, die Rechte, die sie haben nicht wahrnehmen, dann nutzt kein Berufsverband. Dann nutzt gar nichts! Weil dann im Kleinen doch alles so weiter läuft wie bisher!
Die Gewerkschaften kümmern sich wenigstens um Bezahlung und Arbeitsbedingungen! Damit geht es dann vielen schon mal besser. Vielen reicht das!
 
@Martin H.

Und dennoch schaut man immer wieder Genau zu diesem Proletariat, was für deutlich weniger Verantwortung, mehr Geld (wenn auch nicht mehr lange und nicht mehr soo viel mehr; zumindest im Bereich der Klinik).

Gut, ich bin hart Bias, da ich im Milleu der Klinik groß geworden bin. In Sachen Akademisierung mag das bei Sozialpädagogen richtig sein. Aber so eine hohe Anerkennung haben diese nun auch nicht. Interessanter weiße sagte in Sachen Bildung unsere Familienministerin einen Satz, den wir aus dem Pflegebereich sehr gut kennen:
" Ach, ich glaube: Wenn man einigermaßen zugewandt mit seinen Kindern umgeht und sich auch mal die Zeit nimmt, um sich mit dem Stoff zu beschäftigen, dann braucht man dafür kein Lehramtsstudium "

 
" Ach, ich glaube: Wenn man einigermaßen zugewandt mit seinen Kindern umgeht und sich auch mal die Zeit nimmt, um sich mit dem Stoff zu beschäftigen, dann braucht man dafür kein Lehramtsstudium "
Tja, die gute Frau Gipfel schließt vielleicht -ähnlich wie Hr Blüm seinerzeit- von sich auf andere: Man muss keine Ahnung von dem Bereich haben, um ein xx-Minister zu sein"
 
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In Kürze auch von mir, ich arbeite ja in Niedersachsen.
Ich bin absolut enttäuscht und hatte damit NICHT gerechnet...

Wir waren schon so weit, eine Bundespflegekammer war irgendwie in Aussicht, ein Sitz im GBA war das übernächste Ziel (was mir wichtig gewesen wäre)...

Ich resigniere damit auch - Die Pflegefachkräfte sind zu doof (no offense). Soll halt alles so bleiben wie es ist.
 
Eine sehr geschätzte Kollegin der Pflegewissenschaft (Martina Hasseler) konstatiert eig. recht treffend: " Wir sollten den professionellen Pflegeberuf einfach abschaffen. Er ist weder von Kostenträger Seite gewollt, noch von der Gesellschaft gewünscht". Also ist der nächste Schritt einfach mehr Assistenz Berufe zu schaffen und somit über lange sicht die Intensivpflege einfach als 3 Jährige Ausbildung anzubieten (wie in einer Einrichtung in Bayern schon versucht, aber bisher gescheitert). Billig sind diese auch noch

Und auch muss man einfach konstatieren. Unserem Beruf geht es nicht um Profession oder gar Verantwortung (will die überhaupt noch einer übernehmen?). Es geht schlicht und ergreifend um monetären Status, bei möglichst wenig Veränderung. In der Hoffnung, dass man dann sowas wie attraktiver wird.

Das unattraktivste an einem Beruf ist die stagnation und fehlende Entwicklung. Wie häufig wurden mir alte Modelle vorgestellt (z.B. Gemeindeschwester) welche damals hervorgehoben wurden und wenn dies einfach mit einem neuen Namen daherkommt, wird dies verteufelt und generell gibt es dafür günstigere Berufe (z.B. MFA).
Bestes Beispiel nun beim ÖGD. Tausend stellen werden geschaffen. Denkt ihr auch nur ansatzweise es wird darüber nachgedacht, so dinge wie Public Health Nursing oder gar School Nurses einzuführen? In anderen Ländern auch im kommen oder sogar Normalität.

Nene, wir tackern unsere Pflegekräfte auf alle Zeiten ans Bett. Natürlich wird dort die "Basis" der Arbeit erbracht. Aber es muss für diesen Beruf eben auch Zeitweise möglichkeiten in anderen Settings geben. Entweder, weil man es nicht mehr kann oder will, obwohl die Beratende und Edukative Arbeit der betreffenden Person spaß macht. Ansonsten gehen die einfach komplett aus dem System raus. So hat man diese wenigstens für eine Zeit an der Basis und zeigt ihnen aber auch:" Hey, wenn es nicht mehr geht oder du was anderes möchtest... Hier könnte es auch weiter gehen. Es gibt nicht nur diesen einen Weg.". Das macht einen Beruf attraktiv.

Ansonsten machen wir diesen Beruf einfach zur Einbahnstraße. Die, die es sich leisten können Entwickeln sich weiter und gehen die Hierarchiestufen nach oben oder übernehmen administrative Aufgaben. Der Rest, welcher geprägt ist durch ein geringes sozioökonomisches Niveau, mangelnden Sprachkentnissen usw. macht eben die Arbeit am Bett.
 
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Ichs stimme dir soweit zu, aber:
Ansonsten machen wir diesen Beruf einfach zur Einbahnstraße. Die, die es sich leisten können Entwickeln sich weiter und gehen die Hierarchiestufen nach oben oder übernehmen administrative Aufgaben. Der Rest, welcher geprägt ist durch ein geringes sozioökonomisches Niveau, mangelnden Sprachkentnissen usw. macht eben die Arbeit am Bett.
Das würde sich auch nicht mit der von dir beschriebenen Weiterentwicklung ändern.
Es wird immer Kollegen geben, die sich nicht weiter entwickeln wollen. Die auch nach 30Berufsjahren predigen, "also ich hab das so gelernt" , weil ihnen einfach der Blick über den Tellerrand fehlt oder auch ein gewisses ....Niveau....
Sprachbarrieren tun ihr Übriges dazu.
Was ich mir aber vorstellen könnte um eine gewisse Weiterentwicklung zu forcieren und auch um die "bequemen das haben wir schon immer so gemacht"-Kollegen von Anfang an zu verhindern, ist eine Weiter- und Fortbildungspflicht. Eine gewisse Anzahl Pflichtstunden für fachspezifische Fortbildung muss erbracht werden, um einen Bonus zu bekommen.... so oder in ähnlicher Form würde man zumindest verhindern, dass sich Kollegen auf ihrem Ausbildungsstand ausruhen und gleichzeitig würde damit auch der Blick über den Tellerrand geschult... durch Fort-Weiterbildungen kommt sicher die/der ein oder andere*r auf neue Inspirationen....
Man hätte den monetären Anreiz und gleichzeitig Personal, welches auf dem neusten Stand ist.
 
Die, die sich nicht weiterentwickeln wollrn, haben sich entschieden immer da zu bleiben wo sie sind.

Heute wie damals gilt:"Die jungen und guten gehen zuerst". Es bleibt der Rest.
 
Also ist der nächste Schritt einfach mehr Assistenz Berufe zu schaffen und somit über lange sicht die Intensivpflege einfach als 3 Jährige Ausbildung anzubieten (wie in einer Einrichtung in Bayern schon versucht, aber bisher gescheitert).
Davon ist mir nichts bekannt, verwechselst Du das evtl. mit Baden-Württemberg?
Ansonsten 100% Zustimmung!

@Maniac
:up:
Vor allem der Sitz im GBA... die meisten checken ja noch nicht mal, was das ist...
 
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