News NRW: Weg frei für Kurzzeitpflege in Krankenhäusern

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Nordrhein-Westfalen reagiert auf den Engpass bei Kurzzeitpflegeplätzen in Pflegeheimen. Künftig können in dem Bundesland nicht nur die Heime, sondern auch Krankenhäuser die Kurzzeitpflege anbieten und mit den Pflegekassen abrechnen.

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Beim derzeitigen Stand von Belegung und Kapazität in unseren Häusern frage ich mich, wo diese Patienten untergebracht werden sollen.
 
Sind wir wieder beim Verlegen des Problems von Einrichtung A auf Einrichtung B, sodass Einrichtung B welche vorher schon Probleme hatte nun noch mehr Probleme hat und die Probleme bei Einrichtung A dadurch nicht gelöst wurden, sondern einfach nur verzögert?
 
Der Laumann hat den Schuß doch echt noch nicht gehört.... :angryfire:
Wer bewältigt denn den Mehraufwand an Administration und Pflege? Die ohnehin nicht-vorhandene Pflegekraft.
Ich glaub's wirklich nicht.... demnächst werden an Feiertagen und Brückentagen die Stationen geflutet mit Pflegefällen, die von Angehörigen zwecks Kurzurlaubs etc im KH geparkt werden.
Da fällt dann jede Hemmschwelle, weil die Politik mal wieder Tür und Tor öffnet.... oh Himmel, ich könnte gerade echt ko...en....:wut:
 
demnächst werden an Feiertagen und Brückentagen die Stationen geflutet mit Pflegefällen, die von Angehörigen zwecks Kurzurlaubs etc im KH geparkt werden.

Das ist doch jetzt schon Usus. Auffällig, wieviele Heimbewohner und häuslich lebende Senioren direkt vor Feier- oder Brückentagen exsikkieren, sich im AZ verschlechtern, erbrechen oder keinen Stuhlgang mehr haben. Welch Zufall.
 
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Das ist doch jetzt schon Usus. Auffällig, wieviele Heimbewohner und häuslich lebende Senioren direkt vor Feier- oder Brückentagen exsikkieren, sich im AZ verschlechtern, erbrechen oder keinen Stuhlgang mehr haben. Welch Zufall.

War noch nie anders in meinen letzten 40 Berufsjahren.
Zusätzlich bitte noch die Krankmeldungen der Altenpflegekräfte in den Seniorenheimen und dortige Renovierungsarbeiten aufzufangen.
 
Ich versteh jetzt nicht wirklich wo das Problem ist. Rechnet doch weiter die existierten und die mit Harnwegsinfekt über DRG ab. Die anderen, wo die obere Grenzverweildauer vielleicht überschritten und die Rechnung dann gekürzt würde, weil man nur auf einen Pflegeheimplatz wartet, versorgt man diese Tage dann nicht für 0€ sondern zum Preis der Kurzzeitpflege. Ihr müsst keinen Patienten zusätzlich versorgen, nur euer Haus bekommt dann Geld dafür wo ihm vorher Geld gestrichen wurde, weil es keinen medizinischen Grund für den Verbleib im Krankenhaus gab. Ich find die Idee gar nicht mal so schlecht!
 
Was du da sagst, Ludmilla, ist alles richtig.
Aber ich denke, die Hemmschwelle wird massiv sinken (weil man sich ja noch nicht mal mehr eine "Ausrede" überlegen muss, warum Oma oder Opa jetzt ins KH sollen), und die Stationen werden sich nicht retten können. Angehörige geben ihre Senioren im KH ab, Seniorenheime haben demnächst keine Kapazitäten, weil die ja Personalnot haben :kloppen: und den letzten beissen dann die Hunde..... das sind die KHs. Die Verwaltungschefs werden natürlichnichts gegen Kurzzeitpflege haben, weil das ja Geld einbringt.
Aber wird denn ich mehr Personal im KH eingesetzt um die Leute zu versorgen? Dann habt ihr demnächst nur noch Pflegefälle oder Dementi - also noch mehr als jetzt- .... nee, da möchte ich als Pflegekraft auf so einer Station nicht tot am Strick von der Decke hängen....
 
Aber die Leute bleiben doch sowieso im KH, sie sind da und werden versorgt. So gibt es wenigstens Geld, ansonsten würde die DRG wegen dem Überschreiten der Verweildauer wieder gekappt, obwohl die Häuser sie versorgen!

Was mir hier im Thread nicht gefällt, ist das schlechtreden der Angehörigen! Es gibt abertausende Angehörige, die ihre alten Leute sehr gewissenhaft pflegen und die wenigsten haben Freude daran sie im KH zu sehen. Und ich bin da etwas empfindlich, weil ich selbst lange beide Eltern gepflegt habe. Es war für unsere Familie immer anstrengender jemand im KH zu haben und dort 1-2x tgl zu besuchen, als zuhause die Routine zu bewältigen!
 
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Da gebe ich ludmilla recht. Zumal die ja nicht fit entlassen werden, sondern oft im erbärmlichen Zustand, weil der alte Mensch eine Woche oder länger rumgelegen hat und von jeglicher Kraft verlassen ist. Mobilisation und körperliche Kräftigung fand jedenfalls in meinem Umfeld in keinem Fall statt und die alten Leute, die dann zuhause abgeworfen werden, sind nur noch ein Schatten ihrer selbst. Es sei denn, sie kamen in den Genuss einer geri- komplex. Dann hielt es sich in Grenzen.
 
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Ich finde die Mglk. KZP als Krh. abrechnen zu können gut. Wichtig dabei ist es Strukturen zu schaffen, die dem auch gerecht werden. Ich denke dabei insbesondere an die ärztl. Versorgung oder physiotherap. Maßnahmen. Die geriatr. Komplexpauschale ist nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abrechenbar.
Ich bin auch der Meinung, dass die Patienten eh schon da sind und nun die gesamte Bevölkerung plötzlich auf die Idee kommt zur KZP ins Krh. zu gehen, wobei ich bezweifele, dass das so einfach mgl. sein wird mit dieser Änderung.
 
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