Mitarbeiterzufriedenheit - Stationsbesprechungen

Hi

Bei uns gibt es auch keine Besprechung. Es werden Infos morgens vor der Saaleinteilung bekannt gegeben. Oft hatte ich Spät oder Frei. Ich hörte die Infos nicht. Es existieren auch keine Protokolle. Unser Chef findet Stationsbesprechungen sinnlos.
Wenn ich nach dem frei komme höre ich manchmal. Ne gibts nichts Neues. Alles beim Alten. Dann geh ich meine Runde durch den Op. Seh wir haben einen Zivi, ein alter Kollege musste versetzt werden usw. Neue Lagerräume.

Naja :knockin:

PS. Oft klappt auch die Info. (sog. Flotelefon vom Op)
 
Ich glaube, dass unsereProbleme schon ziemliech fortgeschritten sind. Diese zu lösen wird nicht einfach. Und wenn die SL auf die mehrmaligen Wünsche der MA nicht eingeht - eine normale Stationsbesprechung - , dann werden sich die Konflikte witer verschärfen. Irgendwann kommt die Eskalation. Es gibt nämlich doch noch ein paar motivierte Kolleginen, die nicht immer nur schlucken wollen.

LG
 
Also so was gibt es bei uns, nicht wir haben einmal im Monat eine Stationsbesprechung, wo das gesamte Team (Ausnahme: Nachtdienst und Urlaub) dran teil nimmt. Sogar unsere Ärzte sind dabei um Probleme zu klären, sollte es welche geben. Auf unseren Besprechungen haben alle Mitarbeiter auch das Recht sich zu äußern und dann suchen wir wenn es im Ermessen vom Team liegt die Problme gemeinsam zu lösen.
Ich habe aber auch schon Stationsbesprechungen erlebt wo vorher immer gesagt worden ist, wenn Probleme sind oder man hier und da etwas ändern kann sollte man es ansprechen. Dies habe ich hier und dort auch gemacht, aber viel hat sich dann doch nicht geändert! :knockin:Da bei vielen Stationsschwestern der alten Schule noch drinnen ist: Das ist so, das ist schon jahrelang so und also bleibt es so! Auch wenn man das Gegenteil bewiesen hat.:engel:
 
Hallo,
Mitarbeiterbesprechungen finden ca. alle 8 Wochen bei uns statt.
Rechtzeitig hängt ein Protokoll aus in dem wir unsere Fragen eintragen können.
Die Mitarbeiterbesprechung wird mit einer 8 im Dienstplan gekennzeichnet und war bis vor kurzem ein MUSS, entsprach der Arbeitszeit=Dienstzeit.
Jetzt hat der Personalrat entschieden, dass es für die Mitarbeiter kein Zwang mehr darstellen soll, zur Mitarbeiterbesprechung zu erscheinen, da es unzumubar wäre den Arbeitsweg eventuell zwei Mal am Tag in Kauf nehmen zu müssen.
Viele Grüße
Sanne
 
Hi Leute.

Hatten vor längerem eine Mitarbeiterbefragen. Anonym auszufüllen und abzugeben. Ich füllte ihn aus. Kurz vor dem Abgeben erklärte mir ein Kollege, dass nun jeder weiß dass ich das war. Ich: "Wieso" Naja, weil niemand einen Zettel ausfüllt und ansonsten ist jeder Zettel mit Nummer gekennzeichnet. Jeder weiß welche Abteilung etc. Ich war verunsichert und zerstörte ihn erstmal. Am Ende füllte ihn niemand aus.
Ich hörte das sei die schlimmste Beurteilung die es gibt. Wenn sich jeder enthält. Stimmt das ?

Liebe Grüße
 
Hallo Babsi,

ich finde es feige die Beurteilungen nicht auszufüllen.
Wir bekommen diese regelmässig und schicken sie auch zurück, mehr oder weniger. Die Abteilung lässt sich in der Regel zuordnen.

Von euch sollte aber nun keiner über die Klinik maulen, denn wenn ich keinen Bogen ausfülle und feedback gebe, ist ja alles im grünen Bereich, sonst würde ich meine Kriitik anbringen wollen.

Schönen Abend
Narde
 
Blödsinn. Damit weiß der AG- alle MA sind entweder mit den Bedingungen zufrieden oder sie erwarten keine Veränderung. Ob das im Sinne der Erfindung war.

Bei uns gabs ebenfalls eine MA-Befragung. Die Resonanz war gut. Auf Zahlenkodierungen, die eine Stationszuordnung ermöglichen würden, war nicht notwendig. Es ging um allgemeine Themen.
Die Zettel wurden stationsintern ausgegeben und zentral gesammelt. Die Auswertung erfolgt extern. Eine Zuordnung war also in keiner Weise möglich.

Obs der Weisheit letzter Schluss ist? Vor Jahren wurden die Stationsleitungen von Team anonym beurteilt. Das hat hinterher zu vielen Vertrauensproblemen geführt. Nicht jede Öse wurde positiv bewertet. Diese witterten dann hinter jeder Ecke einen Angriff auf ihre Persönlichkeit.

Ergo: Es kommt drauf an, was ich wissen will und ob ich hinterher mit den Ergebnissen auch umgehen kann/ will.

Elisabeth
 
Wir haben leider auch keine Stationsbesprechungen. Das Team ist sehr nett, ebenso die Stationsleitung, aber nachdem ich jetzt ein Jahr dort arbeite, stelle ich fest, dass ich mit einigen Dingen doch unzufrieden bin. Das sind oft nur Kleinigkeiten. Früher wurde z. B. der Termin für die nächste Blutabnahme von uns in die Kurve eingetragen, jetzt schreiben wir nur noch herein, wann die letzte BE erfolgte, und der Arzt soll den Termin für die nächste reinschreiben. Ich will jetzt hier gar nicht über Gründe diskutieren, warum das plötzlich so gemacht wird. Aber solche Sachen werden nicht als Dienstanweisung weitergegeben oder von mir aus auch einfach nur einen Zettel mit den Infos an die Pinnwand hängen, nein, es wird so peu à peu weitergegeben, bis es hoffentlich irgendwann alle wissen. Das ist nur ein Beispiel, davon gibt es aber einiges. Und wenn man z. B. durch Urlaub das Pech hatte, etwas nicht mitzukriegen, kommt dann auch schon mal ein dummer Spruch - gar nicht böse gemeint, wie gesagt, es ist ein nettes Team. Aber man kommt sich halt trotzdem blöd vor.

Ähnlich läuft es mit den Patienten. Wenn ich mehrere Tage am Stück Dienst habe, betreue ich meist die gleichen Patienten, ebenso meine Kollegen. Jeder von uns macht es dann letztlich so, wie er es für richtig hält. Auch hier gibt es keine groben Unstimmigkeiten, sondern auch nur Kleinigkeiten, z. B. das Rauchen. Wir sind eine geschlossene Station, also muss jemand mitgehen, wenn ein Patient rauchen will. Bei ein- und demselben Patienten läuft es dann u. U. eine Woche so, dass er nach Belieben rauchen darf, dann jede Stunde einmal, dann eventuell nur alle zwei Stunden einmal. Unsere Patienten sind im Allgemeinen Wochen bis Monate bei uns, und ich habe schon mal vorsichtig angefragt, ob man nicht mal Pflegevisiten machen könnten oder es zumindest ansatzweise mit Primary Nursing versuchen, damit einfach mehr Kontinuität in die Behandlung seitens der Pflege kommt. Leider sind die meisten meiner Kollegen schon seit zehn oder mehr Jahren auf der Station und trotz aller Nettigkeit wenig aufgeschlossen für Neuerungen. Unsere Stationsleitung sehe ich eher selten, zudem habe ich bisher noch einen befristeten Vertrag, so dass ich lieber nicht zu viel sage. Aber ich merke halt, dass mich die Situation auf Dauer frustrieren wird. Ich habe sogar schon mit dem Gedanken gespielt, mich woanders zu bewerben. Wir haben in der Nähe ein großes psychiatrisches Krankenhaus, das mich sehr reizen würde. Aber ich weiß ja nicht, was dann vom Team her auf mich zukommt.

Marlena
 
Wir haben jeden Monat eine Stationsbesprechung, die aber eigentlich mehr nervt als Zufriedenheit schafft, da das Besprochene von höheren Stellen gepflogen ignoriert wird. :)

Gruß
Dennis
 
Wir haben jeden Donnerstag Stationbesprechung (2 Wochen im Monat Patientenbezogen und 2 Wochen Allgemein mit Informationen).
1 mal im monat haben wir Supervision.
 
Ich fand früher diese Stationsbesprechungen sehr wichtig.
Kommunikation ist immer positiv, dachte ich.
Mittlerweile nervt mich diese " Art" der Kommunikation( wie sie bei uns gehandthabt werden) , weil diese Besprechungen aus meiner Erfahrung heraus überhaupt nichts gebracht haben.
Seit Jahren sind es immer nur dieselben Themen die besprochen worden. Wenn man ein Problem anspricht, und zwar sehr offen anspricht -zicken etliche Mitarbeiter hysterisch herum, statt nach einer Lösung oder nach einem Kompromiß zu suchen. Einige der Teilnehmer echoffieren sich liebend gerne und es entartet , wenn man ein Argument oder einen Aspekt anspricht in eine Art hysterische Schreiorgie aus, die mir zu anstrengend ist, daß ich mir das antun sollte.
Eine Besprechung wird meines Erachtens anders geführt.
Das Übel beginnt schon mit der "Einladung."
Wenn ich eine Moderatorenbesprechung ansetze, dann steht da ersteinmal, daß es sich um eine Einladung handelt,- der Ort, Zeitpunkt und dann folgt eine Auflistung der Themen um die sich die Besprechung drehen soll, damit die Mitarbeiter sich schon einmal Gedanken machen können und vorbereitet sind. Die Sitzung beginnt mit einer Begrüßung und einer Reflexion der letzten Sitzung, welche Punkte erfolgreich umgesetzt wurden und dem Anhören von Erfahrungen der Moderatoren.
Unsere Stationsbesprechungen werden folgendermaßen angekündigt:

"Pflichtveranstaltung!!!!!- Anwesenheitspflicht !!!!"

( na immerhin sind die Mitarbeiter dann körperlich anwesend. )

Wenn ich mir den Tonfall anhöre in dem mit den Mitarbeitern gesprochen wird, dann schaltet die Hälfte nach dem 2. Satz auf Durchzug und der Rest nach weiteren 5 Minuten.
Von diesen Generalan******en, kommt überhaupt nichts an, weil niemand sich wirklich angesprochen fühlt, denn es gibt nur Kollektivprügel. Dh. ein Mitarbeiter hat einen Fehler gemacht und schon sitzen alle auf der Sünderbank. Statt den einen Mitarbeiter ordentlich anzusprechen: " Du hör mal, Du hast hier etwas falsch gemacht. Das sollte bitte SO aussehen. Mach das in Zukunft (bitte) anders." Fertig wäre das Thema. Diese Hysteriesitzungen gehen mir auf die Nerven und ich hab auch keinen Bock für soetwas 60 Km zu fahren und mein Frei zu unterbrechen. Für eine konstruktiver Besprechung würde ich sofort herausfahren, aber nicht für so einen Schmonses.
( Schäm.) Liebe Grüße Fearn
 
Hallöle!

Es kommt halt immer darauf an, ob eine Leitung in der Lage ist, eine Stationsbesprechung richtig zu führen, und welches Ziel eine solche Besprechung haben soll.
Auf meiner alten Station war die vierteljährliche Besprechung eine gerne in Anspruch genommene Kommunikationsmöglichkeit innerhalb des Teams, um Vorschläge für Änderungen zu machen, Probleme anzusprechen oder einfach Neuigkeiten auszutauschen. Gelegentlich wurden auch die Stationsärzte eingeladen, um als gemeinsames Team Verbesserungen in Angriff zu nehmen.
In der neuen Abteilung verkommt die Stationsbesprechung zu einer Endlos- Schleife der immer gleichen uninteressanten Themen ("in der Tablettenschachtel waren nur noch 2 Tabletten, da mußte ich dann welche holen gehen)"). Konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind unerwünscht und es endet zumeist im bösen Geläster NACH der Besprechung.
Daher bin ich immer froh, wenn ich in der Besprechungszeit den "Außendienst" übernehmen kann oder Urlaub habe.
Meine Meinung zur Stationsbesprechung: richtig gemacht eine tolle Sache, aber ansonsten reine Zeitverschwendung!:knockin: