News Mangel an Pflegekräften: Bundesagentur setzt auf Pfleger von den Philippinen

Und sollten es in der einen oder anderen Studie in einem Zeitraum auch mal 6 oder7 Jahre gewesen sein. Da mag es vielleicht den einen oder anderen untersuchten Zeitraum gegeben haben, der auch mal 1 oder 2 Jahre mehr ausgibt. Das macht den Kohl auch nicht fett.

Es existieren auch Studien, die 15, 16, über 20 Jahre Verweildauer angeben - für einen Beruf mit so hohen Frauenanteil eine außerordentlich lange Verweildauer. Das Problem ist, dass das alles nur Querschnittsstudien sind, Momentaufnahmen. Es gibt keinerlei Daten darüber, wie hoch z.B. der Anteil derjenigen ist, die nach einer Kinderpause wieder zurück ins Berufsleben einsteigen.
 
Es kann schlicht und ergreifend nicht sein, dass eines der reichsten Länder der Welt, welches auch nicht müde ist zu erwähnen, dass es eines (wenn nicht sogar DAS) Beste(en) Gesundheitssysteme der Welt besitzt, auf die Frage nach der Sicherstellung der Pflegerischen Versorgung und somit auch der Stabilität und Funktion dieses Gesundheitssystems, als einzige Antwort die rekrutierung von Ausländischen Pflegekräften zu bieten hat.


gebe ich dir vollkommen recht !

ich wundere mich sowieso, warum das vermeintlichlich beste system der welt soviele unzufriedene und frustrierte mitarbeiter produziert.....
 
Kannte ich so nicht und muss Dir zustimmen: So darf es nicht ablaufen! Ausländische Kollegen gern (hab selbst ein paar Team), aber dann zu den gleichen Konditionen wie jede andere Pflegekraft auch. Anerkennung der Ausbildung vorausgesetzt, natürlich, aber die bekommen Spanier als EU-Mitglieder ja definitiv.

Natürlich müssen die ausländischen Kollegen die gleiche Konditionen beim Arbeiten erhalten, das stellt hoffentlich niemand in Frage.
Aber nochmal, ich finde die fachliche Qualifikation reicht nicht aus! Die Leute müssen in der Lage sein sich in Wort und Schrift "verständlich" auszudrücken! Das sehe ich trotz fachlicher Qualifikation leider in ganz vielen Fällen nicht. Ich weiss gar nicht wieviele Dokus ich in der Woche, wegen sprachlicher Defizite derjenigen die es geschrieben haben, nicht verstehe. Ganz zu schweigen, dass Gespräche nur sehr erschwert möglich sind...
 
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Aber nochmal, ich finde die fachliche Qualifikation reicht nicht aus! Die Leute müssen in der Lage sein sich in Wort und Schrift "verständlich" auszudrücken!
Da stimme ich Dir zu, aber auch das bekommt zumindest ein Teil der Ausländer auf die Reihe.
 
Da stimme ich Dir zu, aber auch das bekommt zumindest ein Teil der Ausländer auf die Reihe.

Dennoch steht da auch die Finanzierungsfrage. Man muss Sprachkurse anbieten. Natürlich auch Kurse zur Rechtschreibung. Ihnen zumindest für eine Zeit Unterkunft bieten.

Letzteres wird sich mit Erhalt eines angemessenen Lohnes denke ich von selbst erledigen. Aber gerade der Punkt Sprachkurse und Rechtschreibung wird ein Finanziell nicht unerheblicher Faktor sein (denke ich zumindest).

Sollte dem nicht so sein, bitte ich um Aufklärung. Aber ich würde es befremdlich finden, wenn Finanzielle Mittel zur Einstellung Ausländischer Pflegekräften vorhanden ist, aber anderswo nicht. Ich glaube die Pflege hat sich an den Satz: " Die Finanziellen Mittel reichen nicht aus um..." Schon gewöhnt.

Aber natürlich sollten diese Pflegekräfte dann natürlich auch genauso bezahlt werden wie wir, da sie die selbe Qualifikation haben (zum Teil ja höher, da dort Pflege meist auf Hochschulniveau betrieben wird)... Käme dann nicht auch wieder die Frage auf wie das Finanziert werden sollte?
 
Aber natürlich sollten diese Pflegekräfte dann natürlich auch genauso bezahlt werden wie wir, da sie die selbe Qualifikation haben (zum Teil ja höher, da dort Pflege meist auf Hochschulniveau betrieben wird)... Käme dann nicht auch wieder die Frage auf wie das Finanziert werden sollte?
Nein. Wir können ja schon die vorhandenen Stellen nicht besetzen. Wenn Du heute eintausend Altenpfleger backen könntest, wären die in Null-komma-nix irgendwo eingestellt, und zwar zum normalen Tarif. Dieses Geld ist vorhanden.

Eine höhere Qualifikation führt hierzulande nicht zu höherer Vergütung, jedenfalls nicht in der Pflege. Der Pflegeakademiker am Bett wird (noch) genauso bezahlt wie sein Kollege mit staatlicher Prüfung (ich kenn das, ich bin eine der Betroffenen!). Gleiche Arbeit, gleiche Entgeltgruppe. Dies gilt auch für die Pflegeakademiker aus dem Ausland.
 
Nein. Wir können ja schon die vorhandenen Stellen nicht besetzen. Wenn Du heute eintausend Altenpfleger backen könntest, wären die in Null-komma-nix irgendwo eingestellt, und zwar zum normalen Tarif. Dieses Geld ist vorhanden.

Eine höhere Qualifikation führt hierzulande nicht zu höherer Vergütung, jedenfalls nicht in der Pflege. Der Pflegeakademiker am Bett wird (noch) genauso bezahlt wie sein Kollege mit staatlicher Prüfung (ich kenn das, ich bin eine der Betroffenen!). Gleiche Arbeit, gleiche Entgeltgruppe. Dies gilt auch für die Pflegeakademiker aus dem Ausland.

Vielen Dank,

So meinte ich das gar nicht. Werde ja auch einer von diesen "Betroffenen" sein und bin mir dessen natürlich bewusst. Ich meinte damit nur, dass sie ja das selbe Gehalt bekommen müssen, da sie nunmal die selbe Qualifikation haben. Der Satz bzgl. Pflegekräfte mit mind. Bachelor Degree, war nur noch einmal ein Hinweis auf die vorhandene Qualifikation (also keine "Billigen" Arbeitskräfte.

Aber der erste Absatz war schon die Antwort auf meine Fragen. ;)