News Mentoren sollen Pflege-Azubis in Krisen helfen

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Um die Ausbildung in der Pflege auch in Krisen besser meistern zu können, stellt das bayrische Gesundheitsministerium angehenden Pflegekräften fortan Experten zur Seite. Ein Team aus zwei Pflegespezialisten, einer Psychologin und einem Sozialpädagogen solle Azubis in schwierigen Situationen oder bei Zweifeln mit Rat zur Seite stehen.

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Also insgesamt 4 Leuten oder haben die Psychologin und der Sozialpädagoge vorher eine Ausbildung zur Pflegekraft gemacht? Nach dem Motto: Wir eifern Claus Fussek nach und bezeichnen uns als pflegeexperten?
 
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Reaktionen: Martin H.
Ich habe tatsächlich schon wertvolle Ratschläge und Hilfestellung von Menschen außerhalb der Pflege erhalten. Die Arbeit von Psychologen oder Sozialpädagogen hat ebenso Wertschätzung verdient wie die unsere.

Ich vermisse allerdings einen Link zum eigentlich Projekt. Auf der Website des Bayerischen Gesundheitsministeriums hab ich es nicht gefunden.
 
Ok, es wäre gut wenn man erfahren würde welche Ausbildung die ausgebildeten Pflegeexperten haben. Sind es Pflegefachkräfte die für diese Beratung ausgebildet wurden.
Es geht bei diesem Team doch nicht darum bei Pflegefachspezifischen Themen zu beraten, sondern um Umgang mit Leid, Trauer und den daraus resultierenden Krisen. Wenn ich mir da so manche Reaktion von den Pflegefachkräften in meinem Berufsleben anschaue, wird mir noch im Nachhinein ganz anders. In der Ausbildung wurden wir gar nicht darauf vorbereitet und es gab keinen Raum sich damit auseinander zu setzen. Dass es da ein Angebot gibt, finde ich grundsätzlich gut. Weil man vielleicht nicht auf Station diskutieren möchte, dass einem diese Thematik Angst macht und man Probleme damit hat. Und dass in diesem Team jemand mit psychologischem und sozialpädiatrischem Fokus ist, erscheint mir richtig. Und für das Thema ausgebildete (Pflege)Experten auch! Trotzdem wäre es interessant zu wissen wer diese Experten sind, dann kann man es bestimmt noch besser beurteilen !
 
Danke für den Link.

War doch klar erkennbar, dass es sich um vier Personen handelt.
Ein Team aus zwei Pflegespezialisten, einer Psychologin und einem Sozialpädagogen
Das Komma ersetzt das "und" in der Aufzählung.
 
Ok, es wäre gut wenn man erfahren würde welche Ausbildung die ausgebildeten Pflegeexperten haben. Sind es Pflegefachkräfte die für diese Beratung ausgebildet wurden.
Von dem Link weiter oben gelangt man zu diesem:

Dort stehen unter „Wer sind wir“ auch die Namen und Fotos der vier. Leider nichts näheres zur Vorbildung.
Und dass in diesem Team jemand mit psychologischem und sozialpädiatrischem Fokus ist, erscheint mir richtig.
Sozialpädagogisch meinst Du. :wink1:
Das bezweifelt doch auch keiner.
Leander ging’s um ganz was anderes, ich denke, ich hab ihn verstanden.
 
Habe die Links gesehen, die Namen und Fotos helfen nicht weiter.
Grundsätzlich betrachtet, braucht es für dieses Hilfsangebot nicht unbedingt Pflegekräfte im Team. Der Begriff Pflegeexperte ist fragwürdig und ich hätte auch gerne erklärt was das in diesem Fall bedeutet. Aber das ändert erst mal nichts am Sinn und Zweck, und ich meine auch nicht am positivem Aspekt, dieses Angebots
 
Bitte. :wink1:

Das ist eine Interpretationsmöglichkeit. 8-)
Nein, das ist korrekte deutsche Grammatik. Deshalb hab ich auch zuerst nicht begriffen, warum sich jemand über psychologische Beratung dermaßen echauffieren kann. Natürlich ist ein Psychologe kein Pflegeexperte (auch wenn der Begriff nicht geschützt ist), aber die Psychologin im Beraterteam könnte, denke ich, manch wertvollen Beitrag leisten.
 
Nein, das ist korrekte deutsche Grammatik.
Nein, ist es nicht, sondern schwammig.

Der Satz kann bedeuten:
„Ein Team aus zwei Pflegespezialisten UND einer Psychologin und einem Sozialpädagogen“

Er kann aber auch bedeuten:
„Ein Team aus zwei Pflegespezialisten BESTEHEND AUS einer Psychologin und einem Sozialpädagogen“

Auf deutsch gesagt, der Satz war so, wie er formuliert war, unklar.

aber die Psychologin im Beraterteam könnte, denke ich, manch wertvollen Beitrag leisten.
... was hier ja keiner bezweifelt hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzlich betrachtet, braucht es für dieses Hilfsangebot nicht unbedingt Pflegekräfte im Team.
Das kommt halt sehr darauf an, von welcher Art von Krise bzw. welcher Art von Hilfe wir hier sprechen.
Wenn der Schüler ein psychisches Problem hat, ist sicherlich ein Psychologe bzw. Psychotherapeut der richtige Ansprechpartner.
Reden wir hier aber von Problemen z. B. auf Station mit Patienten, Kollegen, bestehenden Abläufen, dann ist genauso sicher zwingend jemand aus der Pflege mit profunden Kenntnissen über die dort herrschenden Abläufe vonnöten. Jeder andere wäre der klassische „Blinde, der über die Farbe doziert“.
Insofern finde ich es sehr gut, daß hier ein wirklich interdisziplinäres Team da ist.

Der Begriff Pflegeexperte ist fragwürdig und ich hätte auch gerne erklärt was das in diesem Fall bedeutet.
Da hast Du völlig recht, genau aus diesem Grund wäre es längst geboten, den Begriff „Pflegeexperte“ zu definieren und rechtlich zu schützen. Analog z. B. zum Meister im Handwerk. So darf sich ja auch nicht jeder Depp bezeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Er kann aber auch bedeuten:
„Ein Team aus zwei Pflegespezialisten BESTEHEND AUS einer Psychologin und einem Sozialpädagogen“
Nein, das kann dieser Satz nicht bedeuten. Dazu fehlt ihm (hinter dem Sozialpädagogen) das Komma, dessen Fehlen Leander wohl nicht bemerkt hat.