"Diese Ergebnisse gehen aus einer Auswertung der repräsentativen BAuA-Arbeitszeitbefragung hervor. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Beschäftigte in Dauernachtarbeit nicht nur ungünstige Arbeitszeiten, sondern auch häufiger körperlich fordernde Arbeitsbedingungen haben. Gleichzeitig ist anzunehmen, dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen eher nicht im Dauernachtdienst arbeiten. Die BAuA sieht Dauernachtarbeit aus arbeitswissenschaftlicher Perspektive als Gesundheitsrisiko, da die Arbeitszeiten entgegen der biologischen Uhr ausgerichtet sind."
???
Ja komisch, daß sich zumindest in der ambulanten Intensivpflege die Leute schon beinahe um die Nächte prügeln; und daß gerade die Leute, die "gesundheitlich angeschlagen" sind, liebend gern die Nachtdienste übernehmen. Ich behaupte mit Fug und Recht, daß die Hauptarbeit tagsüber stattfindet und sich nachts in vielen Versorgungen der ***** platt gesessen wird.
Und ja, ich weiß auch, daß dies in Kliniken (oder auch Pflegeheimen) ganz anders ist, weil´s dort auch nachts rund geht.
Als das eigentlich Gesundheitsschädliche sehe ich (und die meisten anderen, die die praktischen Erfahrungen schon gemacht haben) in erster Linie nicht den Nachtdienst, sondern die Wechselschichten an. Insbesondere beim heutigen Chaos-Dienstplansystem (=Hauptsache die Schichten sind irgendwie abgedeckt, was mit den MA ist interessiert uns nicht).